Die Wut der Arbeiter
In der Krise spitzt sich der Widerspruch zwischen globalem Kapital und nationalstaatlich organisierter Arbeit zu. Gewerkschaften suchen nach einer wirksamen Strategie
Hier spricht Polak
Comedian Oliver Polak hat beschlossen, aus seinem Leben etwas zu machen. Und das gibt eine Menge her, denn er ist jüdisch. Aber hören und sehen Sie selbst
Privater Krieg mit Goebbels
Mit zehntausenden Briefen an deutsche Empfänger setzte sich ein britischer Journalist 1939 für den Frieden ein. Und löste eine Presseschlacht mit Goebbels aus
Glauben ist nicht Wissen
Nach der Volksabstimmung in Berlin wird die Schule ideologischer. Der EKD-Vorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, verwechselt in seinem Eifer Information und Mission
Sturm auf die Zitadelle
Die Taliban zeigen US-Sonderbotschafter Holbrooke, dass er nicht in den Süden oder Westen reisen muss, um sie zu treffen. Sie sind auch in Kabul präsent
Die Seelen-Fänger vom Bahnhof
Sie erleben die Krise, Schikanen und Skinhead-Terror. In Moskau fristen die Arbeitsmigranten aus Mittelasien ein tristes Dasein, die soziale Unsicherheit wächst
Alleingänge nur im Ausnahmefall
US-Vize-Präsident Joe Biden kam beim Besuch der Münchener Sicherheitskonferenz nicht umhin zuzugeben, dass der Afghanistan-Krieg zu "Obamas Krieg" werden wird
Das Buch zum Fluch
Vor zwanzig Jahren verkündete Ayatollah Chomeini sein Todesurteil gegen Salman Rushdie
Die stille Reserve
Die US-Regierung will sich von Osteuropas Eliten nicht für ideologische Spielchen vereinnahmen lassen. Statt alter Feindbilder braucht Obama neue Partnerschaften
Streiks gegen EU-Standards
Mit wilden Streiks haben britische Arbeiter gegen Lohndumping protestiert. Die europafeindliche Presse machte sie dafür zu Helden. Droht ein neuer "Winter of Discontent"?
Jeder für sich
Die Finanzkrise bringt das nationale Denken zurück. Den Preis zahlen die Falschen. Die Grenzen gehen hoch. Arbeitsnomaden werden millionenfach zur Umkehr gezwungen
Für die besonderen Fälle
Die Künstler Frank und Patrik Riklin lassen Menschen in Atombunkern schlafen. Lesen Sie hier, welche Projekte ihr "Atelier für Sonderaufgaben" sonst verwirklicht hat
Der Schatten des Krieges
Schon Monate vor dem Überfall der Deutschen auf Polen war die Angst der Westmächte vor einem "Blitzkrieg" groß. Erst später machte das Wort bei den Nazis Karriere
Was war, was bleibt?
Was hat wer bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt? Wie ist das zu bewerten? Und welche Bilanz ziehen die Kritiker?
Ruhen im Frieden
Gegen den Sternewahn: Die Künstler Frank und Patrik Riklin haben ein Hotelkonzept für Atombunker entwickelt. Bald sollen in der ganzen Schweiz Filialen eröffnen
Koch oder Gärtner?
Heute der Gärtner. Jakob Augstein beantwortet alle Fragen rund um den Garten. Diesmal: Was macht der Gärtner eigentlich im Winter?
Brauchen Blogger eine Lobby?
Die Bahn hat mit ihrer Abmahnung eines Bloggers die Debatte über Selbstorganisation ausgelöst, auf Twitter zwitschert der Anti-Lobo und zoomer.de wird eingestellt
Die interessantesten Hauptsachen der Welt
Dokumentationen wie „Dr. Ma’s Country Clinic“ sind die außergewöhnlichen Berlinale-Filme. Per DigiCam gelingt die ausdauernde Beschreibung von Chinas Wirklichkeit
Strafen und Gebühren statt Musik für Millionen
Die Digitalisierung hat die Musikindustrie in die Krise gestürzt. Jetzt will sie vom Staat Hilfe haben
Infamie und Geistesschwäche
Thomas Bernhard ist 20 Jahre tot. Vom angefeindeten Mitbürger ist er fast zum Nationalheiligen geworden. In seinen nachgelassenen Schriften tönt er in vertrauter Melodie
Einmal in Tausend Jahren
Er war blass und durchschnittlich, pedantisch und versponnen. Peter Longerich beschreibt den Aufstieg von Heinrich Himmler zum Exekutor der NS-Rassepolitik
Weimarer Gespenster
1919 nahm das Theater von Weimar die Deutsche Nationalversammlung auf. Eine Ortsbegehung an dem Tag, als eine Gedenkveranstaltung auf die andere folgt
Der Geruch des Feuers
Britische Soldaten kehren als nervliche Wracks aus den Kriegen heim, die ihr Land führt. Hilfe gibt es wenig, wenn sie unter post-traumatischen Störungen leiden
Das ist das Werk der Briten
Die BBC sendet jetzt ein eigenes Programm auf Persisch. Und muss die Anglophobie der Iraner überwinden. Dafür gibt es genau einen Korrespondenten in Teheran