Ägypten

Fremd im Hause des Propheten

Moskau verliert durch den Sturz Muammar al-Gaddafis in Libyen und die andauernde Staatskrise in Syrien weiter an Einfluss im arabischen Raum

Dschihad-, Salaf-, Islamisten

Vier Lager zeichnen sich auf der politischen Landkarte ab: Für die Ausrichtung und Führung des Post-Gaddafi-Staates fehlt es nicht an ambitionierten Bewerbern

Hang zum Überzeugungstäter

Die Islamisierer des Dschihad und die Demokratisierer aus dem Westens ähneln sich nicht nur in ihren Konzepten. Beide profitieren von Gewalt

Arabische Welt

Vollverschleierte Frauen und ein machthungriger Prophet - so sehen viele im Westen die arabische Welt. Doch es gibt auch den Panarabismus oder Nahda. Ein Einführungslexikon

Der große Knall

Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische ­Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee

Ein neues Mare Nostrum

Lange blieb das ­säkulare arabische Denken von den Europäern sträflich unbeachtet. Das könnte sich nun endlich ändern

Einstieg in die Restlaufzeit

Soziale Massenproteste von Chile über Israel bis Spanien deuten auf ein Ende des bisherigen Kapitalismus hin. Doch klare Alternativen werden nicht erkennbar

Zuckerbrot und etwas Respekt

Die Regierung Bouteflika ist bemüht, Sympathien zu ködern und mit gut gefüllten Läden sowie mehr politischer Toleranz Umbrüche wie in Tunesien und Ägypten zu verhindern

Spannung auf heißem Sand

In Nordafrika soll ein gewaltiges Netz von Solaranlagen entstehen und Ersatz für den Atomstrom in Europa liefern. Bringt Desertec bald bayerische Glühbirnen zum Leuchten?

Libyen ist nicht Syrien

Amr Moussa, der scheidende Generalsekretär der Arabischen Liga, erwartet von weiteren Luftschlägen gegen Tripolis „keinen Durchbruch“ und plädiert für eine Waffenruhe

Die Perser im Arabischen Frühling

Die politische und religiöse Führung in Teheran fürchtet, mit Präsident al-Assad in Syrien könnte sie auch die Brücke zur Hisbollah im Libanon verlieren

Im Auge des Sturms

Die Elite des am wenigsten demokratischen Staates der Region schaut nervös auf die Nachbarschaft. Der Widerspruch zwischen moderner Urbanität und Theokratie ist groß

Wohin sich kein Reisender verirrt

Kairo ist nicht allein der Tahrir-Platz mit seiner Erinnerung an eine große Protestbewegung. Kairo ist auch das ­islamische Viertel, wo kaum ein Haus nicht verfällt

Benjamin Netanjahu jubelt

Der Wind des arabischen Frühlings weht bis Palästina: Hamas und Fatah versuchen es wieder miteinander und wollen bis zu Wahlen eine gemeinsame Regierung bilden

Allianzen in Abwicklung

Die Staatskrise lässt auch manches Bündnis erodieren, so dass künftig Iran und Irak wieder näher zusammenrücken könnten. Für Israel wäre das ein alarmierender Trend

Operation misslungen, Patient tot

Libyen ist keines­wegs der Präzedenzfall für ­einen von außen forcierten ­Regime-Sturz. Bereits 1999 hat der NATO-Krieg gegen ­Jugo­slawien für ein Paradigma gesorgt

Ein Regime wird belagert

Die Monarchie will sich mit gewaltigen finanziellen Zuwendungen und Sozialtransfers von Aufruhr und Revolution freikaufen, um so den Status quo einfrieren zu können

NATO-Brückenkopf in Libyen

Eine direkte Präsenz der NATO in Libyen hat allemal das Zeug zur präventiven Kompensation möglicher Terrainverluste des Westens in Nordafrika und Nahost

Lutz Herden

Die patriotische Karte ist raus

Präsident Bashar al-Assad gerät durch Massenproteste in Bedrängnis, doch kann er die korrupte alawitische Führungselite nicht entmachten, ohne sich selbst zu schaden

Demokratie in Aktion

Auch außerhalb von Libyen gehen die Umbrüche weiter: Syrien ist erfasst, und die Jemeniten haben Präsident Saleh dazu gebracht, seinen Rücktritt anzukündigen

Monarchie der 8.000 Prinzen

Das saudische Königshaus glaubt fest, jedem Ungehorsam gewachsen zu sein und einer möglichen Opposition nicht mit Reformen, sondern Geld den Schneid abkaufen zu können

„Wir fangen bei Null an“

War das in Ägypten nun eine Facebook-Revolution oder nicht? Und wie geht es weiter? Ein Blogger aus Kairo berichtet

Sisyphos vom Alex

Seit sieben Jahren moderiert Felix Weitenhagen Kundgebungen gegen Hartz IV. Mal kommen fünf Leute, mal 20. Warum tut er sich das an?

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