Afghanistan

Präsidialer Kriegserklärer

Der Bundespräsident hat benannt, was die politische Klasse lieber unausgesprochen lässt, wenn sie Militärinterventionen im Ausland begründet – das ökonomische Motiv

Lutz Herden

Die Hand am Abzug

Die Feindschaft zwischen den beiden Regionalmächten über­schatten die Abzugspläne der US-Armee in Afghanistan

Kernkraft kittet so manchen Bruch

Die Regierung in Delhi denkt an eine Kurskorrektur seiner amerika-freundlichen Außenpolitik. Das Land will aber trotzdem Atompartner der Supermacht bleiben

Lob der Aufklärung

Verteidigungsminister zu Guttenberg besucht die Ausstellung über die Hinterbliebenen des Bombenangriffs von Kunduz

Wir brauchen keine Helden

Bei Trauerfeiern für deutsche Kriegsopfer in Afghanistan sollte den politischen Auftraggebern des dortigen Bundeswehreinsatzes ein striktes Redeverbot erteilt werden

Ganz nach Obamas Geschmack

Schon die britischen Wahlen selbst bekamen in den USA viel Aufmerksamkeit. Mit Gordon Brown ist der US-Präsident nie warm geworden, mit David Cameron scheint es umgekehrt

Diskrete Verkäufer

Eine CIA-Studie nimmt sich der kriegsmüden Deutschen und Franzosen an. Sie sollen den in Afghanistan heraufziehenden Entscheidungsschlachten nicht verloren gehen

Die semantische Flanke

In asymmetrischen Konflikten gelten eigene Regeln, meint der Theoretiker der „neuen Kriege“ - aber was bedeutet das für den Afghanistan-Einsatz?

Superstar reloaded

Vor dem Untersuchungsausschuss lieferte Verteidigungsmininister zu Guttenberg einige Antworten. Einige wichtige Fragen blieben jedoch offen

Die Wahl der Waffen

Der Krieg hat seine eigene Moral. Er ist ein Angriff auf die zivilen Gesellschaften des Westens. Dem müssen wir uns widersetzen

Die Heimatkrieger sind unter uns

Wer den Krieg in Afghanistan ablehnt und den sofortigen Rückzug der Bundeswehr fordert, wird zum nützlichen Idioten der Taliban, so ein medialer Unterton seit Tagen

Lutz Herden

Warten auf den Whopper

Wenn es stimmt, dass eine Armee mit dem Magen marschiert, wie Napoleon meinte, würde es General McChrystal vorziehen, dass dieser nicht mit Burgern und Pizza gefüllt ist

Keine Einkehr, keine Umkehr

Verhängnisvoll, dass eine Korrektur von Merkels Afghanistan-Politik innerhalb des geltenden Systems kaum möglich zu sein scheint. Gebraucht wird eine Grundsatz-Debatte

Lutz Herden

Rotation und Revolution

Die Tulpenrevolutionäre 2.0 rufen Déjà-vu-Gefühle hervor und können auf russischen Beistand zählen. Es geht auch um die Zukunft der US-Präsenz auf dem Stützpunkt Manas

Die Herren A, B, C und D

Der Fall des CIA-Agenten und Mumbai-­Attentäters David Headley trübt das Verhältnis zwischen Delhi und Washington, weil die US-Behörden eine Auslieferung verweigern

Und plötzlich ist Krieg

Nach dem Gefecht von Kunduz ­am vergangenen Wochenende hat Verteidigungsminister zu Guttenberg einen längst fälligen Offen­barungseid geleistet.

Lutz Herden

Krieg der Worte

Der afghanische Präsident läuft seinen amerikanischen Gönnern immer mehr aus dem Ruder und wehrt sich gegen die nächsten Militäroperationen der US-Armee

Lutz Herden

Englisch statt Dari

"Kabul Dreams" ist die einzige Rockband der afghanischen Hauptstadt. Sie verfolgt die gleichen Träume wie Combos auf der ganzen Welt – Label, Tour und einen Grammy

Fürchterlich entstellt

Je mehr die US-Armee und die NATO ihre Kriegführung intensivieren, desto größer ist die Zahl ziviler Opfer. Die neue Strategie von General McChrystal versagt bisher

Viele Netze für den großen Fisch

Mit der Festnahme des Taliban-Führers Baradar vor Wochenfrist in Karatschi könnten sich die Friedenspläne von Hamid Karzai vorerst erledigt haben

Pokern mit Genuss

Es bleibt unklar, ob die Festnahme des Taliban-Führers Baradar in Karatschi Indiz für einen Strategiewechsel Pakistans oder ein Bluff war, um die Amerikaner zu täuschen

Der Mensch als Beute

Nach fast sechs Jahren kommt ein britischer Staatsbürger aus dem US-Straf­lager frei. Doch seine Erinnerungen verfolgen ihn weiter

Das Wohl des Landes

Gebremst, kompromissbereit, staatstragend: Nach 100 Tagen im Amt bekommt SPD-Chef Sigmar Gabriel gute Noten. Aber wofür eigentlich?

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