Bertolt Brecht

Revolution nur ohne Brecht

Die zehn Inszenierungen, die in diesem Jahr nach Berlin eingeladen sind, stehen fest. Castorfs "Faust" ist dabei und ein neues Verfahren setzt sich durch

Kaleidoskopisches Muster mit Gesichtern, roten Sternen und Farbverläufen in Blau, Gelb und Pink.

Das Abhandene

Piscator, Brecht, Wolfskehl, Klee: Marie Luise Knott bringt die alte Avantgarde zum Sprechen

Claus Peymann mit Zylinder und zwei Schauspielerinnen auf einer Bühne vor einem großen Spiegel.

Die Früchte aus Peymanns Garten

Am Berliner Ensemble versteigerte der scheidende Intendant die Reste des Fundus. Sein Blick nach vorn im Zorn galt der Berliner Politik

Es endet nicht

Claus Peymann macht aus Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ eine Biedermeierkomödie und verabschiedet sich vom Berliner Ensemble

Castorf forever

Die Berliner Volksbühne ist nichts für Eventmanager. Nun gibt es eine Chance, dass das auch so bleibt

Fatale Familie

Am Deutschen Theater werden die Fehden zwischen dem Komponisten Hanns Eisler und seinen Geschwistern zu einer lehrreichen Revue verarbeitet

Polizist in Belgien bei der Arbeit, Nachtszene mit Tatortabdeckung.

Die tägliche Dosis

Bertold Brecht las Krimis im Akkord, er las Krimis zur Inspiration, sogar zur Therapie. Fast hätte er selbst einen geschrieben

"So korrupt sind wir"

Der wunderbare Franz Xaver Kroetz wird heute siebzig. Er hat fast ebenso viele Stücke geschrieben, darunter auch, wenig bekannt, ein kleines "Interviewschauspiel"

Michael Angele

Feigheit

Wie so vieles im Leben hat auch der Mut eine Nachtseite: Sich nicht trauen, wegschauen, stumm mitlaufen oder, oft aus guten Gründen, desertieren: unser Wochenlexikon

Fernsehteams und Fotografen vor einem Gebäude mit vergitterten Fenstern und Türen.

Aus niemals wird – morgen doch!

Der Vorabend des 4. November steht fest, das DDR-Fernsehen wird die für den nächsten Tag in Berlin geplante Kundgebung übertragen. Die "Medienwende" lässt keine Wahl

Lutz Herden
Zwei Männer in Anzügen, einer mit Partyhut, in einem Raum.

Prunkvoll und billig

„Zeit der Kannibalen“ führt mit Devid Striesow, Sebastian Blomberg und Katharina Schüttler als aalglatte Consulter das messianische Versprechen des Kapitalismus vor

Bühnenszene mit Galgen, Darstellern und Texttafel im Hintergrund.

Mond über Soho

In Berlin wird Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ uraufgeführt. Es ist ein Sensationserfolg und der absolute Höhepunkt des Theaters der ausgehenden zwanziger Jahre

Lutz Herden
Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrikhalle mit Fließband und vielen Autos.

Maschine mit Mängeln

Die Autostadt Detroit steht als Sinnbild für die 100-jährige Tradition der erinnerungslosen Beschleunigungsgesellschaft. Nun ist sie pleite

Ulrike Baureithel
Amanda Palmer singt mit Ukulele vor Mikrofon, trägt Sonnenbrille und Blazer.

Freie Kunst

Amanda Palmer zeigt, wie die Musikbranche der Zukunft aussehen kann. Sie hat bei den Fans über eine Million Dollar für ihr Album eingesammelt. Wie hat sie das geschafft?

Kommando Fatzer 2013

In den 20er Jahren schrieb Brecht die Tragödie Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer. Alexander Karschnia zeigt, wie Ungehorsam in Zeiten von Neoliberalismus aussieht

Die andere Hölle

Vor 60 Jahren wird Samuel Becketts Drama „Warten auf Godot“ in Paris uraufgeführt. Ein irischer Romancier feiert als Dramatiker einen Welterfolg

Empfehlung der Woche

Der Sohn des Oligarchen

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Hardcover, gebunden

448 Seiten

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