Bundeswehr

Der Krieg im Fernsehen

Im "neuen, asymmetrischen Krieg" wird um Begriffe und Bilder gekämpft, schrieb der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Freitag. Eine Entgegnung auf seine Thesen

Wir brauchen keine Helden

Bei Trauerfeiern für deutsche Kriegsopfer in Afghanistan sollte den politischen Auftraggebern des dortigen Bundeswehreinsatzes ein striktes Redeverbot erteilt werden

„Ja, ich schieße gerne“

Die Autorin Jasna Zajček wurde zu Recherchezwecken Soldatin. Sie wollte wissen: Wie verändern Frauen die Armee? Und räumte im Schießsimulator erstmal so richtig ab

Die Wahl der Waffen

Der Krieg hat seine eigene Moral. Er ist ein Angriff auf die zivilen Gesellschaften des Westens. Dem müssen wir uns widersetzen

Die Heimatkrieger sind unter uns

Wer den Krieg in Afghanistan ablehnt und den sofortigen Rückzug der Bundeswehr fordert, wird zum nützlichen Idioten der Taliban, so ein medialer Unterton seit Tagen

Lutz Herden

Und plötzlich ist Krieg

Nach dem Gefecht von Kunduz ­am vergangenen Wochenende hat Verteidigungsminister zu Guttenberg einen längst fälligen Offen­barungseid geleistet.

Lutz Herden

Den Finger am Abzug

Es ist fraglich, ob Frauen in einer Berufsarmee bessere Chancen hätten. Sicher ist: Friedfertiger machen sie die Bundeswehr nicht

Ulrike Baureithel

Frauen bei der Truppe

Nur 17.000 Frauen dienen bei der Bundeswehr. Andernorts ist man da schon weiter. Selbst eine Wehrpflicht für Frauen ist vielerorts nicht ungewöhnlich

Angewandte Vogelkunde

In Afghanistan wird gekämpft, aber das Zeitalter des Vietnamkriegs ist vorbei. Wie das Kino heute vom Krieg erzählt

Die Macht des Wortes

Wenn es die Bundeswehr in Afghanistan neuerdings mit einem "nicht internationalen bewaffneten Konflikt" zu tun hat, gibt es dafür nicht nur rechtliche Gründe

Lutz Herden

Wissen, wie man wieder rauskommt

Bei ihrer Afghanistan-Konferenz wollte die SPD eine Debatte über den Kriegseinsatz beginnen. Steinmeier hat bereits Pflöcke eingeschlagen - die Basis hat das Nachsehen

Wer was wann warum?

Der Untersuchungsausschuss zu den Bomben vom 4. September 2009 sollte sich nicht nur dem Luftangriff widmen, sondern der Vernebelung des Afghanistan-Krieges überhaupt

Lutz Herden

Guttenberg wechselt das Etikett

Der Verteidigungsminister bringt politisch zu Ende, was er seit Tagen rhetorisch vorantreibt. Er definiert den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr kurzerhand um

Lutz Herden

Umworben, verklärt, erhört

Die Taliban gelten plötzlich als regierungsfähig. Verhandelt wird mit ihnen bereits, wie die Treffen auf Einladung der saudischen Führung im vergangenen Jahr zeigen

Der Druck der Kirche

Bischöfin Käßmann hat mit ihrer Neujahrsbotschaft zum militärischen Engagement in Afghanistan viel Aufsehen erregt. Die Bundesregierung fühlt sich brüskiert

Kein deutscher Gaullismus

Der bisherige Kurs von Außenminister Westerwelle bietet nicht viel mehr als den Offenbarungseid eines durch die Gunst der Stunde ins Amt geratenen Traditionalisten

Lutz Herden

Ende der Verdrängung

Wie sehr beim Bombardement von Kunduz vernebelt und gelogen wurde, steht inzwischen außer Frage. Ob der Untersuchungsausschuss für Klarheit sorgt, bleibt zweifelhaft

Die Verräter sind unter uns

Der Wehrbeauftragte Robbe warnt vor Vertrauensverlust zwischen der Bundeswehr in Afghanistan und der Politik in Berlin. Es riecht nach einer neuen Dolchstoßlegende

Lutz Herden

Deutschlands Schattenkrieger

Der Luftschlag von Kunduz offenbart die verheerende Rolle, welche die nahezu unkontrollierte Spezialtruppe KSK im so genannten Krieg gegen den Terror spielt

Sternstunde der Demokratie

Die geheimen Operationen des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr am Hindukusch versetzen den Freiherrn im Verteidigungsministerium in erneute Erklärungsnot

Auf Adrenalin

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kann nur eins: Vorwärtsstrategie. Aber was, wenn er zur Ruhe kommt?

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