Deutsche Demokratische Republik
Nimmer? Immer.
Wie vielfältig die Bildsprache dissidenter Kunst in der DDR war, zeigt die Schau „Gegenstimmen“ mit rund 160 Werken im Berliner Martin-Gropius-Bau
Die Welt von gestern und im Nebenan
Diesmal befasst sich Erhard Schütz mit Fassbinder, Olympia in Berlin, Afghanistan-Veteranen und dem Normalsommer von Klaus Zeh
1991: Ab in die Mitte
Nach heftiger Debatte im Bundestag fällt die knappe Entscheidung für einen künftigen Regierungssitz an der Spree. Den Ausschlag gaben PDS und Grüne
Der Name der Leute
Das deutsche Kino aus französischer Perspektive, von „Good Bye, Lenin!“ bis „Toni Erdmann“
Mitte ohne Hemmungen
Rechte trauen sich in Deutschland wieder auf die Straße und an die Urnen – und neigen stärker als früher zu Gewalt
Hausautoren
Über den Zustand des Kapitalismus und weinende Mörder, über jüdische Popkultur oder Kleider für Callgirls: Das Wochenlexikon mit Büchern der „Freitag“-Mitarbeiter
Bedrohliche Blüten
In der Gesundheitspolitik wird der Mensch immer öfter als Ressource betrachtet. Jüngstes Beispiel: Versuche an Demenzkranken
Die Geheimnisvolle
Sahra Wagenknecht kann Marx, Goethe und Provokation – und will die Unzufriedenheit in produktive Politik ummünzen
Doping
Dem russischen Olympia-Team droht derzeit der Ausschluss von den Spielen in Rio. Von Nootropika, Schlupflöchern und nackten Skispringern: das Wochenlexikon
Wer ist das Volk?
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum zeigt BRD und DDR als Einwanderungsländer. Dabei fehlt jedoch die Haltung
1991: Die Rennpappe
Vor 25 Jahren rollt der letzte Trabant vom Fließband. Bis heute behauptet sich der Kleinwagen als Objekt von Nostalgie, Identität und Asphaltsafari
Radikal rechts-links
Zur zweifelhaften Wiederentdeckung des preußischen Nationalbolschewisten Ernst Niekisch
Wer baggert da immer noch?
Der Klimavertrag von Paris ist unterschrieben. Aber das Beispiel Brandenburg zeigt: Deutschland kommt nicht von dreckiger Braunkohle weg
Der Name, auf den der Apparat hört
Ralph Hammerthaler gräbt an ungewöhnlicher Stelle und schreibt ein Buch über Michael Tschesno-Hell
Stasi forever?
Es ist Zeit für einen anderen Umgang mit den Akten. Wir können einiges daraus lernen – vor allem für die Gegenwart
1946: Überlebenskunst
Der Mitteldeutsche Verlag tritt zunächst mit Adressbüchern an, renommiert dann mit Christa Wolf, Erich Loest oder Volker Braun und muss sich zuweilen neu erfinden
Codenamen
Vom Whistleblower der Panama Papers wissen wir bis jetzt nur eins: Er benutzte den beliebten Codenamen „John Doe“. Unser geheimnisvolles Lexikon der Woche
Brotgelehrte, ade
Warum es Zeit für einen anderen Umgang mit der DDR-Vergangenheit ist
1991: Privatisierungswahn
Der Manager Detlev Rohwedder fällt einem mutmaßlichen RAF-Attentat zum Opfer. Im Osten wird der einstige Treuhandchef bis heute in verklärender Weise erinnert
Trennung von Kunst und Leben
Das Land galt einmal als progressiv, doch nun steht die AfD hier vor einem großen Sieg. Was ist da nur passiert?
1946: Schiff, Kind, Tier
Im Kino läuft erstmals die Defa-Wochenschau „Der Augenzeuge“ und will Aufklärung statt Agitation bieten. Auf Dauer jedoch wird die Konkurrenz des Fernsehens zu stark
Die alte Geschichte von Robin Hood
An Fidel Castro begeisterte das Lebendige und Unabhängige. Das war anders, als man Sozialismus aus der DDR kannte
Das innerliche Schunkeln
Mit „Hallelujah“ feiert Christoph Marthaler den Country und zeigt, wofür die Berliner Volksbühne steht
Hermann Kant?
Der Band „Literatur im Dialog“ fühlt 38 Autoren auf den Weisheitszahn