Deutsche Demokratische Republik
Der Linken fehlt der Mut zur Geschichte
Der 17. Juni 1953 ist nicht vergessen, das zeigte die Kranzniederlegung im Wedding. Wieso macht die Linkspartei den 17. Juni eigentlich nicht zu ihrer Sache?
Was die USA von Deutschland lernen können
Datenschutz ist für das Kommunikationszeitalter das, was Umweltschutz für das Industriezeitalter war. Es ist wichtig, nicht zweimal den gleichen Fehler zu begehen
Versunkener Feiertag
Im Westen wird der 17. Juni bis 1990 als Tag der Deutschen Einheit begangen und für Ausflüge ins Grüne genutzt. Peinlich, wenn man dabei an etwas Nationales denken soll
Sarah Kirsch: Wir in der Sonne ihres Sterbemonats – Nachruf
Die Lyrikerin Sarah Kirsch ist tot. Von nun an nie wieder einen neuen Vers von ihr zu lesen – heilloser Schrecken
Vier Leben ohne Kater
Richard Cohn-Vossens Biografie ist ein Aufenthaltsraum der deutschen Geschichte. Begegnung mit einem freundlichen Filmemacher, dessen Werk kaum jemand gesehen hat
About Schmidt
„Schneckenmühle“ ist ein Roman über Kindheit in der DDR, aber mit Ostalgie soll man Jochen Schmidt nicht kommen
Das Ende der Träume und was wir bemeistern
Vom Berliner Festival für aktuelle Musik – zweiter Bericht
Und alle so … Nee!
Worst case „Szenario“ mit Ansage: Neue Vergütungsrichtlinien der GEMA für DJs sorgen für Irritation und – sicher bald – Aufruhr
Im Tal der Ahnungslosen
Warum selbst DDR-Bürgerrechtler die Stasi-Vorwürfe gegen Gregor Gysi als Kampagne gegen sich erleben
Am Abend seiner Karriere
Gregor Gysi muss sich wieder mal gegen Stasi-Vorwürfe wehren – diesmal glauben selbst seine Kritiker nicht daran
„Frauen sind aggressiv“
Die USA und Ostdeutschland sind sich sehr ähnlich, sagt die Autorin Hanna Rosin. Hier wie dort lösen Frauen die Probleme, indem sie tun, was sie immer taten: arbeiten
Walter Schilling, 1930–2013
Der Vater der Offenen Arbeit in der DDR ist am 29. Januar im Alter von 82 Jahren gestorben. Bekannt wurde der Pfarrer durch sein Rüstzeitheim in Braunsburg
„Der graue Verfall hat mich immer angeregt“
Otto Möhwald war in der DDR für seine rauen und melancholischen Bilder bekannt. Zu seinem 80. Geburtstag blickt sein Enkel Clemens Meyer mit ihm auf sein Leben zurück
Als Spion geächtet
wurde der Widerstandskämpfer Rudolf von Scheliha von den Nationalsozialisten hingerichtet. In der Bundesrepublik wurde ihm die Anerkennung lange versagt
Wer wird denn gleich weinen?
„Es war schön“, heißt die neue Platte der Puhdys. Was in der DDR tatsächlich besser war und was nur falsche Mythen sind, das zeigen wir Ihnen hier
Keine Schraubenfabrik
Vor 60 Jahren wurde nicht nur im Westen Deutschlands der reguläre Fernsehbetrieb aufgenommen. Auch der Deutschen Fernsehfunk im Osten startete mit seinem Programm
Für alle und keinen
Auf dem Alexanderplatz konnte man früher von der großen Welt träumen. Seitdem diese hierher kam, ist der Platz nur noch Provinz
Als die Flüsse schäumten
Eines steht fest: Der Natur geht es heute deutlich besser. Erinnerungen an die Umweltverschmutzung im Ostblock
Staatsfeind Nr. 1
Friedrich Schorlemmers politische Autobiografie zeigt uns einen Menschen, der die Kraft des Symbolischen erkannt hat
Um der Staatsräson willen
Wenn Kanzlerin Merkel heute Israels Premier empfängt, muss sie dessen Siedlungspolitik öffentlich kritisieren. Es sei denn, sie will sich in der EU weiter isolieren
Wie soll die RAF im Gedächtnis bleiben?
Der Abriss des Gefängnishochhauses in Stuttgart provoziert die Frage, welche Erinnerungskultur der Deutsche Herbst braucht
Ornament und Alltag der werktätigen Masse
Die Ausstellung "Geschlossene Gesellschaft" in Berlin kommt an. Begleitend fand ein Symposium statt. Dort stellte sich die Frage: Was ist wirklich spezifisch für die DDR?
„Dein Hinterrad war kaputt, nicht meins!“
Bei einem Dia-Vortrag in einem Berliner Kino erklären Fans der "Harley Davidson des Ostens", wie man mit einem DDR-Motorrad bis nach Nepal kommt
Das Gesetz der Flügel
In Weimar erlebte der deutsch-deutsche Bilderstreit 1999 seinen Höhepunkt. „Abschied von Ikarus“ will Kunst der DDR nun anders zeigen