Diskurs

Farbenblind werden

Welche Art von Haut ein Mensch hat, gerät immer mehr zum Fetisch. Ob das wirklich gegen Rassismus hilft?

Ein Mann mit Brille und dunklem Hemd hält ein Heft in der Hand. Im Hintergrund sind Lichter zu sehen.

Durch und durch misslungen

Die Aktion ist eine pseudo-kritische Ironie nach der Maxime: Witzle so, dass deine Beschränktheit auch alle anderen geistig einengt

Pepe Egger
Finger zerquetscht grüne Erbsen auf weißem Hintergrund.

Ideologen sind die anderen

Die Berliner Journalistin Judith Sevinç Basad schreibt in ihrem Buch „Schäm dich!“ mehr über sich selbst, als sie ahnt

Raus aus der Kloake

Es ist richtig, politische Maßnahmen in einer Pandemie kritisch zu begleiten. Und es ist gefährlich, diese Kritik reflexhaft wegzukippen

Silhouetten verschiedener Menschen um eine leere Sprechblase auf violettem Grund.

Für die offene Gesellschaft

Die Diskussionen in dieser Pandemie sind vergiftet. Tauschen wir uns endlich ruhig und angstfrei aus

Zwei Schweine in einem engen Verschlag, ihre Gesichter sind schmutzig.

Tod an der Fleischtheke

Es herrsche ein „Krieg der Menschen gegen die Tiere“, sagt der Ethiker Thilo Hagendorff

Mittel der Macht

Nicola Gess hat analysiert, welche Rolle Halbwahrheiten im postfaktischen Diskurs spielen

Polizisten sprechen mit zwei jungen Männern, einer mit Skateboard, in Berlin.

Die Krise der Linken

Das Corona-Narrativ bringt viele Linke auf Regierungskurs – weil sie insgeheim auf ein Ende des neoliberalen Zeitalters hoffen. Aber ist das realistisch?

Drei antike Skulpturen von Händen mit erhobenem Zeigefinger auf hellem Hintergrund.

Oh die Gewissensbisse!

Zwischen Sünde und Versagen – über die Nöte derer, die alles richtig machen wollen

Politisch verfolgt

Ein Sammelband nimmt Menschen in den Blick, die wegen ihrer sexuellen Orientierung fliehen

Leander F. Badura

Es war einmal im Netz

Unsere Kultur des Streits ist kaputt. Davon legen wir täglich digital Zeugnis ab. Wie konnte es dazu kommen?

Wir sind zu bequem

An Redefreiheit mangelt es nicht. Was uns fehlt, ist der Wille, der Mut und die Ausdauer, von ihr sinnvoll Gebrauch zu machen

Das Trump Tower Gebäude in New York mit dunkler Glasfassade und beleuchteten Fenstern.

„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“

AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?

Pflegekraft im Schutzanzug und Menschen in Liegestühlen am Wasser.

Heldinnenlohn

Die Pandemie schärft das Bewusstsein dafür, wie wichtig weibliche Arbeit ist. Nun müssen wir durchsetzen, dass sie angemessen honoriert wird

Elsa Koester

Die Corona-Chroniken

Fakten allein schaffen keinen Sinn. Was also erzählen wir uns über die aktuelle Krise und wo führt es hin? Fünf Thesen

Ein Mädchen sitzt auf einer Liege vor einem Banner, das den Verlust von Arbeitsplätzen beklagt.

Ausgeschlossen!

Beim Reden über die Ostdeutschen herrscht ein normativer Populismus. Die Gründe für die anhaltende Spaltung werden totgeschwiegen

Menschen demonstrieren mit Transparenten gegen rechten Terror und Antisemitismus. Ein Mann mit Kippa im Vordergrund.

Ich bin kein Problem

Nach Halle ist Antisemitismus wieder Thema. Doch auch gut gemeinte Identitäts-Diskurse führen in die Irre

Donald Trump zeigt mit dem Finger und hat den Mund weit geöffnet. Im Hintergrund ist eine Fahne zu sehen.

Empörung ist ihr Treibstoff

Verbale Gewalt und Empörung dominieren den gesellschaftlichen Diskurs. Um den Hasspredigern zu widerstehen, müssen wir lernen, ihr Spiel nicht mitzuspielen

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