Fotografie
Bildbände von Bob Newman und Gordon Parks: Die Grammatik des Rassismus
Ein Jahr nach der Ermordnung von Emmett Till porträtierte Gordon Parks in „Segregation Story“ den Süden der USA. Auch Bob Newman widmet sich der Region. Er spinnt das Porträt weiter bis in die Gegenwart und dem Tod von George Floyd
„Wenn wir einen Kriegsverbrecher sehen wollen, müssen wir nur in den Spiegel schauen“
Bob Dylan verneigt sich mit seiner „Philosophie des modernen Songs“ vor 60 Liedern anderer Musiker. Dabei erzählt er in seinem ersten Buch seit fast 20 Jahren immer auch von sich selbst
„Ich habe mal nachgezählt, wie viele DDR-Künstlerinnen so gezeigt werden“
Andrea Pichl zeigt in ihrer Ausstellung „Worin unsere Stärke besteht“ drei Generationen Künstlerinnen aus der DDR. Ist dieses Label nicht von gestern?
Fotografin Dora Maar: Als Pablo Picasso Muße tat
Dora Maar ist vielen nur als Muse von Pablo Picasso bekannt. Ein Einblick in den Nachlass der Künstlerin zeigt, wie herausragend ihre Arbeit als Fotografin war
Sibylle Bergemann: Diese unerklärliche, geheimnisvolle Ebene
Auch mehr als zehn Jahre nach dem Tod der Fotografin Sibylle Bergemann ist ihr Nachlass nicht in Gänze erschlossen. Mit „Stadt, Land, Hund“ zeigt die Berlinische Galerie nun neben vielen bekannten Motiven auch 30 bisher nicht bekannte
Ikonisch: Thomas Billhardts „Vietnam. Fotografien“
Thomas Billhardt prägte mit seinen Bildern die Rezeption des Vietnamkriegs – nicht nur in der DDR. Das zeigt ein neu editierter Band, begleitet von persönlichen Erinnerungen des berühmten Fotografen
Harte Schatten
Carrie Mae Weems ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen der USA. Ihr Werk ist nun erstmals in Deutschland in einer umfassenden Ausstellung zu sehen
„Fotos allein reichen nicht“
Der britische Fotograf Mark Neville arbeitete seit 2015 immer wieder in der Ukraine, inzwischen lebt er dort. Er hatte die Hoffnung, mit seinen Bildern verhindern zu können, was jetzt bittere Realität wurde. Wir erreichen ihn in Lwiw
Wenn ein Affe Millionen wert ist
Bitcoin-Reiche bringen ihre Währung durch digitalen Kunsthandel unter die Leute. Doch die Blase wird platzen
„Was uns betrifft“
Johanna-Maria Fritz und Maurice Weiss trennen 30 Jahre. Für beide Fotograf:innen stellt sich die Frage: Was können und dürfen unsere Bilder erzählen?
Arbeiterin und Modell
„Close-Up“ zeigt, wie Malerinnen und Fotografinnen die Kunst des Porträtierens seit 1870 weiterentwickelten
„Wir posieren“
Alona Pardo über Arnold Schwarzeneggers Fluidität und die Notwendigkeit, Männer zu befreien
In der Wand
Ulrich Hensel zeigt die Schönheit von Rohrleitung und Dämmstoff hinter der Stadtfassade. Nach dem Besuch will man sofort ein Museum um Wolfsburg bauen
Dünkel und Bingo
Peter Bialobrzeski zeigt uns England in den 1990ern. Unser Autor kennt es aus eigener Erfahrung
Rumlaufen, Motivsuche
Harald Hauswald gilt als der Straßenfotograf Ostberlins. Von der Stasi beobachtet, fand er das Leben in der DDR dennoch unbeschwerter
Fotografie von Karl Lagerfeld: Verächter des Zerfalls
Das Kunstmuseum Moritzburg zeigt eine Foto-Retrospektive von Karl Lagerfeld
Fahren Sie nach Bonn!
Martin Kippenberger in der Bundeskunsthalle: Macht Spaß. Überrascht. Muss man gesehen haben
Susan Sontag: Beobachterin der Gewalt
Benjamin Moser hat Susan Sontag ausgelotet. In der Ära Trump fehlt sie mehr denn je
Verdächtig zärtlich
Antanas Sutkus galt lange als regimefreundlicher Sowjet-Fotograf. Das Genie seines Blicks wollten nur wenige erkennen
Unten Lutschi
In „No Photos on the Dance Floor!“ entwirft die Berliner Clubszene ihre eigene Legenden
Was ist falsch?
Die Ausstellung „Die Anderen sind wir“ in Cottbus zeigt Bilder einer dissonanten Gesellschaft
Kampf der Gebäude
Im Sturmwind der Globalisierung: Peter Bialobrzeskis Bilder vom chaotischen Mumbai betören und verstören
Es schleift
Wir alle warten auf irgendwas, meist unfreiwillig. Nun widmet sich ein Essayband dieser Kulturpraxis
„Masse ist Lüge“
Wann wird ein Fotograf zum Spion und wie revolutionär sind Farben? Antworten von Boris Mikhailov und Tobias Zielony