Israel
Reise in die Niederlage
Magisches Denken: David Grossmans großer Roman „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ ist ein politischer Liebesroman
Siebendimensionales Schachspiel
Der chinesische Hacker-Angriff auf Google berührt nicht nur ökonomische und ethische Fragen. Es geht um Krieg im Netz. Und dann ist Google ein amerikanisches Unternehmen
Die willkommene Grenze
An der Demarkationslinie zwischen Israel und Ägypten wird es Mauer und Stacheldraht geben, um Migranten aus Nordafrika abzufangen und die Gaza-Blockade zu verstärken
Man muss sich nicht küssen
Für Deutschland ist die Freundschaft mit dem jüdischen Staat ein moralischer Imperativ. Sie sollte aber kein Ersatz für eine kritische Partnerschaft sein
Mission erfüllt, Ruf zerstört
Der Schaden, den sich Israel durch die Operation „Gegossenes Blei“ vor einem Jahr zugefügt hat, übertrifft jeden Nutzen. Allein der Goldstone-Report spricht Bände
Tor zur Hölle
Ein Jahr nach der Aggression gegen anderthalb Millionen Palästinenser im Gazastreifen erntet Benjamin Netanjahu die Früchte eines Krieges, den er nicht geführt hat
Die unglücklichen Feinde
Um den nahöstlichen Friedensprozess zu reanimieren, sollte die EU Israelis und Palästinensern einen Beitritt anbieten, falls sie zur Zwei-Staaten-Lösung finden
Spielt nie mehr die Herren
Hamburg, 13.12. Die Vorführung des Debutfilms von Claude Lanzmann findet statt! Warum dies eine Meldung wert ist, zeigt das folgende Gespräch mit dem Regisseur
Es wird kein Wolf bei den Lämmern wohnen
Netanjahus Siedlungsstopp ist ein einziger großer Bluff. Alle Beteiligten wissen das. Auch Barack Obama
Liz Taylor des Mittelmeers
Drei Jahre nach den israelischen Luftangriffen ist die Hauptstadt des Libanon wieder Reiseziel Nummer eins. Wird die Morgenröte halten?
Westerwelles Stolperstein
Zum Antrittsbesuch in Israel reist Außenminister Westerwelle mit dem festen Vorsatz, die Zwei-Staaten-Lösung zu vertreten, für die Israel derzeit so gut wie nichts tut
Gerupfte Hühner
Jüngste Siedlungsbeschlüsse des Kabinetts Netanjahu brüskieren Palästinenser-Präsident Abbas dermaßen, er müsste eigentlich noch schneller zurücktreten
Grün-gelb-rote Davidsterne
Was hat Reggae mit jüdischer Symbolik zu tun? Ziemlich viel, sagt Harrison Stafford von der Band Groundation. Rastafarians sehen sich in einer sehr alten Tradition
Zur Not hilft ein US-Veto
Israels Regierung steht durch den Goldstone-Report über den Gaza-Feldzug mehr unter Druck, als ihr lieb ist. Sie müsste mit eigenen Untersuchungen beginnen
Mahmud Abbas will hinschmeißen
Ein frustrierter und erfolgloser Palästinenser-Präsident schockt mit seinem angekündigten Abgang nicht nur Israel, sondern auch moderate arabische Staatschefs
Eine Oase in der Wüste
Israel gedenkt wieder der Ermordung von Yitzhak Rabin. Doch sein Vermächtnis verblasst. Das heutige Establishment hat das Klima für den Mord erst vorbereitet
Souveränität als Störfall
Die Gespräche zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sollen zu einer Urananreicherung für iranische Anlagen im Ausland führen
Im Vorgarten steht ein Reh aus Ton
Fast 500.000 Israelis leben in der Westbank und in Ost-Jerusalem. Sie beharren auf dem Recht des „natürlichen Wachstums“ und wollen das Land behalten
Lorbeeren auf Vorschuss
Seit Teheran zusätzliche Inspektionen in seinen Urananreicherungsanlagen erlaubt, stehen auch die vereinbarten Verhandlungen mit den USA unter hohem Erwartungsdruck
Gebrochenes Rohr
Freitag-Autor Uri Avnery über den New Yorker Nahost-Gipfel und Barack Obamas zögernde und nachgiebige Politik gegenüber Israel und die Fortsetzung des Siedlungsbaus
Schurke vom Dienst
Präsident Obama entschädigt sich für den gescheiterten Nahost-Gipfel mit Premier Netanyahu und Präsident Abbas durch die Forderung nach harten Sanktionen gegen Iran
Dreiklang in Moll
Die Führer der USA, Israels und Palästinas treffen sich in New York zum Nahost-Gipfel. Es wird dort keinen Sieger geben, aber einen klaren Verlierer: Mahmud Abbas
Obama bittet zum Dreikampf
Der US-Präsident hat Israels Premier Netanjahu und Palästinenser-Präsident Abbas zum Gipfel nach New York zitiert. Er wird nicht mehr erbringen als Fototermine
Starker Tobak
Avraham Burg, ehemaliger Sprecher der isaelischen Knesset, will mit seinem Buch "Hitler besiegen" seinen Landsleuten ins Gewissen reden