Kiew

Petro Poroschenko spricht an einem Rednerpult, im Vordergrund unscharfe Personen in Uniform.

Blut an vielen Händen

Die von Präsident Poroschenko ausgerufene Waffenruhe läuft aus. Es fragt sich, ob Kiew wie Moskau eine Stabilisierung der Lage wirklich wollen und genug dafür tun

Lutz Herden
Ein Mann in Tarnkleidung isst, daneben liegen eine Maschinenpistole und eine Pistole. Ein anderer Mann sitzt im Hintergrund.

Auf dem Weg nach Atlantis

Für die Aufständischen im Osten und Süden sind Verhandlungen mit der Regierung bestenfalls ein Übergangsstadium – zum Staat Noworossija

Person mit Sturmhaube und Gewehr vor einem Gebäude. Auf dem T-Shirt steht

Auf eigene Rechnung

Um den Osten des Landes zurückzuerobern, setzt Kiew verstärkt auf Milizen. Doch die sind kaum mehr zu kontrollieren

Schokolade und Demokratie

Warum die Wahl des milliardenschweren Oligarchen Petro Poroschenko zum neuen Präsidenten kein politischer Neuanfang ist

Didier Burkhalter und Frank-Walter Steinmeier gehen unter Regenschirmen.

Auferstehung eines Hoffnungsträgers

Die OSZE ist plötzlich der wichtigste Mediator, um den Konflikt zu entschärfen. Doch sollte dabei keine Konfliktpartei suspendiert sein. wenn es Ergebnisse geben soll

Lutz Herden

Majdan und Anti-Majdan

Die Aufständischen im Osten sind dezentralisierter, netzwerkartiger und führungsloser, als es die in Kiew je waren. Parteien haben so gut wie keinen Einfluss

In einem anderen Land

Kehren wir die Perspektive doch einfach mal um: Russland könnte ja schon immer ukrainisch gewesen sein

Mann mit Fackel und Schlagstock gegen Polizisten, Rauch und Aufruhr auf der Straße.

Wut, Angst und Verunsicherung

Im Osten gerät die lokale Polizei weiter zwischen die Fronten oder wechselt die Seite. Die Regierung in Kiew hat kaum noch Einfluss

In der Volksrepublik Donezk

Die Separatisten denken nicht daran, die besetzten Gebäude zu räumen. Sie wissen Russland an ihrer Seite.

Den Crash-Test absagen

Warum paktieren die USA und die EU mit einer Interimsregierung, der das Land längst entglitten ist. Die Wahlen am 25. Mai werden daran kaum etwas ändern

Lutz Herden
Menschenmenge mit russischer Flagge und Ikone. Eine Frau trägt einen orangefarbenen Helm.

Grenzenloses Verlangen

Kiew muss drastisch sparen. Für viele im Osten des Landes ist das Grund genug, sich Sorgen aus Sorge um ihr soziales Schicksal nach Russland zu sehnen

Wladimir Putin blickt über seine Schulter, während er durch eine Tür tritt.

Wilhelm II. und Wladimir Putin

Es ist nach den Toten von Slawjansk in Kiew, Moskau und Washington zu viel gesagt, angekündigt und gedroht worden, als dass ein Weg zurück noch möglich scheint

Lutz Herden

Genf war gestern

Die USA benutzen den Ukraine-Konflikt als Vorlage, um ein konfrontatives Verhältnis zu Russland als Status quo in den bilateralen Beziehungen zu verankern

Lutz Herden
Soldaten in Tarnkleidung sitzen auf einem Panzer, im Hintergrund eine Menschenmenge.

Piroggen und Salzgurken gegen den Krieg

Bisher hat die Genfer Diplomatie den Aufstand im Osten nicht eingedämmt. Eine Teilung des Landes wird wahrscheinlicher. Kiew ruft die Berkut-Leute zurück

Mann hält rote Fahne vor Gebäude mit blauen Fenstern.

Verspielt und verloren

Die Regierung in Kiew büßt weiter an Regierungsautorität ein, wie die Ereignisse im Osten des Landes zeigen. Sie erntet die Früchte einer Politik der Polarisierung

Lutz Herden
Ein General in Uniform salutiert vor einer Reihe von US-Marineinfanteristen in Galauniformen.

Auf Tauchstation

Die Friedensforschung ist von der Ukraine-Krise überrascht worden. Ihr fehlt die Verankerung in der Gesellschaft

Michael Jäger

Es begann am 21. Februar

Der Aufruhr im Osten spiegelt den Kiewer Maidan. Wer das Eine gutheißt, kann das Andere nicht verdammen. Was jetzt gebraucht wird, ist eine überparteiliche Regierung

Lutz Herden

Ukrainisches Roulette

Das Land steckt in einem Konflikt um die Kontrolle über Ost-West-Energiekorridore. Auch die USA haben dabei kräftig mitgemischt und investiert – möglichst im Hintergrund

Druschba hieß Freundschaft

Nach dem Ende der Sowjetunion kamen viele Russen und Ukrainer nach Berlin. Was denken sie eigentlich über die jüngsten Ereignisse? Ein Rundgang

96 zu 4 Prozent

Die Übernahme der Krim wirkt wie ein Akt des Imperialismus. Tatsächlich aber werden postsowjetische Ambitionen aufgegeben

Blau-Gelb weht und verweht

Ukrainische Militärs auf der Halbinsel fühlen sich von Kiew allein gelassen und wissen nicht, was nach dem Referendum am 16. März mit ihnen passiert

Krim-Krise

Über gute Politik und das richtige Timing spricht Jürgen Busche

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