Kosovo

Bündnistreue als Staatsräson

Deutschland hat sich aus wohlverstandenem Eigeninteresse an der Kosovo-Intervention beteiligt. Alles andere wäre politischer Hazard gewesen

Leichen als Waffe

Moralische Kollateralschäden an der ideologischen Heimatfront

Nichts gelernt

Als ob die Regierung keinen Krieg geführt hätte

Michael Jäger

Lernen aus dem Krieg

Die Leichtigkeit, mit der die bombardierenden NATO-Staaten sie für zwangsläufig erklärten, weist auf politisch moralische Verwahrlosung

Der Preis ist ungeheuer hoch

Egon Bahr (SPD) über lange Zähne der Amerikaner, die Sicherheit von Grenzen und mindestens ein Jahrzehnt internationaler Militärpräsenz im Kosovo

Erpressung

Der Sturz von Milosevic ist keine Bedingung für Frieden und Hilfe, sondern innerserbische Angelegenheit

Vorspiel

Jelzin zwischen Abhängigkeit und Aufbruch

Selbstbilder

Der Kosovo-Krieg dient allen Kriegsparteien zur symbolischen Intergration ihrer implodierenden Gesellschaften und zur Definition des besseren Eigenen

Friedensfaktor

Die serbische Dramatikerin Biljana Srbljanovc beklagt, daß der Westen

Blut aus dem Cola-Becher

Zehn Jahre nach dem Massaker auf dem Tiananmen interessiert vor allem die Karriere - wenn die NATO nicht gerade die chinesische Botschaft bombardiert

Das Elend des Sisyphus

Das Los der Diplomatie in den Hochzeiten des Krieges - eine aufschlußreiche Bilanz

Bodentruppen

Die erste gesamtdeutsche Pen-Tagung zeigte eine neue Skepsis der Intellektuellen

Goldhagens Verdikt

Was von Vergleichen zwischen dem Milosevic-Regime und Nazideutschland zu halten ist

Wie auf der Autobahn

Tausende albanische Flüchtlinge werden mit Schlauchbooten über die Adria geschmuggelt

Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

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Meine Frau weint

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Drama

Deutschland, Frankreich 2026

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