NS-Staat

Eine Person ist vollständig mit tausenden von Bienen bedeckt.

„Volk ist unnötig“

Historiker Michael Wildt rät zur Abschaffung eines so nebulösen wie schwierigen Begriffs

Dorian Baganz
Mann im Anzug mit Koffer steht auf einer Weltkugel vor schwarzem Hintergrund.

Lauf, John! Lauf!

Steffen Kopetzkys „Propaganda“ ist ein wilder Ritt durchs 20. Jahrhundert – Bukowski, Nazis, Kennedy und Vietcong inklusive

Zwei Männer im Porträt, im Hintergrund Plakate und eine Person mit Banner

Öffnen wir den Blick

Beim Gedenken an den Umsturzversuch in der Nazi-Diktatur geht es selten um den Widerstand aus der Arbeiterbewegung. Dabei war der beträchtlich

Herbert Wehner spricht mit erhobener Hand und offenem Mund in ein Mikrofon.

1999: Dosierte Demokratie

Nach einer letzten Sitzung in Bonn zieht der Bundestag nach Berlin um. An seinem Bedeutungsverlust seit den 1950ern ändert das nichts

Porträt eines Mannes vor blauem Hintergrund mit gelben Sternen.

Wir Habsburger

Er war Österreicher, sprach Tschechisch und Deutsch, lernte fleißig Hebräisch und schwärmte auf Jiddisch. Ist Kafka der Erzähler für die EU von heute?

Quellen fehlen

War die DDR von Anfang an als Diktatur geplant? Andreas Petersen hat keine Beweise

Glockenturm und Totenkult

Sollte sich Berlin ausgerechnet für die Olympischen Spiele 2036 bewerben, kann über die Macht der Geschichte nicht kokett hinweg gelächelt werden

Lutz Herden

Angst vor einem neuen Großdeutschland

... und dann kamen die Pogrome in Hoyerswerda, Solingen, Rostock-Lichtenhagen und Mölln. Ein Mitglied der "Antifa Gençlik“ aus Kreuzberg erinnert sich

Mehrere moderne Bürogebäude mit vielen Fenstern, umgeben von Bäumen.

1948: Auschwitz war gestern

Im Nürnberger Prozess gegen die IG Farben gibt es milde Urteile. Sie entlasten einen Konzern, der mit Hilfe der SS Fabriken betrieb, in denen Häftlinge versklavt wurden

Willkommen und Abschiebung

Über menschliche Kälte, den Kampf der Kulturen von Haben oder Sein und das Gebot grundstürzender Umverteilung

Öde ist böse

Sauerbruch, Furtwängler, Schmitt, Gründgens: Helmut Lethen hat Gespräche zwischen den vier preußischen Staatsräten imaginiert

„Etwas Neues muss her“

Der Historiker Manfred Gailus fordert ein architektonisches Sühnezeichen in Potsdam anstelle des Wiederaufbaus der Garnisonkirche

Demonstrantin hält Plakat mit Bildnis der Nofretete und der Aufschrift

Vor Auschwitz

War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus

No-go-Namen

Manche Namen gehen gar nicht. Wer sie trägt, der macht sich zum Horst. Horst als Name wiederum ist fast ausgestorben. Ein A–Z der Namen

1942: Humor und Horror

In New York wird Ernst Lubitschs Filmsatire „Sein oder Nichtsein“ uraufgeführt. Die Kritiker streiten über die Frage, ob Nazi-Terror auch Stoff für eine Komödie sein kann

1942: „Wir sind soweit"

Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die „Endlösung der Judenfrage“ besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen

Lutz Herden

Braunbuch, van der Lubbe und Oberfohren

Vor 83 Jahren geht in Leipzig der Reichstagsbrandprozess anders zu Ende, als von der NS-Führung gewollt. Statt der geforderten fünf gibt es nur ein Todesurteil

Lutz Herden

Argentos Ahne

Von Veit Harlan erscheinen zwei Farbfilme auf DVD. Das verändert nun den Umgang mit Goebbels’ Lieblingsregisseur

Starke Worte

Die Bundesregierung erkennt den Völkermord an den Herero mitnichten an

Porträt eines Mannes in Militäruniform mit Mütze, Schnurrbart und Orden.

Braune Brüder im Geiste

Der Amokläufer war Deutsch-Iraner und sah sich als "Arier". Wie passt das zusammen? Er konnte dabei an einen dunklen Strang persischer Geschichte anschließen

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