Philosoph

Wir müssen reden

Der britische Schriftsteller John Lanchester hat sich eine Woche lang in die Snowden-Papiere vertieft. Eine verstörende Erfahrung

Junge mit aufgemaltem Schnurrbart und silbernem Kragen.

A–Z Bart

Viele Deutsche halten Politiker mit Bart ja für bürgernah. Dabei trägt ihn doch kaum noch einer. Unser Lexikon der Woche

Mann mit Sonnenbrille zwischen Polizisten vor Plakaten mit Aufschrift „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“.

Lasst Adorno in Ruhe!

Friedrich von Borries will den Kapitalismus mit dessen eigenen Waffen schlagen. Mit einem Trash- Roman und einem Teeservice

Was ist ein Philosophieboom?

In dieser Woche findet in Köln ein Festival der Philosophie statt, die phil. Cologne. Denken liegt im Trend. Es gibt Schlimmeres, finden wir. Kritiklosigkeit zum Beispiel

Die Zukunft der Proteste

Was wird aus Occupy und Indignados? Ein Interviewband zum globalen Aktivismus versammelt Perspektiven zeitgenössischer Denker

„Ich bin zu weich für den Job“

Marina Weisband ist lieber Philosophin als Politikerin. Sie glaubt nicht an den Mythos ideologiefreier Zeiten, sondern an Beteiligung

Schild mit

Die Risse weiter aufreißen

Unsere Demokratie muss im Grunde neu erfunden werden, meint der Philosoph Slavoj Žižek und hofft auf stärkere Abgrenzung in Obamas zweiter Amtszeit

Mann mit Toga und Koffer am Wasser vor bergiger Landschaft.

Ach, vergesst das Christentum

Wahrscheinlich gibt es sogar eine Rückkehr der Religionen. Jürgen Habermas spricht ja auch davon. Der Nutzen für die gesellschaftliche Solidarität aber dürfte klein sein

Ein Fernseher mit Rauschen steht auf einer Kommode neben einem Bett in einem Hotelzimmer.

Immer schön busy

Wer Facebook nutzt, muss ab sofort kein schlechtes Gewissen mehr haben: Zerstreuung rettet die moderne Gesellschaft

Wenn der Druck sich löst

Nach der Revolution verlässt in Ägypten die Kultur endlich den Untergrund – und zieht zumeist ins Ausland weiter, weil Szene und Markt zu gering entwickelt sind

Psst, ganz geheim

Umberto Eco ist der bekannteste Semiotik-Professor der Welt. Erst hat er zu Verschwörungstheorien geforscht. Dann begann er, in seinen Romanen selbst welche zu entwerfen

Seiner Sache treu

Zu radikal, zu konsequent: Zum Tode des marxistischen Philosophen und DKP-Mitglieds Hans Heinz Holz, der am Sonntag mit 84 Jahren im Schweizer Sant'Abbondio gestorben ist

Auf allen Kanälen des Kapitals

Hat Peter Trawny das Traktat zur Stunde geschrieben? Sein „Medium und Revolution“ erinnert jedenfalls sofort an das Manifest „Der kommende Aufstand“

Arabische Welt

Vollverschleierte Frauen und ein machthungriger Prophet - so sehen viele im Westen die arabische Welt. Doch es gibt auch den Panarabismus oder Nahda. Ein Einführungslexikon

Über den Teufel und die Welt

Vampire, Zombies, Terroristen: "Das Böse" hat Hochkonjunktur. Warum es als politischer ­Kampfbegriff untauglich ist, sagt Terry Eagelton in seinem Buch zum Thema

Große Klappe

Jean-Luc Godard war ein radikaler Autorenfilmer. Mittlerweile kämpft er für ein Kino ohne Urheberrechte. Und für Griechenland - das er mit Aristoteles retten will

Im Namen der Anderen

Wie halten es die Autoren mit den Massen, die sie beschwören? In „Der Philosoph und seine Armen“ kritisiert Jacques Rancière den Paternalismus der Pariser Großdenker

Das anarchische Element

Rancière entdecken! Der französische Philosoph denkt jenseits der ausgetretenen Pfade über Demokratie nach

Der doppelte Marx

Wem gehört der Denker, der sich aktuell großen Interesses erfreut? Auf zwei Konferenzen in Berlin reklamierten ihn sowohl Philosophen als auch die Linkspartei für sich

Schlachtfeld Feuilleton

Der Pariser Medienintellektuelle Bernard-Henri Lévy hat Präsident Sarkozy im Krieg gegen Libyen die Hand geführt, zwischenzeitlich macht sich Gegenwind bemerkbar

Die Welt danach

Die Natur ist kein Sklave - doch der Mensch baut AKW, wo sich Kontinentalplatten reiben. Atomkraft überwinden, das hieße, die Abkehr vom Geldverdienen als Endzweck

Michael Jäger

Vom Propheten zum Mitstreiter

Die Intellektuellen sind nicht verschwunden. Sie haben nur etwas Autorität abgegeben – und damit ihre Rolle demokratisiert

Signale des Zorns

Es gibt in diesem Land einen Riss zwischen den Erwartungen der Menschen und der sie umgebenden Wirklichkeit. Der Soziologe Oskar Negt über Stuttgart21, Sarrazin und Eulen

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Faschismus ist keine Meinung

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236 Seiten

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