Putsch

Zweite antikoloniale Revolution

Nach dem Tschad, Mali und Guinea wurde jetzt auch in Burkina Faso geputscht. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich verliert an Einfluss. Was bedeutet das für die Region?

1958: De Gaulle wartet ab

Die IV. Französische Republik erlebt ein wirres Finale. Generäle wie Raoul Salan wollen die Kolonie Algerien keinesfalls preisgeben – und drohen dezent mit einem Putsch

Denkmal mit Fahne und Palmen-ähnlichem Objekt vor blauem Himmel. Drei Figuren blicken nach oben.

Kein Mündel mehr

Frankreich verliert mit seiner Militärpräsenz an Rückhalt bei der Regierung von Colonel Goïta in Bamako

Rückkehr in die Vorzeit

Der Militärputsch zeigt, dass die einstige Hoffnungsträgerin Aung San Suu Kyi ausgedient hat

Das war ein Putschversuch!

Man muss das, was im Kapitol geschehen ist, als Versuch eines Staatsstreichs bezeichnen. In ihm zeigt sich weiße Wut und autoritäre Gewalt

Frau hält blutbefleckte Fahne bei Protest. Männer mit Masken stehen daneben.

Durch die USA erpresst

Die Übergangsregierung wird gezwungen, sich vom Stigma des Terrorsympathisanten freizukaufen

Vier Militärhubschrauber fliegen in Formation über eine Gruppe von Soldaten.

1983: Reagans kleiner Sieg

Ein Putsch gegen den Grenada-Premier Maurice Bishop wird zum Vorwand für eine US-Intervention auf der Karibikinsel, um ein progressives Regime abzuräumen

Noch hält die Waffenruhe

Kaum wollte Ägypten massiv eingreifen, da meldeten sich die USA als Akteur zurück. Die Tripolis-Regierung steht seither unter Druck

1970: Naiv war er nicht

In Chile zeichnet sich ein demokratischer Weg zum Sozialismus ab. Salvador Allende wird als Kandidat der linken Unidad Popular Präsident und fordert die USA heraus

Gebirge und Gewalt

Mit „Die Kordillere der Träume“ schließt Patricio Guzmán die Trilogie über seine Heimat Chile ab

Graffiti mit Maduro und Bauarbeiter-Motiv, Menschen mit Masken gehen vorbei.

Invasionsziel Venezuela

Es wäre an der Zeit, dass Deutschland und die EU die Anerkennung des venezolanischen Staatschefs überdenken

Frau mit Hut und traditionellem Poncho hebt die Hand. Im Hintergrund Fahnen und Gebäude.

Das war Evos Verbrechen

Was der Staatsstreich gegen Präsident Morales für Indigene wie mich bedeutet

Eine Person kratzt Wahlplakate von Evo Morales von einer Ziegelwand.

Ein letzter Dienst

Evo Morales geht ins mexikanische Exil, was wie eine erzwungene Flucht wirkt, um das eigene Leben zu schützen und dem Land weiteres Chaos zu ersparen

Er war kein Extremist

Als Ikone des 20. Juli wird der Graf oft kritisiert. Seine Haltung hat uns aber immer noch viel zu sagen

Gerahmtes Porträt von Donald Trump mit breitem Grinsen vor einer US-Flagge.

Entfesselter denn je

Der Umgang mit dem Mueller-Report zeigt, wie unbehelligt Trump regieren kann

Der Wandel muss von innen kommen

Die ganze Welt mischt mit, seit Juan Guaidó sich zum Übergangspräsidenten erklärt hat. Aber das globale Tauziehen ist gefährlich und alles andere als hilfreich

Barack Obama spricht vor Publikum und Fahnen in Illinois.

Obama funkt SOS

In einer Brandrede impfte der Ex-Präsident seinen Landsleuten ein, die Demokratie sei in Not. Der November wird zeigen, ob seine Warnung Wirkung zeigt

Recep Tayyip Erdoğan verlässt eine Wahlkabine, begleitet von einem Mann im Anzug.

Die Autokratie ist die neue Normalität

Erdoğans Wiederwahl ist nicht das Ergebnis, das Europa sich erhofft haben dürfte. Angewiesen bleibt es auf den unversöhnlichen Sieger trotzdem

Die kommende Krise

Präsident Miguel Díaz-Canel muss damit rechnen, Venezuela als Partner zu verlieren

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