Recep Tayyip Erdoğan

Karte von Syrien mit Einflusszonen: Türkisch (rosa), Kurdisch (blau), Assad (orange), Dschihadistisch (grün), Sunnitisch (gelb).

Ein Modell auf Probe

An Russland gibt es bei internationalen Entscheidungen kaum mehr ein Vorbeikommen, wie der Gipfel mit der Türkei in Sotschi zeigt. Welche Strategie verfolgt Putin?

Flüchtlingsfamilie sitzt vor Zelten, ein Junge blickt nachdenklich.

Auch Zusehen tötet

Ob durch Waffenlieferungen, den Flüchtlingsdeal oder die NATO: Deutschland ist längst am Kriegsgeschehen beteiligt. Die Frage ist nur: Auf welcher Seite will man stehen?

Recep Tayyip Erdoğan spricht vor türkischen Fahnen.

Verdammt mutig

Die EU-Außenminister hätten besser auf jede Erklärung verzichtet, statt Ankara wegen der Syrien-Invasion mit windelweicher Vorsicht anzugehen

Lutz Herden
Zwei Panzer auf einem Tieflader, im Hintergrund ein Soldat.

Erdoğan riskiert viel

Sein Angriff auf die Kurden konfrontiert den türkischen Präsidenten mit zahlreichen Unwägbarkeiten

Syrische Kurden versammeln sich um ein US-Militärfahrzeug mit amerikanischer Flagge in einer ländlichen Gegend.

Wer solche Freunde hat

Wenn Trump sich zurückzieht und Erdoğan das Feld überlässt, kann nur noch Syrien den Kurden helfen

Ein syrisches Mädchen weint, während Menschen mit Koffern auf eine Rückreise vorbereitet werden.

Andernfalls geht das Tor auf

Präsident Erdoğan will die USA und die EU dazu zwingen, eine Sicherheitszone für Flüchtlinge in Nordsyrien aktiv zu unterstützen

Karte von Syrien mit Idlib und Khan Sheikhun, im Hintergrund zerstörte Gebäude und ein Mann.

Kein Ritt auf der Brechstange

Assad-Truppen sind in der Provinz Idlib auf dem Vormarsch. Dadurch ist das Verhältnis zwischen Moskau und Ankara belastet

Osman Kavala, Mann mit grauem Bart und lockigem Haar, spricht vor blauem Hintergrund mit Schriftzug

Der Geist von Gezi

Osman Kavala steht in der Türkei vor Gericht. Wo er kulturelle Brücken baut, wittert Erdoğan eine Verschwörung

Hände rollen ein großes Plakat mit einem Porträt auf.

Noch wankt Erdoğan nur

Der Wahlsieg von Ekrem İmamoğlu in Istanbul ist kein Anlass für vorschnellen Optimismus

Ekrem İmamoğlu lächelt vor türkischer Flagge und Istanbuler Skyline.

Die Wahl nach der Wahl

Ekrem Imamoğlu konnte die Regierungspartei AKP bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul klar schlagen, weil seine Kampagne überzeugt hat. Er will Gräben überwinden

Recep Tayyip Erdoğan zeigt auf ein Modell einer Stadtentwicklung mit anderen Personen.

Bald lieben sie uns

Russland, die Türkei und die EU wetteifern als Investoren um die Gunst der autonomen Region Gagausien

Der Herausforderer

Ekrem Imamoğlu wurde mit seinem Wahlsieg in Istanbul ein ernstzunehmender Konkurrent für Präsident Erdoğan. Nun wird er ausgebremst

Völkermord als Bündnisfall

Wenn die türkische Armee auf Rojava vorrückt, könnte es zu einem genozidalen Massaker kommen – verübt von der Nato und islamistischen Banden

Recep Tayyip Erdoğan spricht mit erhobenen Händen vor einem Mikrofon.

Erdoğan bleibt ein Partner

Der türkische Präsident kommt geschwächt nach Deutschland, doch Syrien und die Flüchtlingsfrage machen ihn stark

Menschen betrachten Goldschmuck in einem Geschäft. Ein Mann hält ein Kind.

Fliehendes Geld

Von der Zinswende kalt erwischt, von Erdoğans Demagogie gebeutelt – dem Land droht eine Finanzkrise

Soldaten neben einem Pickup mit Assad-Porträt. Im Hintergrund ein LKW mit russischer Flagge.

Koalition der Vernunft

Die Suche nach einer Nachkriegsordnung nimmt Fahrt auf – ein schwaches Russland kann dabei nicht in Europas Interesse liegen

Eine Hand hält einen Stapel türkischer Lira-Banknoten. Im Hintergrund sind weitere Geldscheine zu sehen.

Erdoğans Kursverfall

Weitet sich die Wirtschaftskrise aus, könnte es für den Präsidenten eng werden

Donald Trump und Recep Tayyip Erdoğan gehen im Gespräch.

Wenn sich Gegner brauchen

Mit Trump und Erdoğan stoßen nicht nur zwei Alphatiere aufeinander. Es korrespondieren Politikstile, die auf Veräußerlichung von Politik Wert legen und angewiesen sind

Lutz Herden

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