Russland
Kann man noch ein Fan von Jewgenij Pluschenko sein?
Der Eiskunstläufer Jewgenij Pluschenko ist ein guter Freund Wladimir Putins. Weil er auch genial war, schien das lange Zeit nicht so wichtig. Und jetzt?
„Wir hängen in der Schockstarre“
Sarah-Lee Heinrich, Sprecherin der Grünen Jugend, will zwar nicht über deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine sprechen, sorgt sich aber um die politische Linke. Die 100 Milliarden Euro fürs Militär hält sie für falsch. Warum?
Lyapis Trubetskoy, der Euromaidan und wann Musik hilft
Musik ändert am Krieg nie etwas, findet unser Kolumnist. Aber kann sie beim Verstehen helfen?
Frankreich vor der Wahl: Da hilft nur beten
Eine Front von Nationalisten, Rechtsradikalen und Konservativen wäre am 10. April wohl der sichere Sieger. Warum aber Emmanuel Macron die besten Aussichten hat
Wir sind NATO
US-Präsident Joe Biden nutzt die Gunst der Stunde für sein Ziel einer fortgesetzten Militarisierung der europäischen Alliierten. Olaf Scholz hat das verstanden. Die USA sehen aber nicht in Russland die größte Gefahr
Putins politische Theologie
Wie die Muttergottes für geopolitische Zwecke missbraucht wurde – und warum sie heute noch rasende Wut erzeugen kann
Putins Kulturnetzwerk: Es reicht nicht, mit dem Finger auf Russland zu zeigen
In Deutschland hat der Ukraine-Krieg einen Kulturkampf ausgelöst. Stimmt es, dass Künstler:innen aus Russland hierzulande einer „Gewissensprüfung“ unterzogen werden?
Prorussische Medien in der Ukraine loben plötzlich Wolodymyr Selenskyj
Die neue Tonlage auf prorussischen Nachrichtenportalen in der Ukraine ist bemerkenswert. Streckenweise wird sogar der Newsfeed von CNN übernommen
Burgfrieden-Bazooka: 100-Milliarden-Coup bestätigt Trend zur autoritären Demokratie
Eine ganz große Koalition von SPD bis Union will die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro weiter aufrüsten. Die Wähler sind bei dieser Burgfriedenspolitik die Dummen
Ukrainische Hafenstadt Mariupol: „Wir haben Keine Angst mehr, wir sind nur noch müde“
Ständige Bombenangriffe, kein Strom und kein Wasser, keine Möglichkeit, die Toten zu bergen – in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol herrschen „mittelalterliche“ Zustände
Sanktionen: Damit hat der Kreml offenbar nicht gerechnet
Ökonomische Strafaktionen machen Russland mehr zu schaffen als ein verzögerter Vormarsch seiner Armee
Angst, Gewalt und Wut: Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer
Die Wut muss sich gegen die richten, die den Krieg befeuern – nicht gegen jene, die unter ihm leiden. Was jetzt zu tun ist
Atomabkommen mit dem Iran: Die Anti-Sanktionsklausel
Nicht nur Teheran, auch Moskau will seine Rechte bei einem Nuklearabkommen gesichert sehen
Ohnmächtige Staaten: Hilfe läuft über privaten Sektor
Hooligans, die Jagd auf Ausländer machen. Freiwillige, die Flüchtenden zu helfen versuchen. An der ukrainisch-polnischen Grenze zeigt sich: Auf den Staat ist bei der Bewältigung dieses Krieges kaum zu setzen
Keine Zeit für Wetten
Wladimir Putin ist ein Kriegsverbrecher. Um den Ukrainern zu helfen, müssen wir sehr klar sein – und gleichzeitig deeskalieren
Unpolitische russische Künstler werden nicht mehr geduldet
Russische Künstler, die sich nicht deutlich von Putin distanzieren, sind im Westen nicht mehr gern gesehen. In Russland müssen sich Künstler zu Putin bekennen, wenn sie ihre Posten behalten wollen
Warum Israels Premier Naftalie Bennett zwischen Moskau und Kiew vermittelt
Israels Premier Naftali Bennett bietet sich im Ukraine-Krieg als neutraler Emissär an. Was genau das mit Syrien, dem Iran und den Golan-Höhen zu tun hat
Die Torheit und der Trugschluss Wladimir Putins
Der Überfall auf die Ukraine bringt Russland auf Dauer nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Von vier Annahmen lässt sich der Kreml leiten
Washingtons Umgang mit Russland war ein politischer Fehler epischen Ausmaßes
Es war lange klar, dass die Expansion der Nato in den Osten zu einer Tragödie führen würde. Jetzt zahlen wir den Preis für die Arroganz der USA
„Wladimir Putin kann sich Russland nicht jenseits des Imperiums vorstellen“
Jakob Augstein diskutiert mit Osteuropa-Historiker Karl Schlögel über Russlands Präsidenten, was hinter seinem Angriff auf das Nachbarland stecken könnte und welche Rolle der Westen in dem Konflikt spielt. Der „Freitag-Salon“ im Podcast
Russland wird nicht verschwinden
Dieser Krieg ist zu sehen, zu ahnen, zu fürchten – denn er findet in einem Teil Europas statt. Das darf den Blick auf seine Vorgeschichte und die Rolle des Westens nicht vollends verstellen, soll es eine Perspektive für die Zukunft geben
Historiker Karl Schlögel: „Von Grosny blieb nichts. Das droht nun der Ukraine“
Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel war vom Angriff auf die Ukraine überrascht. Jakob Augstein hat er schon kurz nach Beginn der erklärt, warum er Wladimir Putin für einen Imperialisten hält. Nun bekommt Schlögel den Friedenspreis 2025
Borschtsch und Peniswitze: Wolodymyr Selenskyjs Weg vom Komiker zum Symbol des Mutes
Als Präsident der Ukraine hat ihn sein Widerstand auf der ganzen Welt zu einem Helden gemacht. Ist Wolodymyr Selenskyjs Erfolg als Politiker in seinen Jahren als Schauspieler angelegt?
Wie würde ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland aussehen?
So schrecklich dieser Krieg auch wütet, die Frage nach den Bedingungen für sein möglichst schnelles Ende ist unausweichlich – auch wenn die dafür nötigen Vorschläge als „Belohnung für die russische Aggression“ angeprangert werden