The Guardian

Der Hohn weicht der Angst

Im Bestechungsskandal brechen Murdochs Boulevardblatt "Sun" die Unterstützer weg: Der Londoner Polizei und dem US-Mutterkonzern geht es um Schadensbegrenzung in eigener Sache

An der kurzen Leine

Die britische Regierung verurteilte die Londoner Unruhen im Sommer umgehend als unpolitische Plünderungen. Eine Studie des Guardian kommt nun zu ganz anderen Ergebnissen

Die weibliche Seite

Warum arbeiten so wenig Frauen in der Finanzwelt? Und was würde sich ändern, wenn das Verhältnis ein anderes wäre? Guardian-Autor Joris Luyendijk hat Bankerinnen befragt

Dale Farm brennt

Auf dem Bauwagenplatz Dale Farm waren 86 Gypsy- und Traveller-Familien zuhause. Seit den frühen Morgenstunden wird der Platz geräumt - unter gewaltsamem Protest

Helfer unter falschem Verdacht

In Pakistan suggeriert ein von der CIA engagierter Arzt Verbindungen zur Hilfsorganisation Save the Children. Wie Geheimdienst-Operationen die Entwicklungshilfe gefährden

Die anderen sind schuld

"Wir hätten nichts anders machen können": Julian Assange verteidigt sich gegen Kritik an Wikileaks' Sicherheit - und geht zum Gegenangriff über

Ohne Rücksicht auf Rache

Wikileaks veröffentlicht unredigierte US-Kabelnachrichten – angeblich weil der "Guardian" vor Monaten das Passwort "verraten" hat. Jetzt nehmen die Journalisten Stellung

Aufräumen statt abfackeln

Eine Auswertung der Tweets während der Unruhen in England zeigt, dass der Twitter-Dienst nicht vor allem von Randalierern benutzt wurde. Wie reagiert nun die Politik?

Zur Sache, Mr. Murdoch

Der Medienmogul, sein Sohn James und Rebekah Brooks müssen vor einem Sonderausschuss des britischen Unterhauses aussagen – der "Guardian" sagt, was zu fragen wäre

Dankeschön und Auf Wiedersehen

So rosig, dass einem ganz blümerant wird: Charlie Brooker hat die letzte Ausgabe der News of the World gelesen – und fand sie „ausgesprochen seltsam“

Keine Gnade, kein Entkommen

Die Publikation von Guantánamo-Dokumenten durch den Guardian verweist auf ein Strafsystem, das sich über das Recht stellt und dadurch Unschuldigen keine Chance lässt

Gutenberg für alle

Das Netz ist keine Bedrohung, sondern eine große Chance für den Journalismus – wenn man seine Möglichkeiten zu nutzen weiß

Allzeit online

Arianna Huffington war erst konservativ, dann links. Jetzt verkaufte die Gründerin der "Huffington Post" ihre Website an AOL. Erneute Kehrwende oder einfach konsequent?

15 Monate Ruhm

Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz: Können wir Wikileaks vertrauen? Sechs neue Bücher über die Enthüllungsplattform geben drei Antworten

Sterben und leben lassen

Wikileaks muss sich ändern, wenn es seinen Idealen treu bleiben will. Das Beste wäre, wenn die Aktivisten sich jetzt in den Dienst ihrer Nachfolger stellen würden

Die Gesetze der Mechanik

Ein Treffen mit Julian Assange. Der WikiLeaks-Gründer wird nun von den Zeitungen kritisiert, die mit ihm zusammen gearbeitet haben

Es war Zeit, die Masken abzureißen

Die Veröffentlichung der geheimen Verhandlungsprotokolle war sinnvoll. Man weiß nun, welch hohen Preis Israel für einen Friedensschluss in der Westbank verlangt

„Lügen und Halbwahrheiten“

Waren palästinensische Unterhändler zu großen Zugeständnissen an die Israelis bereit? Vom Guardian veröffentlichte Verhandlungsdokumente legen diesen Eindruck nahe

Frauenhass schadet Wikileaks

Waren es "echte Vergewaltigungen"? Seit Julian Assanges Festnahme hat sich eine seltsame Koalition gegen die Klägerinnen verschworen. Der Causa Wikileaks hilft das nicht

251.287 US-Depeschen geleakt

Wie fanden die Telegramme ihren Weg ans Licht der Öffentlichkeit? Angeblich soll es ein Kinderspiel gewesen sein, die Daten zu entwenden

Diplomatischer Supergau

Die Veröffentlichung der Depeschen amerikanischer Botschaften stürzt Washington in eine diplomatische Krise. Hillary Clinton ist verzweifelt um Schadensbegrenzung bemüht

Google stellt Facebook ein Bein

Facebook-User sind plötzlich nicht mehr in der Lage, Kontakte ihrer Google-Dienste automatisiert zu importieren oder sie einzuladen

Löschen und leben lassen

Menschenrechtler haben Wikileaks gebeten, Namen aus den Afghanistan-Protokollen zu tilgen. Die Reaktion von Sprecher Julian Assange deutet auf ein schweres Zerwürfnis hin

Der Enthüllungskünstler

Julian Assange ist der Kopf der Enthüllungsplattform Wikileaks. Er glaubt, dass freie Informationen die Welt verändern. Und er legt sich besonders gern mit Mächtigen an

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