Theater
Alte Inszenierung, neue Regie
Mit Christoph Marthalers "Tristan & Isolde" haben die Bayreuther Festspiele begonnen, erstmals unter der Leitung von Wolfgang Wagners Töchtern Katharina und Eva.
Die Theaterkritik ist umgezogen!
Theaterrezensionen im Netz - das klickt doch keiner, oder? An dem kleinen Internetportal "nachtkritik.de" wird der Konflikt zwischen Print und Online sichtbar
Herrgottschnitzer und Pestspiel
Im Jahr vor dem Passionsspiel herrscht in Oberammergau "Die Pest": Christian Stückl inszeniert das Stück über Leben, Tod und Teufel mit bedeutungsvoller Eindeutigkeit
Eine U-Bahn-Linie erinnert sich
In Essen geht das Theater dahin, wo die Stadt planerisch und ästhetisch weh tut: In der U-Bahn und im Beton der Stationen ertönt die "Eichbaumoper"
Eine gefährliche Zauberin
Pina Bausch war eine Pionierin. Sie hat den modernen Tanz weltweit verändert. Nun ist Deutschlands bekannteste Choreografin an ihrem Wirkungsort Wuppertal gestorben
Der bühnenlose Dramatiker
In der DDR wollte er Realitäten abbilden, die nicht abgebildet werden sollten, und flüchtete sich in die Antike: zum Tod des Dramatikers Jochen Berg (1948 bis 2009)
Die Anarchie der Spekulation
Monika Gintersdorfer vom Performer-Duo Gintersdorfer/Klaßen über ein von ihr kuratiertes ivorisches Festival, professionelle Kinderstars und den Rassismus beim Tanz
Die unbeirrbare Tochter
Die Brecht-Tochter Hanne Hiob ist tot. Sie war die erste heilige Johanna der Schlachthöfe und engagierte sich auch politisch: als Begründerin des "anachronistischen Zugs"
Ein Fremder unter Fremden
Jürgen Gosch war ein Theatermann, hatte aber auch einen Film gedreht. Für eine Dokumentation darüber hat ihn Thomas Knauf kennengelernt. Ein persönlicher Nachruf
Professioneller Unrat
Am Freitag hatte im Berliner Gorki-Theater "Professor Unrat" nach Heinrich Mann Premiere. Selten ging eine Inszenierung so in die Hosen wie diese. Bleibt die Frage, warum
Provoziertes Leben
Sein Programm war die permanente Verunsicherung und Infragestellung von künstlerischen Gewissheiten: Ein Nachruf zum Tode des Theaterregisseurs Jürgen Gosch
Welches Stück meinen Sie genau?
Elfriede Jelinek und René Pollesch sind die Preisträger des Stücke-Festivals in Mühlheim. In der Jury ging es hoch her
Claus Peymann schlägt zurück
Der berüchtigtste Puncher des deutschen Literaturtheaters setzt sich beim von 3sat veranstalteten Preisverteilungsspektakel durch: Fazit des Theatertreffens
Harald Schmidt fällt auf
In René Polleschs neuem Stück ist der Chor ein Schauspieler wie du und ich. Und es wird die Frage aufgeworfen, wann Opel das Theater erreicht. Am Wochenende war Premiere
Theatertreffen im Krebsgang
Nicht nur Schlingensiefs Stück spricht dafür: Beim aktuellen Treffen wird der Authentizität gehuldigt. Wer zuviel Echtheit fordert, zerstört jedoch das Theater
Ganz ohne Kostüme geht es nicht
Das zeitgenössische Theater setzt immer stärker auf platte Aktualisierungseffekte anstatt die Modernität der Texte zu zeigen. Muss das sein?
Die Krise als Krise ihrer Interpretation
Gerne heißt es, das Theater wäre nicht in der Lage, auf aktuelle Ereignisse zu reagieren. Elfriede Jelinek hat dieses Vorurteil nun widerlegt
Kann dieser Mann regieren?
Totale Erinnerung: Statt sich zu seiner Schuld zu bekennen, erklärt Dieter Althaus seinen Skiunfall als „tragisches Unglück“ – und besiegelt damit das eigene Drama
Der Zuschauer soll gehen
Theaterregisseur Oliver Reese über einen dramatischen Monolog, der trotz seines Themas zum Dauerbrenner geworden ist: "Bartsch, Kindermörder"
Heilsam Mythologisches
Mit ihren Inszenierungen von Hofmansthals "Ägyptischer Helena" und der "Ariadne auf Naxos" weckt die Deutsche Oper Berlin wieder Hoffnungen
Die Brückengeneration
Abseits der Kriegsschauplätze beginnt in Afghanistan wieder kulturelles Leben. Wegen ihrer Schonungslosigkeit werden die Künstler im Inland gemieden, im Ausland gefeiert
Die Geschichte vom Anfang vor dem Ende
Das Berliner Theater 89 setzt seit 20 Jahren auf junge Dramatiker, ins Abseits geratene Autoren - und auf Kämpfernaturen
Urfaust in Hamburg
Goethes Urfaust auf den Spielplan zu setzen ist eher Kampfansage denn Friedensangebot. Zwar ist er ein legitimer Vorfahre der deutschesten aller ...
Ein Traumspiel in Berlin
Die Berliner Bühnenlandschaft gleicht derzeit einer mittelgroßen Baustelle. Das ist - in Anbetracht des Unfugs, der gelegentlich zu lesen ist, sei es ...