Theater

Der schnelle Weg in die Antike

Mit "Medea" beschließt das Deutsche Theater seinen Antikenschwerpunkt und belegt unfreiwillig ein weiteres Mal, wie die Beschränkung aufs Wesentliche immer auch eine Beschränkung der Erkenntnis mit sich bringt

Weg von hier!

Falk Richter inszeniert "Drei Schwestern" an der Berliner Schaubühne und verrät die verborgenen Gefühle an den Effekt

Papas Wort gilt

Rene Pollesch inszeniert im Stammhaus der Berliner Volksbühne

Das Gesetz des Dschungels

Luc Perceval inszeniert Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz

Was ist da ohne Weh?

Michael Thalheimer inszeniert am Deutschen Theater die "Orestie", als wär´s ein bürgerliches Trauerspiel

Heldentenor statt Punk

Klaus Maria Brandauers Inszenierung der "Dreigroschenoper" verfehlt Brechts Anliegen, die Unterhaltung aus der Sphäre des Seichten zu befreien

Wer spielt den schwarzen Mann?

Die Theater predigen das tolerante Miteinander, während es in den Schauspielensembles kaum Darsteller mit "Migrationshintergrund" gibt

Aktivistische Intervention

Im Spannungsfeld zwischen Kulturpolitik und Bildungspolitik könnten die Bühnen eine neue Rolle spielen - wenn sie sich auf andere Weise für die multiethnische Gesellschaft öffnen

Wer sehen will, kann hören

Premieren der Theatergruppen Forced Entertainment und Gob Squad an der Berliner Volksbühne zwischen Jahrmarkt, TV und Theater

Held ohne Willen

Mit "Held Müller" versucht die Neuköllner Oper einmal mehr soziales Anliegen und populäres Genre zusammenbringen

Die Regeln des Realen

Dokumentarfilme auf den "Visions du réel" in Nyons suchen die Befreiung aus eingefahrenen Mustern

Die "versaute" Mitte

Jürgen Gosch inszeniert am Hanburger Schauspielhaus Maxim Gorkis "Nachtasyl" unter dem Titel "Unten"

Ich will Teamleiter sein

"Augusta" von Richard Dresser und "Marathon" von Joachim Meyerhoff an der Schaubühne am Lehniner Platz und im Gorki-Theater in Berlin

Die Barbaren kommen später

Das Düsseldorfer Schauspielhaus widmet sich in einem Festival dem osteuropäischen Theater

Egészségere gleich Prost

Eine ergreifende Tschechow-Bearbeitung und ein tumbes Ungarn-Potpourri - die beiden Gesichter des Árpád Schilling

Ohne geht es nicht

Drei Tschechow-Inszenierungen in Berlin zeigen das Spektrum der aktuellen Theatermittel - einfühlend, parodistisch, hoch artifiziell und absolut natürlich

Vorboten des Sommers

Zynismus der Macht im "Sommernachtstraum" und poetische Schilderung gesellschaftlichen Stillstands in den "Sommergästen" am Thalia Theater in Hamburg

Der Rest wäre Schweigen

In Turin wurde der Europäische Theaterpreis an Harold Pinter vergeben, über die Notwendigkeit der Kritik diskutiert und über die Geschichte des italienischen Kommunismus nachgedacht

Stadt der Träume

Dimiter Gotscheffs "Volpone" rief bei der Premiere im Deutschen Theater einen Sturm der Begeisterung und der Entrüstung hervor

Lückenlos

Ein Rückblick auf die Gastspiele der "spielzeiteuropa"

Imagepflege

Die Deutsche Bank macht Theater und Theater dicht

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Die Balkan-Odyssee, 1933-1941

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383 Seiten, mit 38 Abbildungen und 2 Karten

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Katrin Zagrosek (Intendantin)

7. Mai bis 21. Juli 2026

In 17 Städten zwischen Dinslaken und Wuppertal, Düsseldorf und Hagen!

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ROSE

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Historiendrama

Deutschland, Österreich 2026

93 Minuten

Ab 30. April 2026 im Kino!

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Trauma & Trauma – Expressionismus in Kunst und Film

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KUNSTHALLE „Talstrasse“ Kunstverein „Talstrasse“ e.V.

Talstraße 23, 06120 Halle (Saale)

Vom 29. April 2026 bis 09. August 2026!

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