Utopie
Wenn die Grenzen verschwimmen
Warum in naher Zukunft spielende Science-Fiction so beängstigend ist
Hallo, ist da jemand?
Die Entdeckung „erdähnlicher Planeten“ rührt an uralten Fluchtfantasien – und an Ideen für eine bessere Welt
So was von da
Judith Butler entwirft eine Utopie politischer Versammlungen
„Die Menschheit braucht eine Stimme“
Andreas Bummel kämpft mit der UNPA-Kampagne für ein Weltparlament, in dem alle Menschen die gleichen Stimmrechte haben
Hermann Kant: Herr über sein Leben bleiben
Mit Hermann Kant hat einer der großen DDR-Schriftsteller die Bühne verlassen. Ihn so zu erinnern, ist seinen Büchern geschuldet
Netzland oder Wattland?
Eine Studie liest aus den unspektakulären Städten und Regionen der Gegenwart unsere abenteuerliche Zukunft
Das Lebensmodell eines Lottogewinners
Wenn eine Utopie von der Suche nach realistischen Alternativen ablenkt, schadet sie mehr, als sie nützt. Ein Verriss
Sie muss den Menschen dienen!
Wir haben mehr als bloß die Wahl, vor der EU zu kapitulieren oder sie zu verlassen. Lasst uns Europa unter der Herrschaft der Bürger relaunchen, fordert Yanis Varoufakis
Kommunismus in Ohio
Rudolf Stumberger berichtet in seinem neuen Buch vom religiös-utopischen amerikanischen Landleben
1965: Auf der Fähre
Heiner Müller findet in seinem Stück „Der Bau“ ein Sinnbild für den utopischen Horizont im DDR-Sozialismus. Doch gerät er damit bei der SED heftig unter die Räder
Das gute Leben war nie so nah
Akzelerationismus ist ein großes Thema. Seine Vertreter wollen uns Fortschrittsoptimismus einimpfen. Doch sie irren in ihrem Vertrauen auf Technik-Utopien
Briefe an künftige Leser
Immer mehr Menschen kaufen den „Freitag“. Aber es gibt immer noch ein paar Leute da draußen, die gar nicht wissen, was sie jede Woche verpassen
Jenny Erpenbeck: Fixe Ideen
Jenny Erpenbecks Thema ist der Verlust der Heimat. Im neuen Roman nähert sich die Ostberlinerin der Flüchtlingskrise
Liken und Sharen
César Rendueles’ Essay „Soziophobie“ fragt nach den emanzipatorischen Impulsen des Michtmachnetzes
Im Tal der Lügen
Die kalifornische Ideologie verbindet Technikoptimismus und Wirtschaftsliberalismus mit altem Hippiegeist
Utopie wie nie
Die Rapper von K.I.Z. erklären dem Mittelstand den Krieg. Ein Treffen mit den „Erfindern von deutschem Humor“
Sowjets im Weltall
Erstes Buch ein Bestseller, zweites Buch verboten: der russische Schriftsteller Iwan Jefremow
Ein regelrechter Beam
Science-Fiction-Romane liegen voll im Trend und gelten längst nicht mehr als Trash. Ein Ausflug in die anderen Sphären
Prima für den Schulunterricht
„Science Fiction Park Bundesrepublik“ dokumentiert das vielleicht visionärste Kapitel deutscher Popmusik
Kapitallismus
In seinem Bestseller „Der Marsianer“ erzählt Andy Weir ganz neu von der Besiedlung des Mars. Wird der Planet nun im Sinne einer neoliberalen Landnahme kolonisiert?
Er brauchte die, die ihn brauchten
Günter Gaus erklärte den Westdeutschen die Ostdeutschen, ohne sie zu verklären
„Occupy ist Lifestyle“
Der Philosoph Srećko Horvat gehört zu den spannendsten Stimmen seiner Generation. Er erzählt, mit welchen radikalen Mitteln er linke Begierden freilegen möchte
Auf Feldeváye ist die Hölle los
Schon wieder ein Epos von Dietmar Dath. Aber was für eines. Es geht um transgalaktische Krisen, Viren als Datenträger und um Kunst
Linke Melancholie
Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte