Vereinigte Staaten

Abbas leidet für Obama

Obwohl die israelischen Siedler wieder bauen, hat der Palästinenser-Präsident die Verhandlungen nicht abgebrochen. Er muss an seinen wichtigsten Lobbyisten denken

Lutz Herden

Lobbyisten einer anderen Welt

Abstimmungen in Venezuela und Brasilien: Linke ­Politiker hoffen auf ein ­erneu­tes Mandat für den Sozia­lismus des 21. Jahrhunderts

Was verlangen Sie von uns?

Nach der Ermordung eines Reporters bittet eine Zeitung die Drogenkartelle um Anweisungen, wie sie sich verhalten müsse, um vom Terror verschont zu bleiben

"Der Islam ist nur eine Abstraktion"

Der iranisch-amerikanische Intellektuelle Hamid Dabashi darüber, dass der "Europäische Islam" nicht weiterführt, und wieso Muslime in den USA besser integriert sind

Das kubanische Modell lebt

Die Entlassung einer halben Million Staatsbediensteter und die Wiederausweitung des privaten Sektors bedeuten nicht den Ausverkauf an die Kräfte des Marktes

Rufmord an einem „Anti-Terroristen“

Der Fall des Imams von Manhattan und seines Moschee-Projektes zeigt, wie salon­fähig Islamophobie in Amerika inzwischen ist. Zum Jahrestag von 9/11 allemal

Der Führer liest Karl May

Die Lieblingslektüre der Deutschen im Dritten Reich befasste sich nicht nur mit Blutromantik. Zwei neue Studien zur Literatur unter Hitler zeigt überraschende Ergebnisse

Das Monster, das sie schufen

Karl Rove und die Neokonservativen dienten der Tea Party als Inspiration. Jetzt aber drohen sie, endgültig die Kontrolle über diese Radikalen zu verlieren

Brief an die Töchter

Barack Obama ist nicht nur US-Präsident, sondern auch hochbezahlter Erfolgsautor. Jetzt erscheint sein neuestes Werk: ein Kinderbuch. Das hat Tradition bei US-Präsidenten

Eine Armee stockt auf

Sie werden von Al Qaida rekrutiert und nun auch von Anti-Terrorkräften im Jemen. Frauen wirken ungefährlich, Vorgesetzte mögen Fanatismus wie Gehorsam - auf beiden Seiten

Von Facebook zur Prime Time

Wie die unbedeutende Randfigur Terry Jones durch die Beihilfe der Medien in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit gelangen kann. Eine Chronik

Überreaktionen sind möglich

Kubas Maximo Lider hat seine Kritik am eigenen System inzwischen als missverstandene Ironie bezeichnet. Nicht aber seine Aussagen zum Verhältnis Iran-Israel relativiert

Die nackten Jahre

Die US-Kampftruppen sind größtenteils ab­gezogen. Eine Reise durch ein zerrissenes Land und einen versprengten Bürgerkrieg, dem nur die Initialzündung fehlt

Es war nur ein Moment

Linke Bewegungen und Demokraten bezahlen ihren Beistand für Obama und die Solidarität mit seinen Entscheidungen mit einem Verlust an kultureller Hegemonie

Ansteckende Paranoia

In den USA haben ahnungslose, rechtsgerichtete Bewegungen wie die "Tea Party" Tradition. Europa sollte darauf nicht bloß herabschauen

Großes Unglück für den Imam

Der Geistliche Feisal Rauf aus New York galt als Gesicht des liberalen Islam in Amerika. Jetzt wird er wegen 9/11 zum Blitzableiter einer antimuslimischen Hysterie

Utopie fürs Seelenheil

Was einst als Droge die Realität erweiterte, soll Traumapatienten jetzt zurück in die Wirklichkeit holen – auf Rezept

Zuckerrohr und Zellulose

Die anziehende Ethanolproduktion lässt die Lebensmittelpreise steigen. Aber nicht überall: das Beispiel Brasilien, das zeigt, dass es noch andere Probleme gibt

Hirohito darf bleiben

Vor 65 Jahren ist der Zweite Weltkrieg in Ost- und Südostasien vorbei. Am 2. September 1945 unterzeichnen Emissäre des japanischen Kaisers die Kapitulationsurkunde.

Chicago ist überall

Klassenkampf ist im heutigen Amerika kein besonders populärer Begriff. Dennoch kommt er der Realität dieses Landes, zumal in der Krise, näher als mancher glaubt

Über Gräbern weht der Wind

Für Präsident Felipe Calderon ist der Drogenkrieg zum zentralen Motiv seiner Exekutive geworden. Er regiert vorzugsweise mit der Armee und per Ausnahme­zustand

Intellektuelle Hexenjagd

Der Widerstand gegen die Moschee von Ground Zero ist kein Zeichen neuen Hasses. Er ist das Resultat kontinuierlicher Desinformation

Unten heißt nicht draußen

Trotz der Erfolge des Präsidenten wenden sich die unzufriedenen amerikanischen Wähler von den Demokraten ab. Doch Barack Obama hat noch lange nicht verloren

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