Vereinigte Staaten
Der Nahe Osten im Jahr 2030
Was wäre, wenn es Barack Obama wirklich gelänge, einen Frieden zwischen Arabern und Israelis zu vermitteln? Eine Chronologie des Nahen Ostens der nächsten 20 Jahre
Die Arroganz der Ohnmacht
Von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise war beim Gipfeltreffen der G8-Staaten im italienischen L’Aquila kaum etwas zu spüren
Eine Hommage an Kennedy
Ohne den Missionarismus des Apollo-Projekts wird eine neue Mondfahrt schwer gelingen. 1969 war nämlich vorerst das Ende und nicht der Anfang der bemannten Raumfahrt
Cheneys Schatten-Archipel
Das große Problem der US-Pläne zur Tötung von Al-Qaida-Aktivisten und anderer Anti-Terror-Projekte: Es handelt sich um Regierungsprogramme, die der US-Kongress nie sah
Arias fördert den Dialog-Putsch
OAS-Ausschluss, Pro-Zelaya-Protesten und Wirtschaftsembargo zum Trotz – durch die begonnenen Verhandlungen verschaffen sich die Putschisten in Honduras Legitimität
Heißer Tanz um das Bankgeheimnis
Die Schweizer Großbank UBS liegt mit der US-Steuerbehörde IRS in einem heftigen Streit über Kundendaten. Am 13. Juli wird in Florida Richter Alan Gold entscheiden
Parallelen zu Venezuela
Erst als die Proteste gegen den Staatsreich energischer wurden, distanzierte sich die Regierung Obama von den Putschisten. Glaubt sie, Zelaya sei ein zweiter Chavéz?
Der Präsident wirft die Kampagnen-Maschine wieder an
Obama riskiert für den Systemwandel seinen politischen Ruf. Der Rückhalt für sein Projekt wächst
Makler des Todes
Das internationale Waffengeschäft boomt wie selten zuvor. Es einzudämmen, ist bisher kaum gelungen. Die UNO unternimmt die kommenden Tage einen neuen Anlauf
Wir nehmen euch ernst
Schon seine Vorgänger Clinton und Bush statteten Afrika längere Besuche ab. Doch wenn Barack Obama nach Ghana kommt, wird es mit symbolischen Gesten nicht getan sein.
Der Kampf gegen den Käfer
Sie tragen lustige Namen, machen aber ziemlichen Ärger: Der Westliche Maiswurzelbohrer und der Asiatische Laubholzbockkäfer stellen das heimische Ökosystem vor große Probleme.
Manas bleibt den Amerikanern erhalten
Kompromiss zwischen Washington, Moskau und Bischkek: Die US-Armee kann ihren Nachschub für Afghanistan weiter durch Kirgisistan schleusen - gegen ein erhöhte Pacht
Mehr Herz und Verstand im Tornister
Keine zivilen Opfer, keine Bomben aus Flugzeugen, keine Zerstörung von Besitz - die Offensive der US-Truppen in der Provinz Helmand soll einer neuen Strategie folgen
Skandale aufarbeiten oder den inneren Frieden sichern?
Mögen seine Gründe innenpolitisch auch nachvollziehbar sein: Barack Obama schadet sich selbst, wenn er auf ein juristisches Nachspiel zu acht Jahren Bush verzichtet
Späte Einsicht eines Warlords
Der einstige US-Verteidigungsminister Robert McNamara ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Sein Name bleibt untrennbar mit dem Vietnam-Krieg verbunden
Moskauer Uhren ticken anders
Die Präsidenten Obama und Medwedjew haben bis Ende 2009 einen neuen START-Vertrag versprochen. Auf dem Gipfel in Moskau wird sich zeigen, ob sie das Datum halten können
Keine 500 Pfund Bomben mehr
Die jüngsten US-Einsätze in Afghanistan stehen für einen Wandel der NATO-Strategie: Priorität soll der Schutz der Bevölkerung haben. Der Anfang von Obamas neuer Politik?
Operation "saubere Hände"
Venezuela hat die Erdöllieferungen an Honduras eingestellt, die OAS droht mit Ausschluss, die Putschregierung in Tegucigalpa redet über vorgezogene Wahlen
Rückkehr der Mumien
Lutz Herden kommentiert den Putsch in Honduras
Den kalten Frieden etwas anwärmen
Barack Obama kommt nicht als Seelenforscher zum Moskau-Gipfel wie einst sein Vorgänger George W. Bush. Er will eine pragmatische Partnerschaft in der Abrüstungsfrage
Wiener Wahl, die Zweite
Der erste Versuch, einen Nachfolger für den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, El-Baradei, zu finden, war gescheitert, nun gibt es einen neuen Anlauf
Bereit zur Zerstörung
Auf einer deutsch-norwegischen Konferenz wurde im Kampf gegen Streubomben Bilanz gezogen. Das Ziel ist nicht mehr bloße Phantasie, die internationale Koalition wächst
Koalition des Wandels
Die Erneuerung der US-Außenpolitik wird durch die Bundesregierung offenkundig nur in Maßen goutiert. Merkels Besuch im Weißen Haus sollte diesen Eindruck korrigieren
Die Zeit arbeitet für die Taliban
Die militärisch oktroyierte Stiftung von Frieden und Demokratie klappt seit Jahrzehnten nicht, wird aber wie in Afghanistan oder im Irak trotzdem fortgesetzt