Julian Heißler

Blog von Julian Heißler

Artikel

Alltag | 10.03.2010 | 19:05 Julian Heißler
Sitznachbar gesucht
Eine Bahnfahrt mag ja noch lustig sein, die Mitfahrer sind es mitunter weniger. Eine Community für Bahnfahrer will nun bei der Auswahl von passenden Reisegefährten helfen >> mehr
Politik | 05.03.2010 | 16:30 Julian Heißler
Kraftloser Akt
Der Haushalt für 2010 steht. Um große Einschnitte drückte sich die Koalition herum – das wird nicht noch einmal klappen >> mehr
Wochenthema | 04.03.2010 | 12:00 Julian Heißler
Der Atmosphäre ist Markt-Logik fremd
Peter Wahl (Weed) über einen wirklich wirksamen Schutz vor Umweltsündern >> mehr
Politik | 02.03.2010 | 18:00 Julian Heißler
Mit Sicherheit mehr Freiheit
Die Justizministerin feiert das Urteil aus Karlsruhe, ganz anders als die Kollegen von Schwarz-Gelb. Um die Vorratsdatenspeicherung ganz zu kippen, muss nun Brüssel helfen >> mehr
Politik | 26.02.2010 | 16:28 Julian Heißler
Gut gemeint
Die Linke protestiert im Bundestag und verletzt dabei parlamentarische Regeln. Ihrer Sache hat sie damit nicht geholfen >> mehr
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Blogbeiträge

18.03.2010 | 18:55 Julian Heißler

Kein Petrus

Wolfgang Schneiderhan steht lange vor der Wand aus Fotografen, die sich im Raum 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses aufgebaut hat. Fotos im sitzen, so scheint es, will der General a.D. vermeiden. Zu leicht lassen sich solche Bilder mit dem Wort &bdquo... >> mehr
18.01.2010 | 12:52 Julian Heißler

Essen gehen für den Frieden

Das war er also, der Krisengipfel der keiner sein durfte. Drei Stunden verschanzten sich Merkel, Westerwelle und Seehofer gestern nacht im 8. Stock des Bundeskanzleramts, um die drei Regierungsparteien wieder auf eine gemeinsame Linie zu bringen. Danach ging e... >> mehr
07.12.2009 | 15:45 Julian Heißler

Wie überlebt ihr Weihnachten?

Bis vor kurzem wirkte Weihnachten noch ganz weit weg. Kein "Last Christmas" im Supermarkt, keine Lebkuchenteller bei uns in der Kuche und zumindest hier in meiner Ecke riecht es immer noch mehr nach türkischem Tee als nach Glühwein. Doch seit vor ein... >> mehr
04.12.2009 | 07:56 Julian Heißler

Wie überlebt ihr Weihnachten?

Bis vor kurzem wirkte Weihnachten noch ganz weit weg. Kein "Last Christmas" im Supermarkt, keine Lebkuchenteller bei uns in der Kuche und zumindest hier in meiner Ecke riecht es immer noch mehr nach türkischem Tee als nach Glühwein. Doch seit vor ein... >> mehr
01.05.2009 | 19:51 Julian Heißler

Sonne über Kreuzberg

"Kennste das Kotti?", schreit ein junger Mann in sein Handy. Es ist der Beweis, dass sich das Klientel auf der Oranienstraße in den letzten Jahren verändert hat. Kamen früher neben einheimischen Kreuzbergern überwiegend Krawalltouristen in... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Gut gemeint

Politik | 26.02.2010 | 16:28 Julian Heißler
portrait
27.02.2010 | 04:42 weinsztein
Hallo Julian Heißler, "Populismus", jesses! Und mit ihrer Aktion hat die Linke-Fraktion den Ton der Musik nicht getroffen und gut gemeint ist immer noch das Gegenteil von gut. Das alles muten Sie un...
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28.02.2010 | 02:53 Julian Heißler
Sehr geehrter SchmidtH, ich sehe schon: wir kommen hier nicht zusammen. Macht nichts. Akzeptieren wir den Dissenz. Zum "Fall Pau" will ich Ihnen allerdings noch sagen, dass es eben keinen "Fall Pau" gibt. Ich will nicht spekulieren. Das ist nicht meine Aufgabe. Allerdings vermute ich, dass die Grünen nach 26jähriger Parlamentserfahrung einen anderen Weg gefunden hätten, um gegen missliebige Projekte der Regierung zu protestieren. Doch das kann ich nicht belegen, daher steht es mir nicht zu hier Behauptungen aufzustellen. Und ein letztes: Nein, ich glaube nicht, dass die Aktion den Linken messbare Erfolge einbrachte. Ich glaube allerdings, dass die Linke sich solche Erfolge erhoffte. Deshalb benutzte ich das Wort "verzockt".
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Gut gemeint

Politik | 26.02.2010 | 16:28 Julian Heißler
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27.02.2010 | 04:42 weinsztein
Hallo Julian Heißler, "Populismus", jesses! Und mit ihrer Aktion hat die Linke-Fraktion den Ton der Musik nicht getroffen und gut gemeint ist immer noch das Gegenteil von gut. Das alles muten Sie un...
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27.02.2010 | 14:06 Julian Heißler
Die Behauptung, dass die Handlung Lammerts undemokratisch gewesen sei, kann ich so nicht stehen lassen. Der Bundestagspräsident handelte eindeutig im Rahmen der Geschäftsordnung des Bundestags. Diese Geschäftsordnung ist auf demokratischem Wege zu stande gekommen. Es steht dem Parlament frei, sie zu ändern. Wenn es die entsprechenden Mehrheiten nicht gibt, dann hat sich die Minderheit dem zu beugen. Das ist das Prinzip der Demokratie. Deshalb weigere ich mich auch die Linke in diesem Fall als verfolgte Unschuld anzuerkennen. Mit ihrer Aktion verstieß die Partei wissentlich gegen die Handlungsregeln des Parlaments. Und deshalb hat sie auch mit den Konsequenzen zu leben. Genau deshalb sehe ich die Aktion als missraten an. Erst gezielt ein Tabu brechen und sich dann über die zu erwartenden Konsequenzen beklagen, das geht nicht.
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Gut gemeint

Politik | 26.02.2010 | 16:28 Julian Heißler
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27.02.2010 | 04:42 weinsztein
Hallo Julian Heißler, "Populismus", jesses! Und mit ihrer Aktion hat die Linke-Fraktion den Ton der Musik nicht getroffen und gut gemeint ist immer noch das Gegenteil von gut. Das alles muten Sie un...
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27.02.2010 | 07:59 Julian Heißler
Sehr geehrter weinsztein, da kann ich Ihnen leider nicht zustimmen. Ein 15 Sekunden-Statement in der Tagesschau mag die Debatte nicht sehr erheben, da gebe ich Ihnen Recht. Doch welcher informativer Mehrwert ist durch die Aktion der Linken transportiert worden? Die Diskussion geht doch jetzt eben NICHT um den Afghanistaneinsatz und die zivilen Opfer, sondern um die Haus- und Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages. Gegen diese hat die Linke verstoßen - das mag man bewerten wie man will, meine Meinung ist bekannt. Doch ist dadurch die Debatte über den Krieg vorangekommen? Nein. Alle Welt diskutiert die Form, nicht den Inhalt. Und genau deshalb halte ich den kalkulierten Eklat für schädlich.
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Der nächste Versuch

Politik | 27.01.2010 | 18:10 Julian Heißler
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28.01.2010 | 03:56 sachichma
Komisch das nicht ein einziger Journalist sich mal die Mühe macht herauszufinden wieviel die 500 Soldaten kosten? Oder am Besten mal all die 5000 Verteidigungs-Experten in Uniform und ohne Uniform. Wi...
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30.01.2010 | 12:54 Julian Heißler
Sicher nicht – das sind die Komplettkosten, also zusätzliche Unterkünfte, Verpflegung, Verlegungskosten, Ausrüstung usw.Genauere Aufstellungen hat das BMVG
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Der nächste Versuch

Politik | 27.01.2010 | 18:10 Julian Heißler
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28.01.2010 | 03:56 sachichma
Komisch das nicht ein einziger Journalist sich mal die Mühe macht herauszufinden wieviel die 500 Soldaten kosten? Oder am Besten mal all die 5000 Verteidigungs-Experten in Uniform und ohne Uniform. Wi...
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28.01.2010 | 11:10 Julian Heißler
Die Rechnung stimmt nicht ganz, denn die 275 Mio Euro beziehen auch die 350 Soldaten "Personalreserve" mit ein. Also: 275 Mio für 850 Soldaten, macht überschlagen 320 000 Euro pro Soldat und Jahr. Ob sich das so leicht auf das ganze Mandat hochrechnen lässt, will ich nicht mit Sicherheit sagen - aber da finden sich ja entsprechene Posten im Haushalt...
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Politikarena

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Julian Heißler 18.02.2010 | 10:07

Um es mal mit den Worten des Altkanzlers zu sagen: Wir sollten die Kirche auch mal im Dorf lassen! Man kann Westerwelles Äußerungen für dumm, unsensibel, krawallig, populistisch und von mir aus auch für gefährlich halten - aber Dämlichkeit allein ist noch kein Indikator für Rechtspopulismus.

Westerwelle macht jetzt das, was er immer macht, wenn er in die Ecke gedrängt wird: Er teilt aus und predigt zu seinem Chor. Die FDP ist nunmal eine Partei, die sich an die Besserverdienenden richtet. Und da machen wir uns mal keine Illusionen: In den Kreisen um Menschen wie Herrn Henkel fallen solche Aussagen auf fruchtbaren Boden. Dass sich solche Menschen im politischen Spektrum öfters rechts der Mitte verorten, ist nichts neues. Aber rechts der Mitte ist noch lange nicht rechtspopulistisch.

Rechtspopulistisch sind solche Sympathieträger wie Blocher oder Strache. Sie rufen zum Kulturkampf gegen alles was fremd ist und prügeln auf die, die sich nicht wehren können. Was wir hier haben ist eine völlig normale Auseinandersetzung über den Sozialstaat, vorgetragen in der schrillen Form. Das gleich mit Rechtspopulismus oder gar Faschismus gleichzusetzen ist gefährlich. Es ist unverhältnismäßig und vor allem verharmlost es die wirklichen Rattenfänger, die mit ihren Parolen im trüb-braunen fischen!

Julian Heißler 28.01.2010 | 10:29

Darf nicht? Es MUSS sich etwas verändern. Das System wie es jetzt ist, ist ineffektiv und befördert die Spaltung zwischen arm und reich. Die Beitragsfinanzierung ist eine Fehlkonstruktion aus Bismarck'scher Zeit, die der Gesellschaft jetzt, wo der demographische Wandel offensichtlich wird, umgebaut gehört. In seiner Analyse hat Gesundheitsminister Rösler sogar recht: Jeder solle nach seinen Möglichkeiten bezahlen, sagte er Anfang des Jahres in einem Interview. Nur die Schlussfolgerungen, die der junge Minister zieht, teile ich überhaupt nicht. Eine Kopfpauschale folgt eben nicht diesem Prinzip.
Man muss sich die Frage stellen, ob der Staat die Gesundheit seiner Bürger als Aufgabe für die Allgemeinheit sieht. Wenn das so ist, dann gehören marktwirtschaftliche Mechanismen im Gesundheitswesen auf ein Minimum reduziert. Es sollte eine gesellschaftliche Aufgabe sein, dass Kranke versorgt werden. Daraus folgt für mich: Steuer- statt Beitragsfinanzierung. Das wäre allerdings eine riesige Veränderung.

Julian Heißler 21.01.2010 | 11:03

Jetzt gehen wir doch mal einen Schritt zurück und schauen uns das erste Jahr Obama ohne sonstwie gefärbte Brille an: Die Regierung hat es geschafft, den totalen Zusammenbruch des Finanzsektors und damit der amerikanischen Wirtschaft zu verhindern. Was das für Auswirkungen auf den Rest der Welt gehabt hätte, kann man sich denken. Die Folterverhöre hat der Präsident untersagt, auch wenn natürlich Guantanamo noch offen ist (Bagram übrigens auch - aber irgendwie scheint das niemanden zu interessieren). Das Lager ist übrigens noch nicht geschlossen, weil der Kongress die nötigen Mittel dafür nicht frei gibt und beschlossen hat, dass die Häftlinge nicht auf's Festland überstellt werden dürfen. So ist das nunmal in einer Demokratie mit funktionierender Gewaltenteilung.

Ansonsten: Den Irak-Abzug eingeleitet, eine Exit-Strategie für Afghanistan in Aussicht gestellt, mit der Gesundheitsreform den großten Ausbau des amerikanischen Sozialsystems seit Präsident Johnson in die Wege geleitet (sicher, die Reform steht jetzt auf der Kippe, aber wenn sich das House of Representatives dem Senatsentwurf anschließt, dann gelingt sie noch).

Natürlich ist da nicht alles eitel Sonnenschein, doch verglichen mit dem, was die meisten anderen US-Präsidenten der letzten Jahrzehnte in ihrem ersten Amtsjahr in die Wege geleitet haben, ist diese Liste beachtlich. Das sollte bei allen Rückschlägen nicht vergessen werden.

Fußballarena

Antworten

Woche 5/2010 Am 05.02.2010 | 11:44 fragte Kalle Royal

Soll Jogi Löw nach der WM noch Bundestrainer sein?

Julian Heißler 08.02.2010 | 11:31

Ja bitteschön wer denn sonst??? Wann haben wir denn in den letzten Jahren eine Nationalmanschaft erlebt, die mit einer solchen hökschten Dischziplin auch mal nach vorne gespielt und die gröbsten Verwerfungen der Ribbeck-Ära mit Quergeschiebe zwischen Ramelow und Harmann abgelegt hat? Alternativen zu Jogi? Fehlanzeige. Medizinball-Magath muss erst noch die Mission erfüllen mit 17 Mannschaften Meister vor den Bayern zu werden, Hitzfeld lässt sich seine Dienste in der Schweiz zu recht vergolden und Sammer arbeitet noch an seiner Mission das Charisma wie wir es kennen aus der Welt zu vertreiben. Also lieber DFB: Keine Experimente! Ich will schwarz-weißes Ballett auf grünem Rasen, keinen Funktionärsfußball!

Julian Heißler 13.01.2010 | 20:53

Am besten sag ich's wohl mit Jürgen Klopp: "Es riecht nach Sensation, oder?" Wir sind der Große Unbekannte, unberechenbar, the Darkest Horse. Plus "Messi" Henrici im Cheerleader-Outfit: Da ist einiges drin!

Und jetzt geht's raus und spielt's Fußball!

Woche 1/2010 Am 06.01.2010 | 11:56 fragte Philip Grassmann

Übersteht Gastgeber Südafrika die WM-Vorrunde?

Julian Heißler 07.01.2010 | 16:06

Es wird ein schweres Stück Arbeit – aber Heimteams spielen bei solchen Veranstaltungen ja oft irrational erfolgreich. Ich erinnere nur an Südkorea 2002. Also schwere Gruppe hin, ständige Trainerwechsel her: Durch die Vorrunde schaffen sie's schon irgendwie.

Julian Heißler
"der Freitag"-Journalist
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18.03.2010
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Logbuch
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ChristianBerlin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:00
Hermanitou hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:54
kay.kloetzer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:44
Lutz Herden hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:34
mh hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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