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Moral schweigt mal

Die Kurzgeschichten von Ana Schnabl sind so nah am Leben, dass es beinahe ein bisschen weh tut

Mann mit Hut sitzt neben einer Kugel mit vielen Kabeln, vor Wellblechwand.

1945: Ein Turm verdampft

Heimlich zünden die USA in New Mexico die erste Atombombe der Geschichte. Die Bewohner der Region werden über die Gefahr nicht informiert

Im Raumschiff

30 Jahre lang spielte George Takei den Lieutenant Sulu. In der Graphic Novel „They Called Us Enemy“ schreibt er über seine Kindheit im US-Internierungslager

Straßenszene in Harlem 1948 mit Autos, einem Bus und vielen Menschen auf dem Bürgersteig.

EB | Black books matter

US-Amerikanerin Ann Petry erzählt in „The Street“ von einer jungen Mutter im Harlem der 1940er. Ihr neu übersetzter Roman über Rassismus und Armut ist heute noch aktuell

Ansgar Skoda

In Ischgls Iglus

So war Österreichs schrillster Ferienort: Die Fotografien von Lois Hechenblaikner erzählen von einer Epoche, die nun zu Ende ist

Mann mit Kapuze und Schwert spricht zu Menge vor Stadtmauer.

Nichts Neues

Kolja Möller gräbt in der Historie nach den Wurzeln des heutigen Populismus

Bleistift mit Radiergummi auf Notizbuch, zerknülltes Papier daneben.

EB | "Solange das Herz schlägt"

Der Schriftsteller Tobias Premper legt im Steidl Verlag wieder ein Konvolut seiner Notizen vor. Das kann grässlich öde sein. Fragen wir ihn aber selbst

Zwei zerbrochene Säulen auf einem Haufen Trümmer vor einem orangen Hintergrund.

Feinde werden

Philip Manow stellt gute Fragen zum Populismus – und hat nicht alle Antworten

Offen wie Stein

Drei Gedichtbände erkunden unsere menschliche Beziehung zur mehr-als-menschlichen Welt

Eine Person berührt eine spiegelnde Wand in einem Raum mit geometrischen Formen und violett-roten Reflexionen.

„Wir täuschen uns“

Die Welt, in der der Mensch sich bewegt, ist immer auch eine Fiktion, sagt der Philosoph Markus Gabriel

James Baldwin sitzt am Tisch, raucht und gestikuliert. Eine Kaffeekanne steht daneben.

EB | Ach, Baby, ich weiß Bescheid

James Baldwins Roman „Giovanni's Room“ über Ausgrenzungserfahrungen wurde neu übersetzt. Der schwarze US-Amerikaner erzählt von der Liebe zweier Männer im Paris der 50er

Ansgar Skoda
Ein kranker Mann liegt auf einer Trage, umgeben von einer Menschenmenge in historischen Kostümen.

Unsichtbares Fallbeil

Heinrich Heine schrieb über die Cholera in Paris. Vieles kommt uns dabei ziemlich bekannt vor

Mit scharfer Zunge

Sara Paretsky schickt ihre feministische Detektivin V. I. Warshawski in eine besorgte Kleinstadt

Besucher betrachten ein Gemälde mit einem Putto und Figuren in Wolken.

Überlebt haben alle

Klaus Ungerer fragt, ob man an der Welt verzweifeln oder sie doch lieber auslachen soll

Daumen rauf?

Für Gunter Reus ist Marcel Reich-Ranicki die Antwort auf die Krise des Feuilletons

Grenzen überwinden

Noam Chomsky, Yanis Varoufakis, Carola Rackete und viele andere Intellektuelle, Aktivisten und Künstler gründen die „Progressive Internationale“. Hier erklären sie warum

Uneben, unstet

Ragnar Helgi Ólafsson strebt zweifelnd nach Erkenntnis. Durch seine Texte geistern Pessoa, Borges und Freud

Fake und Fälschung

Unsere Kolumnistin schmökert im Kunstmilieu (hochkriminell!), trinkt Migräne-Rosé und findet ein echtes Original: die falsche Ursula

Neue Demut

Der Mensch nimmt eine Sonderstellung in der Natur ein. Wie lässt die sich bestimmen, ohne in Größenwahn zurückzufallen? Ein Sammelband will’s wissen

„Mein eigener Schmerz“

Attica Locke wuchs im tiefsten Texas auf, ihr Roman „Heaven, My Home“ ist wie ein Blues-Song