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Gespräch über die Sprache des Kapitalismus: „Preise steigen nicht – sie werden erhöht“
Simon Sahner und Daniel Stähr haben sich in einem Buch mit der „Sprache des Kapitalismus“ beschäftigt. Warum nennen wir Arbeitslose mit viel Geld „Privatiers“? Hier erklären die beiden, wie man so redet, dass sich FDP-Wähler richtig ärgern
Österreichs Verkehrspapst: „Das Auto ist wie ein Virus. Es befällt das Gehirn“
Hermann Knoflacher ist überzeugt: PKWs haben die Kontrolle über unsere Gehirne übernommen. Deswegen fällen Politiker und Verkehrsplaner ständig autofreundliche Entscheidungen. Wie können wir den „Virus Auto“ bekämpfen?
Von Immanuel Kant zu „Everything Everywhere All at Once“
Prof. Dr. Erhard Schütz liest Bücher zu Immanuel Kants 300. Geburtstag und lässt sich von zwei erfolgreichen Mediengeschäftsfrauen und Autorinnen den Film „Everything Everywhere All at Once“ nahebringen
„Churchill“: Biographin Franziska Augstein fühlte sich fast wie seine Tochter
Franziska Augsteins Biographie über Winston Churchill bietet in funkelnder Sprache erstklassige Unterhaltung
Ernst Toller sollte Pflichtlektüre in der Schule werden
Thomas Mann und Max Weber waren von ihm begeistert: Doch der Revolutionär Ernst Toller wurde aus dem westdeutschen Kanon verdrängt. Ernst Pipers Neuauflage von „Eine Jugend in Deutschland“ kann das korrigieren
Ausnahmegestalt Wiglaf Droste: In Deutschland weltberühmt
Dem 2019 verstorbenen Schriftsteller und Satiriker Wiglaf Droste widmet sich die Künstlerbiografie „Die Welt in Schach halten“. Über ein Leben zwischen Verweigerung und Überfluss
Heinz Bude: „Was die Boomer eint, ist ein Lebensgefühl der Kontingenz“
Der Soziologe Heinz Bude gehört zur berüchtigten Generation der Boomer. Die wird plötzlich wieder gehätschelt, weiß er – und auch, warum
Uwe Wittstock: „Nach der Mitgliedschaft in einer faschistischen Partei wurde nie gefragt“
1940 ist das dramatischste Jahr der Literaturgeschichte. Journalist und Autor Uwe Wittstock erzählt davon
„James“ von Percival Everett: Vlleich ne Schaufel Sand ...
Jim will sich nicht mehr fügen, in das unmenschliche System der Sklaverei, in die Logik weißer Vorherrschaft. Aus dem Flüchtenden wird ein Rebell, der zumindest im Roman die Verhältnisse zu ändern weiß. Als Racheengel und liebender Vater
Vom Buch zum Büchersample: ein Branchen-Tipp
Das Sachbuch liegt als Hardcover auf dem Nachtisch, der Roman in der App und die 1000-Seiten-Biografie ist zu schwer für den Transport, deshalb: der Kindle. Das ergibt einen wilden Bücher-Mix – und hat unsere Autorin auf eine Idee gebracht
Ukraine-Krieg: Das Friedensbuch der Stunde
Hermann Theisen und Helmut Donat haben für ihren Sammelband „Bedrohter Diskurs. Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg“ eine bemerkenswerte Vielzahl von Autoren mit durchaus unterschiedlichen Perspektiven versammelt
Der israelische Autor David Grossmann kennt den einzigen Weg für Nahost
David Grossman verlor seinen Sohn im Libanonkrieg, gab aber nie, auch nicht nach dem 7. Oktober, das Schreiben gegen Hass und Krieg zwischen Israel und Palästina auf. Sein neues Buch trägt den Titel „Frieden ist die einzige Option“
„Dieser Garten“ von Mely Kiyak: Wie aus Kompost Humus wird
Mely Kiyak wollte das Gärtnern bei Nonnen in Fulda lernen. Aus einem Praktikum wurde eine langjährige tiefe Beziehung. „Dieser Garten“ erzählt von jenen Frauen, deren Zähigkeit und Selbstvertrauen ansteckend sind
Staatsgründung mit Schuss: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich
„Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – bei der Dialektik aber verheddern sie sich: Annett Gröschners, Peggy Mädlers und Wenke Seemanns neues Buch ist dennoch ein großes Vergnügen
„Fassbinder. Tausende von Spiegeln“: Über einen großen Mythos
Ian Penman beschreibt in „Fassbinder. Tausende von Spiegeln“ das ausufernde und rasante Leben des großen Regisseurs
Poesie: Griechische Antike für die Gegenwart
Sappho gilt als die erste Dichterin der westlichen Welt. Beate Tröger zeigt in ihrer Lyrik-Auswahl, wie generationsübergreifend und aktuell Sapphos Werk und das der Antike noch heute ist
„Die Stadt der Anderen“ von Patrícia Melo: Der Abstieg kann schnell gehen
Patrícia Melo gehört zu den wichtigsten Stimmen Lateinamerikas. Ihr jüngster Roman erzählt vom Alltag in São Paulo
Von „Wo Milch und Honig fließen“ bis „Der Stillstand“: Vier Bücher blicken in die Zukunft
C Pam Zhang, Bernhard Kegel, Thea Mengeler, Jonathan Lethem: Vier literarische Szenarien porträtieren unsere Welt, wie sie bald sein könnte – Apokalypse, Hoffnung, alles möglich!
„Zitronen“ von Valerie Fritsch: Sehnsuchtssüß und sauer
Valerie Fritschs Charakterstudie „Zitronen“ erörtert das Verwerfliche, Gewaltsame und Zerstörerische im Menschen – nach guter Tradition der österreichischen Moderne
Fien Veldmans Roman „Xerox“: Die Wirklichkeit der Arbeiterklasse erzeugt schwitzige Hände
Fien Veldmans namenlose Protagonistin hat den sozialen Aufstieg geschafft und hasst ihre Kollegen. Verbundenheit empfindet sie im phänomenalen Roman „Xerox“ nur mit ihrem Drucker
Frank Trentmanns Analyse der „Moralisierung“: Wie die Deutschen allzu gut wurden
Immer öfter wird hierzulande vor „Moralisierung“ gewarnt. Frank Trentmann hat sich auf deren Spur begeben
Der Lenz ist da: Frühlingslieder von A bis Z
„Es tönen die Lieder“ und der Gesang der Vögel: Der Frühling macht alles leichter – auch im Prenzlauer Berg. Barfuß blicken wir einer besseren Welt entgegen, mit Barbara Thalheim, den Beatles und einem TikTok-„Protestsong“. Unser Lexikon
Schreibende Söhne über ihre Mütter: Was ich über Mama noch sagen wollte
In der Tradition Peter Handkes: Schriftsteller wie Didier Eribon und Wolf Haas schreiben über ihre Mütter
Auszug aus „Die Farbe des Feuers“ von Jakob Augstein: Sternzart duften ihre Blüten
Jakob Augsteins neuer Roman „Die Farbe des Feuers“ rankt sich um ein Anwesen mit Orangenhain in Südfrankreich. Um Liebende und die falsche Hochzeit im Garten eines Industriellen. Und um Sami, der einer ungeheuren Tat beschuldigt werden wird
Photoshop von A bis Z: Prinzessin Kate unter Beschuss
Prinzessin Kate hat ein Familienfoto manipuliert. Schon Stalin „säuberte“ seine Fotos, lange bevor das Programm Photoshop überhaupt existierte. Wer Jürgen Trittin zum Schläger machte, Armin Laschet zum Fleischer und wie das gratis geht