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1990: Das letzte Mal
Die Abschiedssaison der DDR-Fußballoberliga droht an manchem Spieltag in Gewalt und Chaos unterzugehen. Stadien werden zu Nahkampfarenen. Einen Toten gibt es auch
Im Abzugsmodus
Das vereinte Deutschland wird souverän sein. Kurz vor dem 3. Oktober 1990 besiegelt der in Moskau geschlossene 2+4-Vertrag 50 Jahre europäischer Nachkriegsgeschichte
In gereizter Stimmung
Am 29. September 1990 wehren sich Frauen und Männer mit einer Ost-West-Demo in Berlin gegen eine gesamtdeutsche Geltung des Paragraphen 218
Realpolitische Magersucht
Ursula von der Leyens europäisches Wertekollektiv war und ist ein Mythos, allein geeignet, falsche Erwartungen zu wecken
In Abwicklung: Die DEFA und der Herbst 1990
Gleich mehrere Filmprojekte verschaffen der ostdeutschen DEFA im September 1990 gut ausgelastete Studios und eine trügerische Hoffnung auf Zeit
In der Zeitschleife
Dem Fernsehen der DDR sind mit dem Einigungsvertrag die Messen gesungen. Hat das Jugendmagazin „elf99“ trotzdem einen Überlebensbonus?
Im Schrumpfkabinett
Kurz bevor der Regierung de Maizière die DDR abhanden kommt, verliert sie schon reihenweise Minister. Zu guter Letzt auch noch Peter-Michael Diestel?
Verhandeln bis zur Selbstverleugnung
Die USA gestehen sich einen fatalen Irrtum ein: Weder am Hindukusch, noch im Irak, noch in Libyen hat der militärisch erwirkte Regimewechsel funktioniert
Im Hungerstreik
Die DDR-Volkskammer wird bald für immer auseinandergehen. Bevor es soweit ist, wird sie Mitte September 1990 erst einmal besetzt und kommt aus dem Tritt
1945: Helden ohne Pathos
Roberto Rossellinis Film „Rom, offene Stadt“ erzählt vom letzten Aufgebot des Faschismus in Italien. Das Werk eröffnet die „neorealistische Trilogie“ des Regisseurs
Wie im Affekt
Anstandslos wird Wladimir Putin von vielen deutschen Politikern die Verantwortung für den "Fall Nawalny" angelastet. Ob es klare Beweise gibt, erscheint zweitrangig
Die EU hält sich zurück
Europa hat dazugelernt: In Belarus agiert es realpolitischer als beim Ukraine-Umbruch 2014
Stunde der Widerspenstigen
Nach langen Verhandlungen hatten sich die EU-Regierungschefs geeinigt. Nun muss das Parlament zustimmen, doch es droht Ärger
Treppauf, treppab
Der Erregungsfuror der Politik nach den Ereignissen am Reichstag nährt den Verdacht, übertönen und überspielen zu wollen, was tatsächlich Sache ist
Hurra, wir kapitulieren
In einem Interview hat Gregor Gysi seine Partei zu außenpolitischen Kurskorrekturen aufgefordert, um regierungsfähig zu sein. Und beliebig zu werden?
Allein die Überzeugung zählt
In Deutschland scheint es inzwischen beinahe ausgeschlossen, sich einem Thema wie dem „Fall Nawalny“ unvoreingenommen zu nähern
1990: Irrungen, Wirrungen
Stets ist der 13. August als Tag des Mauerbaus mit Botschaften gut ausgestattet. Wie war das vor 30 Jahren, als zusammenwachsen sollte, was mutmaßlich zusammengehörte?
Die andere Welt
In der Außenpolitik des Landes gab es mitunter heftige Brüche. Doch wurde bis heute nie der Anspruch aufgegeben, souverän und allein handlungsfähig zu sein
Gegner seiner selbst
Die nunmehr sechste Präsidentschaftswahl könnte Alexander Lukaschenko zum Verhängnis werden, auch wenn er sie gewinnt
Quell allen Reichtums
Weniger Arbeit? Ohne sie ist der Mensch nicht denkbar und gefährdet, meint Lutz Herden
Wurzel allen Übels
Die Linke fordert eine Arbeitszeitverkürzung? Gut so, findet Christian Baron
1935: Draußen und drinnen
Thomas Mann ringt mit sich: Soll er sein Exil annehmen oder doch nach Deutschland zurückkehren? Ein Schweizer Feuilletonchef nimmt ihm die Entscheidung ab
Ein Tauglichkeitstest
Wer Hilfe braucht, hat in der EU nicht den besten Ruf
Erpresster Kompromiss
Die politischen Kollateralschäden dieses Krisentreffens werden katastrophal sein. Emmanuel Macron sucht Trost in Floskeln, wenn er es „historisch“ nennt
Europa wie noch nie
Nach diesem EU-Gipfel sollten Europa-Enthusiasten Wert darauf legen, EU-Skeptiker zu sein. Die europäische Solidargemeinschaft erweist sich einmal mehr als Fiktion