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BSW ohne Wagenknecht? Trockenübung bei der Klausurtagung
Nicht nur der Name der Partei wird sich wohl ändern: Die Spitzen des Bündnis Sahra Wagenknecht bereiten in Berlin den Parteitag vor und debattieren über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und das Bürgergeld. Eine fehlt: Sahra Wagenknecht
Autor Ilija Matusko über Jobcenter: „Auch ich wurde abgewertet, weil ich zu spät kam“
Als Kind roch er nach Pommesfett, heute ist er preigekrönter Autor: Ilija Matusko hat den „Aufstieg“ geschafft – und rechnet mit der Politik von Schwarz-Rot ab. Ein Gespräch über Friedrich Merz und den Verrat der SPD an der Arbeiterklasse
Verändertes Stadtbild in Ostdeutschland: Die neue Gemeinschaft als Hoffnung
Wo einst Entwertung und Rückzug herrschten, bringen neue Gesichter Bewegung. Migration verändert im Osten nicht nur das Straßenbild – sie kann auch eingefrorene Orte wieder öffnen. Wenn man den Wandel nicht fürchtet, sondern gestaltet
Ruprecht Polenz: „Die CDU diskutiert unter Merz nur über Migration. Das ist der Fehler“
In der CDU regt sich Widerstand gegen den konservativen Kurs von Friedrich Merz: Die neu gegründete Plattform „Compass Mitte“ will weniger „Stadtbild“-Debatten und mehr Abgrenzung zur AfD. Ein Gespräch mit Erstunterzeichner Ruprecht Polenz
Dieses Land hat mit Friedrich Merz genau den Bundeskanzler, den es verdient
Seit Friedrich Merz' Aussage über das „Problem im Stadtbild“ distanzieren sich zahllose Menschen mit „nicht mein Kanzler“ in den Sozialen Medien. Wie es den Betroffenen geht, interessiert dabei die wenigsten
Bernd Stegemann: Was ich an Sahra Wagenknecht schätze und was mich vom BSW fernhält
Von Brandmauer bis Stadtbild: Die Heuchelei der Mitte anzugreifen, ohne ins Ressentiment zu verfallen, ist in Deutschland eine ungeübte Disziplin. Sahra Wagenknecht beherrscht sie. Aber kann ihr BSW den Rechts-Links-Kompass neu ausrichten?
Friedrich Merz auf Abwegen: In der CDU wachsen Frust und Ärger über den Rechtskurs
Friedrich Merz bedient immer wieder die Themen der AfD – auch in ihrer Rhetorik. Die „Stadtbild“-Äußerung war ein besonderer Leckerbissen für rechtspopulistische Feinschmecker. Doch einigen Konservativen dämmert es inzwischen
Ist das BSW links und für Arbeiter, oder nationalkonservativ – weil migrationskritisch?
Sahra Wagenknecht provoziert mit einem Gastbeitrag Kritik von Mitgliedern ihres BSW. Kurz vor dessen Bundesparteitag diskutieren sie die Frage, was links und rechts fundamental unterscheidet – und welchen Weg das BSW gehen soll
Friedrich Merz versagt: Was hinter dem Stadtbild-Ablenkungsmanöver steckt
Friedrich Merz versagt auf allen Politikfeldern, also fängt er mit dem „Stadtbild“ eine kulturkämpferische Debatte an. Das tat er schon häufiger: Kleine Erinnerung an manch früheres Ablenkungsmanöver
Merz’ rassistische Denke: Der gefährliche Psycho-Mechanismus hinter dem Stadtbild
Merz nennt Menschen, die aussehen als hätten sie keinen Aufenthaltstitel, ein „Problem im Stadtbild”. Die Dynamik, die hinter diesem Denken steht, hat Klaus Theweleit einmal als faschistoid analysiert
Philipp Ruch: „Das Szenario: AfD wird stärkste Partei – und Jens Spahn macht ein Angebot“
Philipp Ruch war ein Kopf hinter der „Sommerinterview“-Störaktion gegen Alice Weidel. Jetzt warnt er: Wir müssen verstehen, wieso Rechtsextremismus so eine Anziehung ausübt. Doch wie beenden wir sie? Ein Gespräch mit Jakob Augstein
CDU'ler kritisiert Merz: „Die Migration- und Bürgergeld-Debatten gleiten ins Absurde ab“
Ob „Stadtbild“-Zitat oder falsche Versprechen beim Bürgergeld: Dennis Radtke, Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, kritisiert die Agenda von Friedrich Merz: „Wir müssen endlich die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen“
Rassismus im Kanzleramt: Wie Friedrich Merz auf AfD macht
Was einst ein Tabubruch der AfD war, kommt heute aus dem Mund des Kanzlers: Friedrich Merz spricht über das „Stadtbild“ – und reproduziert damit rassistische Erzählungen. Über die Grenzverwischung zwischen Regierung und radikaler Rechter
Friedrich Merz hat sich nicht von der AfD abgegrenzt. Er hat ihr seine Konditionen genannt
Der CDU-Chef erscheint jetzt als konservativer Vorkämpfer gegen die AfD. Tatsächlich hat Friedrich Merz der Partei Alice Weidels signalisiert, auf welcher Grundlage eine Zusammenarbeit möglich wäre
Stadtbild-Debatte: Wer hat Angst vor Vielfalt?
Friedrich Merz sieht „das Problem noch im Stadtbild“. Damit meint der Kanzler Migration. Dass die Ankunftszahlen von Asylsuchenden rückläufig sind: geschenkt. Was steckt hinter der deutschen Angst vor „Anderen“?
Studie warnt: Wie die politische Mitte den Rechtsextremismus unbewusst fördert
Eine neue internationale Studie fordert die politischen Mainstream-Parteien dringend auf, ihren eigenen Diskurs zu erarbeiten und nicht die Positionen von rechtsextremen Parteien zu übernehmen
Kollege Reichsbürger: Wie AfD & Co. nächstes Jahr die Betriebe erobern wollen
Bei den Betriebsratswahlen 2026 will die AfD mit scheinbar sozialen Parolen punkten – und trifft auf ein Klima der Verunsicherung. Gewerkschaften warnen vor einem Rechtsruck am Werkstor. Wie lässt sich der noch verhindern?
Bodo Ramelow über den Verfassungsschutz: „Wir hätten gerne diese Behörde abgeschafft“
Drei Jahrzehnte wurde Bodo Ramelow vom Verfassungsschutz bespitzelt. Er warnt davor, die Behörde politisch zu instrumentalisieren – egal, ob gegen BSW oder AfD gerichtet. Ein Gespräch über eine in linken Kreisen umstrittene Institution
Von Punks, Adorno und Ebbelwoi: 10 Fakten über das linke Frankfurt
Man denkt an Skyline oder Finanzhaie, aber es gab immer ein anderes Frankfurt: Joschka Fischer, subversive Zeitschriften, die autonome Szene und Apfelwein liebende Salonlöwen. Autor erzählt von seiner alternativen Stadt im Wochenlexikon
Neuer DW Enteignen-Volksentscheid: „Wir machen die verweigerte Arbeit nun selbst“
Der Erfolg von „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ war ein Erdbeben – umgesetzt wurde er nie. Nun legt die Initiative einen eigenen Gesetzentwurf vor. Mitinitiator und Historiker Ralf Hoffrogge über den zweiten Anlauf zur Vergesellschaftung
Ist Marine Le Pen auch „links“? Warum Frankreichs Top-Rechte neuerdings auf sozial macht
Sie wettert gegen Migranten, liebt aber den Staat: Marine Le Pen hat das Soziale für sich entdeckt. Statt Sparzwang verspricht sie Umverteilung, Rentengeschenke und Staatsjobs. Wie viel Sozialismus steckt in ihrem „Rassemblement National“?
Gegen die „Neue Grundsicherung“: Die starke Stimme muss sich gut organisieren
Die Abschaffung des Bürgergelds trifft nicht nur die Schwächsten – sie stärkt rechte Kräfte. Während CDU und SPD politisch taumeln, profitiert die AfD. Die Frage lautet: Wer organisiert die Interessen derer, die verlieren?
Die Sehnsucht nach dem Knall: Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey erklären sie
Schon Adorno warnte davor: In ihrem Buch „Zerstörungslust“ porträtieren Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey jene Bürgerinnen und Bürger, die vom demokratischen Prozess genug haben – und vom autoritären Abgrund träumen
Was wir nicht verlieren dürfen
Die Demokratie steckt in einer Krise. Wolfgang Engler fragt, wie wir wieder Frieden in der Gesellschaft finden
Bürgergeld: „Wer sich ohnmächtig fühlt, macht das Kreuz häufig bei der AfD“
Erst Hartz IV, dann Bürgergeld und fehlende Anerkennung: Die Lage von arbeitenden Menschen spitzt sich zu. Die Forscherin Nicole Mayer-Ahuja erklärt, wie Klassenohnmacht in rechte Stimmung kippt – und solidarische Politik das ändern könnte