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Franz Rogowski: „Ich nähme am liebsten alle Emotionen raus“
Wortkarge Sonderlinge, zwischen Härte und Verletzlichkeit: Franz Rogowski fordert das Publikum heraus mit den Typen, die er spielt. Begegnung mit einem Schauspieler, für dessen Energie das deutsche Kino längst zu eng ist
Marilyn Monroe: Ihr Herz schlägt links, weshalb das FBI sie beschattet
Die Schauspielerin Marilyn Monroe ist als Weltstar die Schönheitsgöttin schlechthin. Als ihr Film „Gentlemen Prefer Blondes“ in die Kinos kommt, führt der Titel bald ein Eigenleben
Als die DEFA ein uigurisches Märchen verfilmte: Allah, gib Wasser
„Die Geschichte vom armen Hassan“ ist ein Versuch junger DEFA-Leute, Brechts Lehre für den Kinderfilm zu nutzen. In Babelsberg steht Ekkehard Schall vor der Kamera. Dokument aus Zeiten märchenhafter Beziehungen zwischen China und der DDR
Til Schweiger und unser Problem mit dem Alkohol
Nach den Vorwürfen gegen Til Schweiger, er habe beim Dreh zu „Manta Manta 2“ für ein „Klima der Angst“ gesorgt, reden wir also wieder über Machtmissbrauch und Metoo im Kulturbetrieb. Was fehlt in der Szene?
Isabelle Huppert in „Die Gewerkschafterin“: Im Zweifel gegen die Angeklagte
„Die Gewerkschafterin“ erzählt vom wahren Fall der Maureen Kearney, die als Whistleblowerin die französische Atomindustrie anklagte
„Erfundene Wahrheit“ über die Relotius-Affäre: Die Blamierten und Beleidigten
„Erfundene Wahrheit – Die Relotius-Affäre“ widmet sich einem der größten deutschen Medienskandale. Die Doku über den ehemaligen „Spiegel“-Reporter macht wütend – nicht nur auf Claas Relotius selbst, sondern auf die gesamte Branche
„Sick of Myself“ von Kristoffer Borgli: Ätzende Sozialkritik
In Kristoffer Borglis Regiedebüt „Sick of Myself“ tut eine Frau wirklich alles, um beachtet zu werden. Über einen gnadenlosen Blick auf die Sucht unserer Zeit
Ein Jahrzehnt der Entfesselung: Radikale Filme zu Sex, Gewalt, Wahnsinn und Tod
1972 kam „Der letzte Tango in Paris“ in die Kinos; ein Klassiker, eine Zumutung und typisch für die 70er Jahre. Denn dieses Jahrzehnt erschuf Filme, die heute nicht mehr möglich wären. Schade und doch: Gut so
Von Stevie Wonder bis Patti Smith: Ein Lexikon der Regenszenen
Der Sommer ist vorbei, mit dem Herbst kommen die nassen Tage. Wenn es schüttet, werden Kindheitserinnerungen wach, Regen ist die Kulisse für dramatische Szenen in Liedern und Filmen. Unser Lexikon
Schwarze Arielle: Was in der Fantasie beginnt
Die schwarze Arielle in Disneys neuer Realverfilmung erhitzt die Gemüter. Über Grenzen und Möglichkeiten des „Colorblind Casting“
Jean-Luc Godard: Erfolgreich ohne Erfolg
Mit Jean-Luc Godard ist einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte gestorben. Einen echten Hit aber hat er nie gedreht
Regisseur Alain Tanner gestorben: Ein Sympathisant der Aussteiger
Der Schweizer Regisseur Alain Tanner war ein Sympathisant des Aufbruchs und der Außenseiter. Seine Filme waren absolut modern ohne modisch zu sein. Ein Nachruf
Filmfestspiele Venedig: Goldener Löwe für Laura Poitras
Erst zum zweiten Mal in 90 Jahren Festivalgeschichte gewinnt ein Dokumentarfilm den Goldenen Löwen in Venedig. Interessante Entdeckungen lassen vor allem in den Nebensektionen machen
Tilda Swinton: Der Blick von draußen
Der Streamingdienst Mubi zeigt eine kleine Reihe von frühen und unbekannteren Auftritten der großen, mysteriösen Schauspielerin Tilda Swinton. Das macht Lust auf schräge Welten
„Wenn ältere Frauen begehren ...“
Junger Mann, alte Frau: Nicolette Krebitz erzählt in ihren Filmen von Beziehungen, die auf harte Abwehr stoßen
Filmfestival in Cannes: Das Beste zum Schluss
Die 75. Ausgabe des Filmfestival von Cannes war geprägt von Mittelmaß. Entdeckungen gab es nur in den Nebensektionen
EB | Bester fremdsprachiger Film besticht mit verschiedenen Sprachen und vielschichtigem Plot
War bei der diesjährigen Oscar-Verleihung manches unbefriedigend, so erhielt den Preis für den besten fremdsprachigen Film der richtige Kandidat
„Kino soll erotisieren“
Der französische Regisseur spricht über den weiblichen Blick, kriselnde Männlichkeit und das Spiel mit sexueller Identität
Krieg ums Narrativ
Putin ist sich der Macht der Erzählungen bewusst. Mit einer besseren Geschichte werden wir ihn schlagen
Afrika als Anderswo
Sein Projekt einer afrikanischen „Orestie“ scheiterte – die Dokumentation dazu aber zeigt das kritische Denken des italienischen Regisseurs par excellence
Als müsste man das Kino vor dem Todesstoß bewahren
Der Gegensatz zum Streaming ist nur ein behaupteter, das belegt das Festival mit seinem weitgefächerten Programm selbst am besten
Unverschämt smart
Kaum Fans, kaum Glamour, die Berlinale war ein freudloses Fest – interessante Filme liefen trotzdem
„Ich will keine Karikaturen schaffen“
In „Rimini“ wirft der Regisseur wieder einen besonderen Blick aufs Hässliche, Abstruse, aber allzu Menschliche. Gespräch mit einem, der wieder einmal das Publikum spaltet
Kreatur wie wir
Andrea Arnold begleitet in ihrem Film „Cow“ die Kuh Luma durch die letzten Lebensjahre
Auf der Seite der Opfer
Im Film „Was geschah mit Bus 670?“ sucht eine Mutter ihren Sohn, der auf dem Weg von Mexiko in die USA verschollen ist