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Auf Dauer ziemlich langweilig

Hat Charles Bukowski den Jungen noch etwas zu sagen? Unsere Autorin hat sich „Hot Water Music“, eine Sammlung später Storys, genauer angesehen

Linke Melancholie

Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte

Verbunden im Zweifel

Stephan Reinhardt über die Freundschaft zwischen Max Frisch und Alfred Andersch

Aus der Erde ans Licht

Sylvia Plaths Gedichtbände „The Colossus“ und „Crossing the Water“ liegen in deutscher Erstübersetzung vor

Über den Krippenrand

Wir wollen ja heute Kinder bekommen, ohne in Rollenfallen zu tappen. Aber wie macht man das? Ein toller Sammelband gibt Antworten

EB | Im Archiv der Augenblicke

Eva Schörkhubers Prosatext „Die Blickfängerin“ erzählt vom heimlichen Beobachten, vom selektiven Blick durch die Kameralinse und vom Erkennen des Eigenen in den Anderen

Von Berlin nach Reinbek

Auferstanden aus dem Rotations-Roman: David Oels seziert die Geschichte des Rowohlt-Verlags vor und nach 1945

Ulrike Baureithel

Migrantische Literatur vom Feinsten

Der letzte Erzählband von Pulitzerpreisträger Junot Diaz zeigt: Migrantische Literatur aus den USA ist auch diesseits des großen Teichs interessant

Verlorene Illusionen

Zadie Smiths Roman „London N-W“ erzählt von vier Mittdreißigern, die von ihrem elenden, alten Stadtteil nicht loskommen

Christine Käppeler

Pleitier zu sein, puh!

Uwe Hübner ist wahrlich kein Vielschreiber, aber nun ist sein zweiter Band da. Zu Unrecht ist er bisher wenig beachtet worden

Leasen lautet die Lösung

Edda Rydzy und Monika Griefahn fordern, dass Kulturpolitik sich stärker um Fragen der Ökonomie und Technik kümmern muss

Michael Jäger

Nichts ist, wie es scheint

Der Soziologe Luc Boltanski hat Kriminalromane auf ihre paranoide Logik hin untersucht und in Beziehung zum Nationalstaat gesetzt

Brutal ehrlich

Karl Ove Knausgård hadert mit seinem Dasein als moderner Mann – Gefühle zeigen, Schwächen eingestehen, für die Kinder da sein. Aber daraus hat er große Literatur gemacht

Die Freunde der Berliner Jahre

Es lag 20 Jahre lang in einem Banksafe: Nun konnte Max Frischs Tagebuch „Berliner Journal“ endlich erscheinen. Eine Lesehilfe

Der Dickbrettbohrer

Zum 150. Geburtstag von Max Weber hat Jürgen Kaube eine sehr kluge Biografie vorgelegt

Michael Angele

EB | Die Freiheit in der Nische

Wer Fan-Fiction für infantile Hobby-Schriftstellerei hält, übersieht die subversiven Möglichkeiten, die sie bietet

Schiefe Schlachtordnungen

In den meisten aktuellen Büchern zum Ersten Weltkrieg fehlt der militärhistorische Blick auf die Ereignisse. Aber ist das wirklich gut so?

EB | Im Universum der Süchte

Christine Eder adaptiert David Foster Wallaces Roman “Unendlicher Spaß” für die Bühne an der Wiener Garage X

EB | Der Hunger nach der Wirklichkeit

Der stinknormale „abendländische“ Allerweltsalltag und das eigene Leben ist für viele Autoren ein Leidensquell und dennoch das literarische Thema der Gegenwart.

Magda

Unfug eines Spießers

Am 18. Januar wäre Arno Schmidt 100 Jahre alt geworden. Der Künstler Wolfgang Müller erinnert sich an sein Aufwachsen ganz in der Nähe des Genies

Dichter dran

Christian Lehnert ist Theologe und Dichter. Er liebt es, Hymnen an die Natur zu schreiben. Über gegenwärtige Lyrik, das Dogma der Formen und die Melodie der Sprache

Michael Jäger

„Nomadische Kräfte“

Der französische Philosoph Alain Badiou über die aktuellen Debatten um Arbeitsmigranten und Asylsuchende

Wovon man nicht sehen kann

Über das Wesen von Farben haben sich schon viele große Philosophen Gedanken gemacht. Und sich zum Teil grandios geirrt

Manches blinkt

Unser Autor ist farbenblind. Solch ein Defekt auf der Netzhaut ändert nicht nur den Blick auf die Tomate, sondern auf die ganze Welt