Feminismus mangelhaft

Schon Simone de Beauvoir wurde vorgehalten, ihre Heldinnen seien nicht heldenhaft genug. Nun hat es Gertraud Klemm getroffen

Brot und Spielregeln

Sie mögen Brot und sie telefonieren nicht beim Autofahren. N-TV sendet nun auch auf Arabisch und erklärt Migranten die Welt der Deutschen

Bulettenbrötchen mit Ketchup auf hellem Hintergrund.

Späte Tränen im Kiez

Ob der gute alte Kiosk stirbt oder die rauchige Eckkneipe: Wären wir bloß öfter hingegangen!

In der Relevanz-Falle

Gibt es derzeit nicht wichtigere Sorgen als Feminismus? Falsche Frage. Denn Rassismus hat mit Sexismus viel zu tun – auch wenn man das nicht immer spürt

Große Menschenmenge auf einer Allee, gesäumt von Bäumen, mit Stadt im Hintergrund.

„Ist Vertrauen dumm?“

Jakob Augstein und Colin Crouch über die Bedrohung unseres Wissens durch den Neoliberalismus und Zeichen der Hoffnung

Wer hat Angst vorm Kalten Hund?

In den Kitas ist ein Kuchenkrieg entbrannt. Selbstgebackenes ist unerwünscht oder wird gleich ganz verboten. Ein kulinarisches Pegida

Rote Leuchtschrift

Gibson gibt’s

Am Freitag soll die Berliner DFFB nach mehr als einjähriger Hängepartie eine neue Leitung bekommen – es ist wieder die falsche

Navid Kermani sitzt vor rotem Hintergrund mit weißer Schrift

Wünschen, hoffen, beten

Navid Kermanis Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist ein Signal wider den Nihilismus

Michael Jäger

Furcht und Zittern

Wenn Botho Strauß eine Glosse schreibt, fühlen sich viele provoziert und einer missverstanden

Michael Angele

Oh Boys

Nova Heart schreiben Songs, die zur Sinnkrise vieler Chinesen im modernen Peking passen. Das wiederum gefällt auch in Europa und den USA

Alles längst geklärt

Dramatisch ist nur die Ausgangslage: Ferdinand von Schirachs „Terror“ engt in Frankfurt das Ensemble ein

Die Zwangsbeglückten

Das Theater geht in die neue Spielzeit, und die Entfremdung von Bühne und Publikum wächst

Dietmar Bartsch mit Brille hebt beide Zeigefinger.

Bartsch, Dietmar

Die Erstellung von Dossiers über Parteivorstandsmitglieder verbuchte Genosse Dietmar B. als „vergleichsweise normalen Vorgang“. Unsere Zielperson der Woche

Der lange Arm des Marxismus

An einer Pariser Eliteschule treffen sich die Linken im Boxclub. Was passiert, wenn sich da ein Neonazi einschleicht?

Frau lehnt an Schreibtisch mit Schreibmaschine und Telefon, blickt nachdenklich.

Aber die Deadline bleibt

Die Schreibmaschine ist wieder da. Sie heißt jetzt Hemingwrite und soll bei digitaler Überlastung helfen

Sechs Pop-Art-Porträts von bekannten Persönlichkeiten, darunter Madonna und Heidi Klum.

Diese jungen Dinger

Die Altersgruppe der 35- bis 50-Jährigen verbindet ein gemeinsames popkulturelles Wissen. Es prägt die Art, wie sie die Welt sehen – und hat damit die Republik verändert

Erinnerung und Mahnung

Syrische Flüchtlinge dokumentieren ihre Flucht auf Instagram und Facebook mit Smartphone-Schnappschüssen

Kind nutzt Tablet mit Diagramm. Stifteetuis und Lineal liegen auf dem Tisch.

Datenschutz statt DigiBlaBla

Das Buch "Die digitale Bildungsrevolution" macht es sich zu einfach. Lehrer brauchen keine Lobhudelei des neuen Lernens, sondern Antworten für den pädagogischen Alltag

Im ZDF wird jetzt Geschichte gemacht

Guido Knopp war der "Chef-Historiker" des ZDF. Wie geht man so ein Erbe an? Das Zweite tut es mit Humor und schreibt die Geschichte einfach um

Ein Mann mit Brille, langen Haaren und Bart lächelt. Im Hintergrund ein Monitor.

Linke Reflexe

Martenstein hat wieder neokolonialistisch rumgequengelt und alle empören sich brav mit. Müssen wir über jedes reaktionäre Stöckchen springen, das uns hingehalten wird?

Drei Personen tragen VR-Brillen und Kopfhörer. Ein stilisiertes Auge ist an der Wand projiziert.

Alles dreht kopf

Die Spielebranche steht jetzt kurz davor, das „Holodeck“ für alle erlebbar zu machen

Stützwand 12.41

Ein Band führt an geschichtsträchtige Orte, an denen sich DDR und BRD zart berührten

Ins Out manövriert

Hannelore Schlaffer beklagt, dass es für alternde Frauen keinen eigenen Stil mehr gibt

Christine Käppeler
Ta-Nehisi Coates steht vor einer roten Ziegelwand. Er trägt einen blauen Anzug und ein kariertes Hemd.

Die Stimme Amerikas

Ta-Nehisi Coates ist Autor des spektakulären Manifests „Between the World and Me“. Ein Besuch im Pariser Exil

Empfehlung der Woche

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