Casino egal
Ulrich Schamonis gelassen-lässiger Neuanfang „eins“ von 1971 steht restauriert als Video-on-Demand bereit
In der Stirn ein Einschussloch
Der Hörfilm muss auch die Bildsprache einfangen – eine ganz eigene Kunst
Eine Tüte Luft
Auf Ebay vollendet sich der Kapitalismus. Inzwischen wird dort sogar Luft von Konzerten großer Stars angeboten
Die Waffen des Worts
Nach den Anschlägen von Kopenhagen: Es ist nicht besonders sexy, zum Dialog aufzurufen. Aber schlichtweg alternativlos
A bisserl was geht immer
Man muss kein Münchner sein, um Helmut Dietls treffsichere Komödien zu lieben. Eine kleine Auswahl seiner besten Szenen zur Erinnerung an den verstorbenen Regisseur
Einsichten eines Snobs
1969 erschien der Roman „Roter Winter“ zum ersten Mal. Aus ungewohnter Perspektive zeichnete die Feuilletonistin Annemarie Weber ein klares Bild ihrer Zeit
Selfies mit Stars
Corporate Publishing für eine homogene Schicht. Anmerkungen zum Journalismus in Zeiten seiner Verunsicherung
Endlich mal ein Tor schießen
Eine Verlierergeschichte mit echten Helden, die viel warten müssen: Zu Besuch beim „11 Millimeter“-Fußballfilmfestival in Berlin
Correct verbonden
Von No-Nonsense-Usern und Proud Pioneers: Wie die Community Teil des Produkts wird
Richard Underwood III.
Wie viel Shakespeare steckt tatsächlich in „House of Cards“? Der Übersetzer Frank Günther gibt Auskunft
Der Aufstieg des Lesers
Katharine Viner leitet als neue Chefredakteurin den "Guardian". In einer Rede erklärt sie, was sie vom Journalismus im Zeitalter des offenen Internets erwartet
Angie goes to Hollywood
Der "Spiegel"-Journalist Dirk Kurbjuweit schreibt das Drehbuch für den großen Merkel-Film, der 2017 in die Kinos kommt. Wir hätte da ein paar Anregungen
Pizza to go gegen die Camorra
Papst Franziskus geht oft dahin, wo es wehtut. Nun war er in Neapel, um ein Zeichen gegen Korruption und die Mafia zu setzen
Libertinage, pas toujours
Der Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn facht in Frankreich den Streit über käuflichen und freien Sex an. Wo liegen die Grenzen?
Ich mach euch den Tod kaputt
Oskar Roehler lässt in seinem neuen Film „Tod den Hippies. Es lebe der Punk“ das Westberlin um 1980 aufleben. Das ist nicht nur nostalgisch
„Das ist so ein Klischee“
Daniel Kehlmann über Schreiben aus Lebenserfahrung, die deutsche Peter-Alexander-Neurose und sein Ende als Kritiker
Gurken zu Universitäten
London privatisiert sich zu Tode, bald gehört die letzte zitternde Luftblase den Investoren. Und dann? Kommen wir
Lieblingshelden
Wir lieben und leiden, hoffen und bangen mit ihnen, selbst mit ultrabrutalen Soziopathen. Ein Hoch auf Frieda, Logan, Ditte und die anderen Romanfiguren im Wochenlexikon
Für die Kneipe
Philipp Felsch erzählt die Jahre der Revolte als originelle Geschichte einer Theoriesucht
Halten Sie wenig Abstand
Albert Maysles, einer der Begründer des Direct Cinema, ist gestorben. Zum Tod des Dokumentarfilmemachers, der der Kamera zur Beweglichkeit verhalf
Kleiner Mann, was tun?
Finger weg vom Populismus, er stärkt nur die Rechten! Diese Warnung hat die Linke jahrelang beherzigt. Nicht zu ihrem Nutzen
Der Körper als Material
Hamburg zeigt die jüngere Geschichte avantgardistischer Künstlerinnen, Frankfurt mit Isa Genzken ihre Gegenwart
La Grande Motivation
Alain Finkielkraut und andere Denker suchen nach einer neuen Erzählung für das multikulturelle Land
Frau oder Mann?
Mediziner können zwar Hormone, Zellen und Chromosomen bestimmen, doch was, wenn die Ergebnisse sich widersprechen?