„Die Frauen von Shonagachi“ von Rijula Das: Gewalt und Perversität im Palast des Maharaj
„Die Frauen von Shonagachi“ von der Schriftstellerin und Übersetzerin Rijula Das spielt in Kalkutta und verspricht, ein Krimi aus der Wirklichkeit zu sein. Ute Evers hat ihn gelesen
Colson Whiteheads „Die Regeln des Spiels“: Poker, Cops und Soul
In Colson Whiteheads Roman „Die Regeln des Spiels“ wird das Harlem der 1970er zum eigentlichen Protagonisten. Ein grandioser Roman, der voller genialer Twists und Verschränkungen ist, und ein längst vergangenes New York zum Leben erweckt
Michael Jeans „Tiohtiá:ke“: Eine Erzählung über das, was andere beschweigen
Er gehört zu den wichtigsten indigenen Autoren Québecs. Mit „Tiohtiá:ke“ legt der kanadische Schriftsteller und TV-Moderator Michel Jean sein neues, hochaktuelles Buch vor
„Mord“ von Anjali Deshpande: Der Ermittler als halber Mann
In Anjali Deshpandes „Mord“ muss der Polizist erst erkennen, dass die Tote einen Namen und Träume hatte. Ein Buch über die brutale Kastengesellschaft
Journalistin und Krimi-Autorin Val McDermid: „Ich habe keine Lust auf Nabelschau“
Als streitbare Sozialistin ist sie berüchtigt, außerdem ist sie berühmt als Queen of Crime: Val McDermid. Ein Gespräch darüber, wie es war in den 1980er Jahren unter Männern als Journalistin zu arbeiten, den Brexit – und ihre Wut
Andreas Pflügers „Wie Sterben geht“: Die Glienicker Brücke fliegt gleich in die Luft
Virtuos und actionreich nimmt uns der Autor Andreas Pflüger mit seinem neuen Krimi „Wie Sterben geht“ mit in die alte Welt der Spionage – mit erstaunlichen Parallelen zu heute
Adania Shibli: „Die LiBeraturpreis-Affäre war nur eine Ablenkung, nichts weiter“
Zum ersten Mal seit der Absage der Verleihung des LiBeraturpreises auf der Frankfurter Buchmesse äußert sich die palästinensische Autorin. Seit dem 7. Oktober habe sie die Sprache verlassen, sagt sie und beklagt das Sterben eines Traums
Hör mal, jetzt auch schriftlich: Das Buch zum Podcast
Ob „Lage der Nation“ oder „Geschichten aus der Geschichte“: Erfolgreiche Podcasts werden immer öfter als Bücher aufgelegt. Das sagt einiges über den Literaturbetrieb aus – und über die neuen Erfolgsformate
„Women in Revolt!“ in der Tate Britain: Die Frau als Snackautomat
Die angeblich größte Schau, die es je in der Londoner Tate Britain zu sehen gab, widmet sich feministischem Protest von 1970 bis 1990 und lohnt sich sehr
Napoleon von A bis Z: Hochmut kommt vor dem Fall
Ridley Scotts Film „Napoleon“ sollte man sich besser historisch bewandert ansehen. Die wichtigsten Fakten und Fake News präsentiert Marlen Hobrack. Zum Beispiel: Er war gar nicht so klein, nämlich 1,68 Meter!
„Chor der Erinnyen“ von Marion Poschmann: Die Tabuisierung des Unheimlichen
In „Chor der Erinnyen“ fragt Marion Poschmann nach den unterdrückten, gezähmten Kräften von Frauen
„Eingefroren“ von Doug Johnstone: Alle haben Leichen im Keller
Doug Johnstones Krimi „Eingefroren“ ist ein Schmöker, der an den Kultfilm „Trainspotting“ erinnert und an die gute alte berühmte Miss Marple – allerdings mit einer Assistentin der Generation Z. Ein Lesevergnügen
Regisseur Colm Bairéad: „Ich habe erst spät erkannt, wie wertvoll es ist“
Regisseur Colm Bairéad erzählt im Gespräch von seinem Debüt „The Quiet Girl“. Über Low-Budget Zwänge, die Kraft der Sprache und seine Liebe zu Irland
„The Quiet Girl“ von Colm Bairéad: Wenn die beste Zeit zu Ende geht
„The Quiet Girl“ erzählt von einem Sommer bei Fremden, in dem die Protagonistin Cáit lernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein Film, der unter die Haut geht
MeToo-Film „Cat Person“: Die Ambivalenz der Anbahnungsphase
Mit „Cat Person“ wagt sich Regisseurin Susanna Fogel an die Verfilmung einer viel diskutierten Short Story aus Zeiten der #MeToo-Welle von 2017
Verleger Michael Faber über das Verlagssterben: „Es sind systemische Probleme“
Anfang des Monats musste der renommierte Leipziger Verlag Faber & Faber Insolvenz anmelden. Viele kleine, unabhängige Verlage könnten folgen, sagt Michael Faber. Der Verleger sieht die Politik in der Verantwortung
ARD-Werbespot: Ey, null Bock auf Schiller oder wie der heißt!
Nur ein Fauxpas? Björn Hayer ist erschrocken über den neuen Werbespot der ARD Kultur – und fragt sich, wie es so etwas überhaupt in die Öffentlichkeit schafft
Sammelband „Judenhass Underground“: Ein Buch, das Antworten gibt
Der Sammelband „Judenhass Underground“ hat durch die Ereignisse seit dem 7. Oktober erschreckende Aktualität. Wer wissen will, warum es in Subkulturen von Techno bis Hip Hop an Solidarität für Juden mangelt, findet hier Antworten
Nahostkonflikt gestern und heute: Woher die Gewalt kommt
Dass die Palästinenser Israel ablehnen, erscheint oft als Zwangsläufigkeit. Doch die Ablehnung hat einen Ursprung – und der hat nichts mit Israel und seiner Politik zu tun
„Zeit wie im Fieber“ nach Georg Büchner am Schauspiel Stuttgart: Mäßig erhöhte Temperatur
Windmaschine, Megafon, „wutige Bürgerin“: Das Schauspiel Stuttgart fährt ideales Werkzeug für eine Revolution auf, sollte man meinen. Doch Björn SC Deigners als „Büchner-Schrapnell“ firmierender Abend „Zeit wie im Fieber“ gerät etwas dröge
Scheibenwischer von A bis Z: Wovon Brillenträger träumen
Es ist Herbst, es regnet – wer Auto fährt, braucht ihn jetzt: Eine Frau erhielt 1903 das Patent auf den Scheibenwischer. Eine andere Frau umrundete mit dem neuesten Bosch-Modell die Welt. Künstler machen Happenings
Sachbücher: Mutige und eigenständige Frauen – die damals noch als Ausnahmen galten
Prof. Erhard Schütz stellt seine Sachbücher des Monats vor: Dieses Mal liest er von bewundernswerten und selbstbewussten Ärztinnen, Journalistinnen, Missionarinnen und Wissenschaftlerinnen
„Pulverfass Balkan“ von Florian Bieber: Für einen „Deal“ ist hier jeder willkommen
Ob Serbien oder Montenegro: Südosteuropa kennt kaum einer so gut wie der Politologe Florian Bieber, zeigt sein Buch „Pulverfass Balkan“
Netflix-Serie „Beckham“: Der Fußballstar als Imker und Ehemann
Harry und Meghan, Arnold Schwarzenegger, Lionel Messi – und jetzt auch noch David und „Posh Spice“: Barbara Schweizerhof empfiehlt die erstaunlich gute Netflix-Dokuserie „Beckham“