Angefixt

Tove Ditlevsens Roman „Gesichter“ ist ein Vorgeschmack auf ihr grandioses autofiktionales Werk

Gruppenkuscheln in Leipzig

Das offizielle Event fällt zum dritten Mal aus. Nun organisieren verschiedene Verlage ein alternatives Popup-Lesefest. Warum es sich lohnt, für die Buchstadt im Osten zu kämpfen

Kritisch sein

In einem neuen Band attackiert Ingo Schulze den Status quo

Unverschämt smart

Kaum Fans, kaum Glamour, die Berlinale war ein freudloses Fest – interessante Filme liefen trotzdem

„Ich will keine Karikaturen schaffen“

In „Rimini“ wirft der Regisseur wieder einen besonderen Blick aufs Hässliche, Abstruse, aber allzu Menschliche. Gespräch mit einem, der wieder einmal das Publikum spaltet

„Wut motiviert mich“

Im Konflikt um die städtische Förderung der privaten „Kunsthalle Berlin“ ist eine besonders laut: Die Künstlerin Zoë Claire Miller. Nicht zum ersten Mal beißt sie die Hände, die sie füttern könnten. Wieso eigentlich?

„Die Tür ist offen“

Die Balance zwischen Kunst und Kommerz bietet viele Möglichkeiten, findet der Musiker und Komponist Sven Helbig. Selbst bei Scooter entdeckt er ein bisschen Schumann

Opfer des Antirassismus

Der neue Aktivismus wie Black Lives Matter schadet mehr, als er nützt, sagt der schwarze Linguist John McWhorter

Ein neuer Player

„Sozialdemokratie global“ analysiert, was Willy Brandt als Präsident der Sozialistischen Internationale zwischen 1976 und 1992 bewirkte

Die Materie seufzt

In Esther Kinskys „Rombo“ verbinden sich Naturkunden und Erinnerung zu einem bewegenden Roman. Wer ihr preisgekröntes Werk nicht kennt, kann davon durchaus irritiert sein

Die talentierte Miss Delvey

„Inventing Anna“ stellt zum faszinierenden Fall einer Hochstaplerin viele Fragen – mehr, als die Serie beantworten kann

Kreatur wie wir

Andrea Arnold begleitet in ihrem Film „Cow“ die Kuh Luma durch die letzten Lebensjahre

Ein Virus kennt keinen Spaß

Warum Jan Böhmermann ein guter Witz gelungen ist – über die Grenzen unserer Lachkultur in Zeiten der Pandemie

Auf der Seite der Opfer

Im Film „Was geschah mit Bus 670?“ sucht eine Mutter ihren Sohn, der auf dem Weg von Mexiko in die USA verschollen ist

Bücher sind mehr als nur Handelsware

Mit der erneuten Absage verlieren nicht nur die Autoren und Verlage. Vor allem das bodenständige, literatursensible Publikum der Stadt hat das Nachsehen. Bedeutet den großen Verlagen der Kontakt zu den Lesern nichts?

In der Fantasie zweier Mörder

Die True Crime-Miniserie „Landscapers“ weckt bei unserer Kolumnistin gegen ihren Willen Sympathie – für die Täter

Ein Turmstumpf für Monika Grütters

Das Wiederaufbau-Projekt ist ein Filetstück nostalgischer Stadtflächenversiegelung in Potsdam – und kostet rund 100 Millionen Euro. Wer die zahlen soll, wurde nie richtig geklärt

Links war out

Daniel Schulz und Hendrik Bolz schreiben über ihre Jugend in den rauen Nachwendejahren im Osten. Die zwei außergewöhnlichen Erzählungen gehen der Frage nach: Woher kam und kommt die Wut?

1883 ist nicht 1956

Eine Ausstellung in Berlin zeigt Karl Marx‘ Lebensumstände – und räumt mit Verklärungen und Vorurteilen auf

Ulrike Baureithel

Empfehlung der Woche

Es war einmal ein Land

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Jana Hensel

Hardcover, gebunden

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