Die Coronakrise ist keine Klimakrise im Kleinen
Die Klimabewegung propagiert ein Bild von wissenschaftlichen Experten, das an der Realität der Pandemie scheitert
Er existiert, der freie Wille
Die Idee von der Determiniertheit des Menschen wird in der künstlichen Intelligenz zum Kult. Ein Einspruch
Hass und Wut auf Ungeimpfte bringen uns nicht weiter
Die Ungeimpften zum alleinigen Problem zu erklären, hilft nicht, das Sterben zu beenden. In Österreich zeigt sich, wie falsch und gefährlich diese Politik angesichts der Delta-Variante ist. Was können wir aus dem Corona-Desaster lernen?
Ich fühle mich nicht gut regiert
Im Vakuum zwischen zwei Regierungen explodiert das Virus. Das liegt nicht allein am Übergang: Wir haben verlernt, für die Politik zu demonstrieren, die wir brauchen. Wir sind keine Gemeinschaft mehr – wir sind eine Ansammlung von Individuen
„Herzschmerz, Flucht und eine gerechtere Welt“
Robert Stadlober wurde mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“ zum Teenie-Star, später war er Hassobjekt. Im Interview erzählt er, weshalb er während der Pandemie eine Band gründete und was ihn am DDR-Schriftsteller Stefan Heym fasziniert
Zwei Jahre Arbeit für die Tonne
Nirgendwo in der EU gibt es so viele transfeindliche Morde wie in Italien. Erst kürzlich ist ein Gesetz gegen die Diskriminierung queerer Personen gescheitert – angetrieben von der katholischen Kirche
Richter sind wohl Eigentümer
Erneut hat ein Gericht ein wichtiges Instrument für soziale Mietenpolitik gekippt. Wieso? Und wie geht es weiter?
Ein Leben mit Stromausfall
Es macht keinen Spaß, so zu denken – doch die ökologische Krise ist da. Was wir lernen müssen, um in einem radikal anderen Alltag zu leben
Unter Weißen
„Passing“ erzählt von Versuchen, im New York der 1920er eine neue Identität anzunehmen
Er macht sein Ding
René Pollesch stellt die Volksbühne selbst in den Fokus seiner dritten Premiere als Intendant. Was lehrt uns dieser Abend?
Rechts, giftig und eloquent
Éric Zemmour kokettiert als Ultrarechter mit einer Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2022. Wer ist der Mann?
Ödnis, Krise, tiefes Gelingen
Unser Kolumnist Erhard Schütz reist durch Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts, inklusive „Schwarzwaldklinik“. Manches gerät dabei episch!
Édouard Louis: Der feine Herr Sohn
Warum werden Männer so sanft, wenn sie von ihren Müttern erzählen? Eine Annäherung an das Phänomen Édouard Louis
1962: Fragen Sie nur!
Die Gespräche zwischen dem Komponisten Hanns Eisler und dem Dramaturgen Hans Bunge schaffen eine Erinnerungsliteratur, die in der DDR ihresgleichen suchte
Jutebeutel und Papp-Strohhalm retten uns nicht
Unser System vernichtet den Planeten, und wir reden über Plastiktüten? Schluss damit! Wir müssen unser Streben nach Reichtum infrage stellen
Was gefällt uns heute?
Moritz Basler und Heinz Drügh versuchen sich an einer Ästhetik der Jetztzeit. Der könnte in einer Zeit der ethisch-moralischen Überhöhung eine entscheidende Bedeutung zukommen
Ein Pinochet-Verehrer will nach oben
Vor der Präsidentenwahl droht ein deutschstämmiger Kandidat mit einer autoritären Restauration
Anschlag in Hanau vor einem Jahr: Für Ferhat
25 Jahre alt wäre Ferhat Unvar am 14. November geworden. Der rassistische Mord an ihm hat seine Hinterbliebenen den Kampf aufnehmen lassen – für eine andere Gesellschaft
„Die Freiheit, die liegt nun auf dem Land“
Viele Städter träumen davon, ins Grüne zu ziehen. Tut es!, ruft ihnen der Ökologe Ernst Paul Dörfler zu. Die Autorin Hannah Lühmann ist skeptisch
„Wie eine Selbsttherapie“
Eigentlich wollte die Psychoanalytikerin Ofra Bloch einen Film über die Deutschen und den Holocaust drehen. Heraus kam „Afterward“, mit einer Brücke zum Nahost-Konflikt
Immer muss man lügen
Die Mutter schrieb Kinderpsychologie-Bestseller, der Vater prügelte. Martin Miller will das verstehen und begibt sich in „Who’s Afraid of Alice Miller?“ auf eine Spurensuche
Bereit für die fünfte Welle
Das kleine Land im Nahen Osten hat das Virus mit Booster-Impfungen aktuell im Griff. Vom Ende der Pandemie wollen Politik und Wissenschaft hier aber noch lange nicht sprechen – aus guten Gründen
„Wir alle stehen an einem Punkt, wo wir uns fragen: Wie geht es weiter?“
Signa und Arthur Köstler setzen Besucher:innen ihrer Performances in Extremsituationen. In „Die Ruhe“ darf sich das Publikum vom Kapitalismus regenerieren und Wald werden
Warum das Klimaabkommen von Glasgow besser als sein Ruf ist
Der Klimapakt steht in der Kritik. Dabei hat er es in sich. In wesentlichen Punkten geht er sogar noch über das Pariser Übereinkommen von 2015 hinaus