Ficker und Rohrkrepierer
Andreas Merkel ergötzt sich an Murakamis vergeigten Metaphern und ächzt unter schlecht übersetztem Ami-Machismo
25 gegen Chahed
Die vorgezogene Präsidentenwahl ist offener denn je. Laizisten und Islamisten sind Gegner, keine Feinde
„Wir haben uns den Journalismus angeeignet“
Markus Beckedahl blickt auf 15 Jahre „netzpolitik.org“
Näh mir ein Funkloch
Aram Bartholl zeigt mit „Strike Now!!“, wie unser Leben stetig, aber unaufhaltsam mit dem Internet verschmilzt
Was darf man heute noch sagen?
Das Grundgesetz garantiert uns Meinungsfreiheit. Doch wie weit reicht sie im Alltag? Muss wirklich jeder äußern können, was er will? Jakob Augstein hat sich umgehört
Unten Lutschi
In „No Photos on the Dance Floor!“ entwirft die Berliner Clubszene ihre eigene Legenden
Zum Glück nicht alles!
Nicht nur Rechte, auch viele Linke und Grüne meinen, nicht alles sagen zu dürfen. Sie ignorieren, wie Zivilisation funktioniert
Stadt als Ramsch
Der „Neue Berliner Kunstverein“ erkundet den Ausverkauf des Lebensraums seit dem Mauerfall
1989: Hilfreiche Bilder
In der CDU gärt es. Auf dem Parteitag in Bremen soll der Vorsitzende Helmut Kohl gestürzt werden, doch dann beginnt der Exodus aus der DDR, und der Aufstand unterbleibt
Das tiefste Wesen
Christine Schorn wird völlig zu Recht vom Bundesverband Schauspiel mit dem Preis für ihr Lebenswerk geehrt
Der Sog der DDR
Woher kommt die politische Entfremdung vieler Menschen im Osten? Die Verletzungen? Der Rostocker Soziologe Steffen Mau forscht darüber
Das wird unser Haus
Die Pläne für das „Haus der Statistik“ sind mit Reue und viel Idealismus gespickt. Vielleicht wird alles gut
Ein neuer Luftkrieg
Drohnen-Einsätze schüren die latenten Spannungen zwischen Israel und Iran
„Es gibt auch Grund für Zuversicht“
SPD-Chefin wird Franziska Giffey vorerst nicht. Vor diesem Entschluss sprach sie für die "Freitag"-Reihe "1989/2019" über ihre Ost-West-Biographie
Druck weicht nicht
Roboter verändern alles. Und selbstredend sind Jobs in Gefahr. Ein Sammelband untersucht den Mythos
Die sollen drüben bleiben
Als im Sommer immer mehr Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik kommen, kippt die Stimmung – fast wie 2015
„Wut tut gut“
Egotronics Torsun Burkhardt will Deutschland an die Wand stellen und ärgert sich über die Hufeisentheorie
Die vergessene Migration
Auch in der DDR gab es Zuwanderer. Ehe sie sich die Anerkennung erkämpfen konnten, war das Land nicht mehr da
Tschüs, Erdgas, Erdöl, Kohle, Atom!
Timm Koch schreibt ein engagiertes Plädoyer für den Wasserstoff als Klimaretter. Alles super, oder was?
1989: September aus Blei
Als Tausende das Land verlassen, reagiert die DDR-Führung mit Schweigen. Sie will sich den 40. Jahrestag der Republik nicht verderben lassen und besiegelt so ihren Sturz
2002: Uribe lässt morden
Im kolumbianischen Medellín verbündet sich die Armee mit rechten Paramilitärs, um ein linkes Viertel aufzurollen, Menschen zu töten oder verschwinden zu lassen
Der Chef winkt ab
Die zweite Staffel von „Succession“ zeigt uns, was bei Medientycoons zu Hause und im Job abgeht. Eine üble Bande!
Was vom Tage übrig bleibt
Im Job akzeptieren wir ein Ausmaß an Unterordnung, das uns in fast jeder anderen Lebenssituation abstoßend erschiene
„Freiheit ist das nicht“
Der Publizist Patrick Schreiner weiß, wie und warum sich das neoliberale Denken im Alltag festgesetzt hat