Mit unscharf, bitte

Loredana Nemes’ „GierAngstLiebe“ in der Berlinischen Galerie und Libuše Jarcovjáková im Tschechischen Zentrum

Etwas frisst uns auf

Nichts ist gut in Eva Trobischs „Alles ist gut“. Nach einer Vergewaltigung kommt nicht nur das Leben der Heldin ins Rutschen

Noch mal neu

Viel zu lange war die Kunst ein Spielzeug von Experten und Eliten. Doch deren System kollabiert

Menschen stehen vor und in einem Schaufenster mit Kunstwerken und Bannern mit Symbolen.

Kunst nach Chemnitz

Kunst ist immer politisch, sagen Ina Wudtke, Thomas Kilpper und Dieter Lesage. Sie sehen in ihr ein wichtiges Korrektiv

Kichern, Lachen, Erdbeben

Regulierung ist voll doof! Beim „Deutschen Derivate Tag“ spürt man sie noch: die ungetrübte Lust aufs Finanzgeschäft

Ein Mann im Anzug steht vor einem riesigen Porträt von Angela Merkel.

Saure Kaffeesahne

Angela Merkel hat einen Abschied in Würde verpasst. Jetzt wird von ihr nicht viel mehr bleiben als das Problem AfD

Porträt eines Mannes mit blonden Haaren, der einen Anzug mit gestreiftem Hemd und gemusterter Krawatte trägt, vor rotem Hintergrund.

Der Kommandant muss abtreten

Hubertus Knabe ist nicht mehr Direktor der MfS-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Sein Verständnis von Geschichtswissenschaft war seit jeher äußerst fragwürdig

Rot auf Schwarz

Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man betörende Schönheit erleben

Süßholz schmeckt bitter

Der Wechsel an der Fraktionsspitze sollte SPD-Minister aufhorchen lassen – und Emmanuel Macron

Recep Tayyip Erdoğan spricht mit erhobenen Händen vor einem Mikrofon.

Erdoğan bleibt ein Partner

Der türkische Präsident kommt geschwächt nach Deutschland, doch Syrien und die Flüchtlingsfrage machen ihn stark

Subprime Deutschland

Die Finanzlobby hat die Politik gut im Griff. Eine Bürgerbewegung will jetzt Abhilfe schaffen

1998: Werber an die Macht

Mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat gewinnt die SPD die Bundestagswahl und beendet die Ära Kohl. Die neue rotgrüne Regierung ist trotzdem keine „der 68er“

Jeremy Corbyn mit Diane Abbott und Emily Thornberry vor rotem Hintergrund.

Warum denn?

Auf der Jahreskonferenz lässt sich Labour nicht von der Brexit-Frage vereinnahmen. Die Partei sollte den EU-Ausstieg als Einstieg in einen sozialen Umbruch nutzen

Lutz Herden

Ja, Pathos

Der Regisseur Ulrich Rasche mag es gern monumental und hält Ironie auf der Theaterbühne nicht mehr für zeitgemäß

Polizisten greifen Demonstranten an, während im Hintergrund ein großes Banner mit der Aufschrift

Antilopenangst

Ich möchte gern das Klima retten und fahre zum Protestcamp. Dort lerne ich geheime Zeichen, werde Teil eines Fingers und entdecke ungeahnte Widerstände in mir

Nahaufnahme eines Mannes mit braunen Augen vor blauem Hintergrund mit weißem Muster.

Der Duzfreund

Manfred Weber will EU-Kommissionspräsident werden, doch fehlt es ihm in der CSU an der nötigen Hausmacht

Erschwermetall

Das Lithium könnte dem Land Wohlstand bringen. Vor allem aber fördert es Korruption, Wasserknappheit und Umweltzerstörung

Vier Frauen spielen Monopoly. Eine lacht laut, die anderen schauen auf das Spielbrett.

Kapitalistische Spiele

Monopoly war ursprünglich als Spiel gegen das Monopol gedacht – dann wurde die Erfinderin abgezockt. Über russisches Roulette und Scheingeld: unser Wochenlexikon

Hyper, hyper!

„My Boyfriend Came Back from the War“ machte Olia Lialina 1996 berühmt, sie ist der Marcel Duchamp des Internets

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