Von der Ohnmacht
Drei Romane über angepasste Leute und von anderen, die plötzlich zu Rebellen werden
Nur kein Mitleid
Nicht in die Traurigkeitsfalle: Die Syrer Mohammad al-Attar und Omar Abusaada eröffnen mit ihrer „Iphigenie“ Chris Dercons Theaterprogramm
Witze unter sich
„Blind & Hässlich“ von Tom Lass ähnelt seinen Figuren: lustig auf Rebellion gebürstet, ohne zu wissen, wofür
Sie hat uns verkohlt
Die ganze Kraft, über die Angela Merkel noch verfügt, wird in die Stabilisierung der neuen Koalition fließen
„So nicht, Madrid“
Repressionen werden kaum verhindern, dass am 1. Oktober Millionen Katalanen beim Unabhängigkeitsvotum ihre Stimme abgeben
Ende der Märchenstunde
Aung San Suu Kyi taugt wegen der Rohingya-Vertreibung in Myanmar nicht mehr zur Ikone des Westens
Was hat sie nur vor?
Ein hypothetisches Szenario, eine hypothetische Chance für die deutsche Linke.
Im Wahlkampf vergessen
Die Hebamme Jennifer Heim fühlt sich von der Politik allein gelassen. Die große Koalition schwang zwar große Worte, schaffte jedoch keine Abhilfe
Nasse Pfoten
Zu Besuch im Berliner Tierheim. Ein Wasserschaden zeigt, wie abhängig die Institution von Spenden ist
Paris, meine Liebe
Barbara Thalheim feiert ihren 70. Geburtstag auf der Bühne. Sie spricht über 47 Jahre als Sängerin, ihre Vergangenheit in der DDR und ihre tiefe Zuneigung zu Frankreich
Stolpersteine
Rückt der Holocaust durch den Zuzug von Migranten und das Verschwinden der Zeitzeugen in die Ferne? Oder doch eher durch eine falsche Erinnerungspolitik? Ein Briefwechsel
"Wir sind hier, wir sind laut"
Nach einer Strafanzeige des Hausherrn Chris Dercon wird die Volksbühne geräumt. Es wird nicht der letzte Akt dieses Dramas sein
Misstrauen gegen NSA-Fachleute
Die NSA hat Standards bei der Verschlüsselung von Daten vorgeschlagen. Allerdings nicht wegen ihrer Qualität
„Super 8 ist unheimlich“
In Elfriede Jelineks „Die Kinder der Toten“ sucht die NS-Vergangenheit ein österreichisches Alpenidyll heim. Was reizt zwei Theatermacher aus New York an diesem Stoff?
Die Suche ist die Heimat
Es gibt eine neue, aufregende, afropolitische Stimme in der Literatur. Über den vielstimmigen Generationenroman „Heimkehren“ von Yaa Gyasi
Siegen heißt verlieren
Während Masud Barzani den Triumph beim Referendum verkündet, drohen Bagdad und Ankara, die Wirtschaft der Region zu blockieren und militärisch zu intervenieren
Rettende Netzwerke
Nahrungsmitteln, Wasser und Batterien - die Versorgung nach Naturkatastrophen beschränkt sich oft auf das gleiche. Doch entscheidender sind oft soziale Netzwerke
Zurück in die Zukunft
Erhard Schütz liest über Europas Gräuel nach 1918, Errungenschaften und Irrungen nach 1945 und Zukunftsperspektiven von heute und damals
Die Ethik-Rätin zahlt selbst
Christiane Fischer kämpft gegen Korruption in der Medizin. Inzwischen ist ihre Initiative MEZIS zehn Jahre alt
Billige Empörung
Skandalös? Eine SPD-Politikerin hat ihr Kind an einer Privatschule angemeldet
Mehr sein als Schein!
Nach der Wahlschlappe gilt für die SPD vor allem eines: Sie muss wieder links werden
Chic im Exil
Ela ist nach Italien gekommen, um Kleidungsvorschriften und Zensur zu entkommen und endlich als Modedesignerin zu arbeiten. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwierig
„Brüssel ist ein Labor“
Europa ist langweilig? Einen Europa-Roman will keiner lesen? Nein. Robert Menasse beweist das Gegenteil
Gastarbeit im Osten
Valeska Grisebach spielt mit Laien an der griechischen Grenze ein Genre durch: „Western“