1954: Verdrängt, verfemt
Auf dem DGB-Kongress vor 60 Jahren warnt der Sozialdemokrat Viktor Agartz vor Illusionen über Sozialpartnerschaft und Mitbestimmung. Die Führungsspitze stellt sich taub
Hausautoren
Die Freitag-Mitarbeiter waren fleißig. Was für Bücher sie dieses Jahr geschrieben und welche Platten sie aufgenommen haben, verrät unser Lexikon der Woche
Unter Schlamm
In dem vom Bürgerkrieg geplagten afrikanischen Land verursacht auch die Regenzeit eine Katastrophe
Placebo für die Demokratie
Viele Bürger sind des Wählens müde. Doch ein Zwang zum Kreuzchen wird das Problem nicht lösen. Stattdessen profitieren diejenigen, die mehr direkte Demokratie verhindern
Strategin mit Herz
Marina Silva hat sich im Wahlkampf als Sozialistin gegen die Amtsinhaberin Dilme Rousseff profiliert, die in den vergangenen Jahren deutlich an Popularität verloren hat
Raus aus der Monokultur
In einem kleinen Mosel-Ort planen Professoren und Studierende eine Revolution der Wirtschaftswissenschaften. Sie gründen eine neue Hochschule
Lieber abstrakt bleiben
Ödön von Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“ in Frankfurt als Ausnahme: Beim Thema Kapitalismus versagen die großen Häuser
Parlamente stören nur
Abkommen wie das geplante TTIP untergraben die Demokratie. Das liegt an seiner neoliberalen Ideologie
American Way of Entertainment
Die National Football League bekommt noch mehr Fernsehzeit, doch das Image ist beschädigt
Musik, Geschäft und Schwanzvergleich
Keine Atempause, Geschichten werden nicht gemacht: Die drei großen deutschen Musikbranchen-Events in Köln, Berlin und Hamburg kommen sich konsequent in die Quere
Alles wie geschmiert
Was tun gegen Abgeordnetenbestechung? Der Bundestag hat sich zu einem Gesetz aufgerafft – es ist viel zu lasch. Doch selbst NGOs fordern zu wenig
Was der Klimagipfel gebracht hat
Das Treffen der Regierungschefs in New York sollte neue Impulse für den Kampf gegen die Erderwärmung geben. Was ist dabei herausgekommen und wie ist das zu bewerten?
Wir arbeiten dran
Die Welt ist längst voller guter Alternativen zu den überholten Zwängen unseres neoliberalen Wirtschaftssystems. Hier die zehn wichtigsten Ideen
Schlimmer als Naturkatastrophen
Tausende Kurden fliehen vor dem IS in das Nachbarland. Wer aber zurück will, um gegen die Dschihadisten zu kämpfen, wird von der türkischen Armee aufgehalten
Teppiche für den Frieden
Mit öffentlichen Predigten haben 2.000 islamische Gemeinden gegen den IS-Terror demonstriert
Wie im kleinen Großarmenien
Staatsgrenzen stehen in Europa wieder in Frage, nicht nur in den östlichen Krisenzonen. Ein Rundblick zum Abschluss unserer Reihe
Wer ist dieser Mann?
Der große Unbekannte des deutschsprachigen Literaturbetriebs hat gerade seinen 22. Roman veröffentlicht
Irgendwie irre kreativ
Auf dem Berliner Holzmarkt entsteht ein ganzes Dorf aus bestem Holz: ein Symbol für netten, leichten Kapitalismus
Zu den Sternen
Chris Nsamba hat in einem Hinterhof in Uganda das erste afrikanische Raumfahrtprogramm aufgebaut. Als Afronaut will er den Menschen Hoffnung schenken
Am Rande der Stadt
Die Familien von Ebola-Toten werden oft wie Aussätzige behandelt, und kaum jemand kann ihnen helfen. Zur Lage in Monrovia
Utopie trifft Politik
Seit vielen Jahren kämpfen Aktivisten für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland. Warum setzt sich diese Idee nicht durch?
Alltag vor Gericht
Venedig drohte gegenüber den anderen großen Herbstfestivals abzufallen, zeigte aber solide Qualität. Und eine Entdeckung aus Indien
Messen
Im Herbst läuft der Messebetrieb wieder richtig an und gerade auch die kleinen, skurrilen Ausstellungen machen diesen Markt so interessant: unser Wochenlexikon
Warum beschwerst du dich?
Das Problem mit dem kostenlosen U2-Album hat damit zu tun, dass die Musikindustrie einfallsreicher ist, als wir es sind – und mit Anbietern wie iTunes kooperiert