Der Gewissenschaftler
Hans Joachim Schellnhuber setzt als Klimaforscher auf die Vernunft der Menschen und den Willen zur Transformation
Extrem verwundbar
Wenn es stimmt, dass sich die Pariser Attentäter auf Syrien beriefen, dann bestätigt eine Novembernacht des Grauens, dass dieser Bürgerkrieg Europa erreicht hat
Anschlag auf Charlie Hebdo: Wie im Kriegsgebiet
Eine Nation steht unter Schock, das Trauma der Anschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris sitzt tief. Populistische und rechtsextreme Gruppen könnten den Hass weiter schüren
Wie groß war Helmut Schmidt wirklich?
Jeden Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren
Wie ein Brand die Regierung stürzte
Bei dem Brand in einem Bukarester Nachtclub starben dutzende Menschen. Das löste Demonstration aus, der Premierminister trat zurück. Doch die Unzufriedenheit hält an
Angst vor Parasiten
Rechtsruck hin oder her – eine noch restriktivere Flüchtlingspolitik erscheint derzeit kaum denkbar
Rote Karte des Strafrechts
In Zukunft wird organisierte Sterbehilfe strafrechtlich verfolgt
Man reibt sich die Augen
Angela Merkel kann der CDU den Erfolg nicht mehr garantieren. Deshalb wird sie demontiert
Ermutigung für Podemos
Erstmals seit der Nelkenrevolution von 1974 könnte es in Lissabon wieder eine Linksregierung geben. Die EU-Sparkommissare haben daran ihren Anteil
Helmut Schmidt, Jahrgang 1918
Geprägt wurde er durch den Zweiten Weltkrieg. Im Gedächtnis bleibt der fünfte Bundeskanzler auch durch RAF und Sturmflut
Das Paradox der Politik
Es gibt durchaus Wege, die Flüchtlingskrise zu lösen. Aber dafür müssen wir uns dringend von ein paar Illusionen verabschieden
„Das Zwei-Grad-Ziel ist passé“
Ein Berater verrät im Interview, wie die Politik wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erderwärmung umdeutet und warum wir vom Gipfel in Paris nicht zu viel erwarten sollten
Alles eine Frage des richtigen Tons
Keiner versteht das Geschäft mit viralen Inhalten so gut wie Buzzfeed. Nach Katzenbildern macht man nun ernsthaften Journalismus
Alles auf eine Karte
Die Politik von Präsident Erdoğan hat die Atmosphäre von Hass und Gewalt begünstigt
Ich bin die Zukunft
Die Verlage erreichen junge Menschen kaum noch. Deshalb gründen sie nun Jugendportale im Netz. Aber lässt sich mit Listen und Emojis der Journalismus retten?
Kein Witz
Die Skandalgeschichte von VW könnte doch noch glücklich enden. Will der Autokonzern zukünftig eine Rolle spielen, ist ein gewaltiger Bruch mit der Vergangenheit notwendig
Kleiner Einlauf
Die Konservativen wollen ihren Präsidentschaftskandidaten für 2017 per Urwahl bestimmen lassen
Sich treu und scheu geblieben
„Freitag“-Mitgründerin Regina General über ihre Zeit beim „Sonntag“ und die publizistische Tradition eines unkonventionellen Debattenblatts
Ausbruch, Aufbruch
Medienmanager und „Freitag“-Mitgründer Franz Sommerfeld über linke Freidenker und eine Idee, der man sich nicht entziehen konnte
So geht Frieden
Debatten um Militäreinsätze haben diese Zeitung geprägt. Michael Jäger zieht Bilanz – und hat eine überraschende Antwort parat
In Rufweite zur Staatskrise
Die Flüchtlingskrise führt zur Lagerbildung in der Koalition. Gibt es keinen Befreiungsschlag von Angela Merkel, wird ihre Entmachtung weiter beschleunigt
Der DFB und der Mut zur Metapher
Franz Beckenbauer hat die Verantwortung übernommen. Nicht für Niersbachs Sprachbilder, aber fürs große Ganze und einen denkwürdigen Merksatz
Jubiläum: Was wäre aus dem „Freitag“ geworden, hätte es die Vorwahl 9 nicht gegeben?
Bei der ersten gemeinsamen Redaktionskonferenz der Ost-West-Wochenzeitung „Freitag“ in der Niederwallstraße in Berlin steht die Einheit auf dem Kopf. Der Westen kommt in den Osten
25 Jahre später: Als Gregor Gysi und Hans-Christian Sröbele sich im „Freitag“ wiedertrafen
Ein Vierteljahrhundert nach ihrem ersten „Freitag“-Gespräch 1990 debattierten Gregor Gysi und Hans-Christian Ströbele 2015 erneut – über Irrtümer, Irrwege und Kulturbrüche