„Charme linker Vielfalt“
Daniela Dahn erklärt, wie der „Freitag“ in den nächsten 30 Jahren noch wirkmächtiger werden kann
Wenn Tesla nach Grünheide zieht
Der Kohle-Ausstieg naht, da verheißt der Bau einer riesigen Fabrik für Elektroautos Zukunft. Doch es gibt Bedenken – und die Frage nach dem ökologischen Sinn
Das weiße Gold der Verkehrswende
Wie Konzerne weltweit um Lithium konkurrieren und welche Rolle Tesla dabei spielt
Glückwunsch zu 30 Jahren Freitag
Leser*innen, Autor*innen und Wegbegleiter*innen gratulieren uns zum Jubiläum
Trügerische Normalität
Die Unzufriedenheit, die Trump 2016 an die Macht gebracht hat, ist nicht plötzlich verschwunden. Das zu ignorieren, würde nur der nächsten Katastrophe Vorschub leisten
Noch viel Irrsinn auf Lager
Erst ein verrottendes System ließ jemanden wie Trump „erfrischend“ erscheinen. Solange progressive Kräfte nicht die Verteilungsfrage klären, wird der Trumpismus bleiben
Zwischen Rostbratwurst und Donald Trump
Bei der „Querdenken-Demo“ in Leipzig begegnet unsere Autorin einer Polizei ohne erkennbares Konzept, Menschen mit kruden Thesen, aber auch der „Mitte der Gesellschaft“
Die Imamin
Kahina Bahloul ist in Frankreich die erste Frau, die das Freitagsgebet und andere islamische Zeremonien leitet
Die DDR in sich tragen
Jetzt meldet sich eine jüngere Generation zu Wort. Über Aufbruch und Phantomschmerz
Vor der Fusion
Inmitten der Turbulenzen rund um die Gründung des „Freitag“ war das Engagement der Bürgerbewegten zentral
Vehikel der Ausgrenzung
Ein radikaler Laizismus ruft zum Kampf gegen den „islamistischen Terror“ – und ignoriert komplexe Hintergründe
Haltung zeigen
Wie wir streiten und wofür wir stehen – die Zeiten haben sich geändert, in der Einstellung sind wir beim „Freitag“ uns jedoch treu geblieben
Ein letzter Blick
Pseudowissenschaftliche Nazi-Fotos aus einem Ghetto in Polen zeigen das Vorspiel zum Holocaust – eine einfühlsame Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors
30 Jahre „der Freitag“
Über linken Journalismus, der auch ein bisschen die Welt verändern will
Stunde der Verrückten
Der Widerstand gegen den Halb-Lockdown gärt besonders in Neapels armem Bahnhofsviertel Vasco
Der Kommunismus ist …?
Prof. Dr. Christian Schertz hat auf der gefallenen Berliner Mauer gejubelt und schätzt die Privatsphäre
Statt Grabenkampf
Kulturschaffende sollten Corona als Zäsur nutzen. Wenn die Türen wieder aufgehen, können wir nicht einfach weitermachen wie bisher
Wie ein lockeres Gebiss
Lilith Stangenberg ist Orphea. Ihr Album „Lovesongs From Hell“ ist zum Steinerweichen
Wo sie Michif sprechen
Etruskisch, Hopi, Navajo: Der kundige „Atlas der verlorenen Sprachen“ klagt nicht – und weckt dennoch Nostalgie
Gut für die Gesundheit
In Hamburg wird nüchtern und kontrovers über Corona diskutiert. Ja, das geht!
Widersprüchliche Gefühle
In ihrem eindrücklichen Debüt „Der Sommer im Garten meiner Mutter“ erzählt die Schauspielerin Ariela Sarbacher vom lebenslangen Ringen ihrer Mutter um Autonomie
Die Haut am Hemd
Eine Rückkehr zu den transatlantischen Gewissheiten vor Donald Trump ist kaum zu erwarten. Es fehlt eine angemessene Antwort
Der Kommunismus ist …?
Gabriele Krone-Schmalz würde Polizisten und Rettungskräften das Bundesverdienstkreuz geben und liebt die Musik
Ein letztes Mal Kino
Das DOK Leipzig reagiert kreativ auf Corona – mit einer „Hybridform“ aus Präsenz- und Online-Angeboten