„99 Prozent können irren“
Der Ökonom Max Roser zeigt mit seinem Blog „Our World in Data“ und bei Twitter, wie fortschrittlich wir sind
Spät, aber nicht zu spät
Erst die UN-Resolution gegen Israels Siedlungsbau, nun die Rede von US-Außenminister Kerry. Zwei politische Paukenschläge, die auch Donald Trump gelten
Subjektivität skalieren
Algorithmen sind unfehlbar. Die Daten, auf denen ihre Entscheidungen basieren, sind es nicht
„Wir brauchen eine Anti-Stress-Verordnung“
Der Arbeitsschutz-Experte Klaus Pickshaus warnt im Zuge des digitalen Wandels vor einer neuen Deregulierungswelle
„Ich will nicht weg“
Daniel Lee hat festgestellt, dass viele in Hongkong sich erst seit der Rückgabe an China für ihre Identität interessieren
Der Spion in dir
Rimini Protokoll starten in München ihre Tetralogie rund ums Staatswesen
Gefährliche Handlungen
Seit 1997 ist die Metropole chinesische Sonderverwaltungszone – in der Peking verstärkt gegen Verleger vorgeht
Kein Selbstläufer
Digitalisierung und Automatisierung verändern nicht nur unsere Arbeit, sondern die gesamte Gesellschaft tiefgreifend. Die Politik muss sich den Gefahren stellen
Aus kurzer Distanz
Georgia ist berüchtigt für seine rassistische Vergangenheit. Dass die meisten Weißen auch heute nichts davon wissen wollen, versuchen Aktivisten zu ändern
Das Befreiende
Eva Mozes Kor hat als Kind Auschwitz überlebt. Heute vergibt sie den Tätern. Kann das funktionieren?
Mein Sohn, hier steht alles drin
Michael Angele über einen jungen Clash-Hörer, 40 Jahre Punk und den Buchklassiker von Jon Savage
Engel in Weiß
Jenny De la Torre kam aus Peru in die DDR und wurde Ärztin. Heute kämpft sie mit ihrer eigenen Stiftung gegen die Armut
Schicksalstage der EU
Ob in Italien, Österreich oder Frankreich: Die anstehenden Referenden und Wahlen verheißen für den Kontinent nichts Gutes
Das perfekte Gesicht
Der Streit um „Zwarte Piet“ zeigt, dass beim Thema Identität Bedrohung und Gewalt in Reichweite liegen. Bestandsaufnahme einer aggressiven Hysterie
So verspielt man Chancen
Beim Thema Bildungspolitik übt sich die SPD gerne in Pathos. In der Praxis ist ihre Bilanz jedoch verheerend, wie der aktuelle Fall in Berlin wieder einmal zeigt
„Wirtschaftlich denken“
Bundesarchivar Michael Hollmann über das Ende von Vernichtung und analoger Sicherung des Filmerbes
Goldsteins Gewimmel
Vom Versuch, einen außer Rand und Band geschriebenen Roman zu lesen und zu verstehen – Alexander Goldsteins große Saga „Denk an Famagusta“
Für Räume des Respekts
Unsere Autorin betreut die Online-Community der „Tagesschau“ und ist dort pausenlos mit Hass konfrontiert. Wie lässt er sich bekämpfen?
1966: Das Neue der Revolte
Eine Vietnam-Demonstration in Westberlin wird zum Labor der Außerparlamentarischen Opposition (APO). Rudi Dutschke nennt es Kulturrevolution und Selbsterziehung
Pilzreiche Gegend
Die Natur kann hektische Moskauer friedlich stimmen und im beginnenden Winter Selbstversorgern ein Polster bieten
Das Boot hat Schlagseite
Deutschland streitet darüber, ob hier die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht. Derweil produziert die Bundesregierung ihre eigenen Wahrheiten
Die Ökonomik hat ein Problem
Viele Wirtschaftswissenschaftler verstehen ihre Disziplin als Technik, die die Realität am allerbesten abbilden kann. Das ist falsch. Es braucht ein Korrektiv
In Flip-Flops nach Kasachstan
Es wird nur so getan, als würden Ex-Häftlinge des US-Gefangenenlagers resozialisiert
Für eine Kultur des Zweifelns
Der Bedeutungsverlust der Fakten verweist auf eine Krise der Institutionen