Ästhetik

Referenzrahmen

Iman Issas „Lexicon“ zitiert die Formensprache der Moderne und macht, dass ein Titel nun zu zwei Werken gehört

Bösewicht gesucht

In Halle muss ein Intendant gehen. War die Kunst des Wessis zu modern für die ostdeutsche Provinz? Eine Recherche

Er ist wieder da

Paolo Sorrentino stößt Silvio Berlusconi vom Sockel – mit einer Hommage

Lebe lieber sinnlich

Peter Lang war das Gegenbild zum mondänen Starkurator, dafür meinte er es ernst mit der Wissensproduktion. Ein schöner Band erinnert an den DDR-Bohémien

Kein Telefon klingelt

In seinem neuen Film „Grain – Weizen“ vertraut Semih Kaplanoğlu mehr auf schale Weisheiten als auf seine eigenen Bilder

Geld & Liebe

„Liebe in Zeiten des Kapitalismus“, so heißt das neue Buch von Robert Misik. Auszüge daraus bekommen sie hier, kostengünstig und knackig: im Wochenlexikon

Susan selbdritt

Zwischen hoher Kunst, Pop und Gegenkultur: Eine Aufsatzsammlung macht enorme Lust, die Essays von Susan Sontag wieder zu lesen

„Wir pfeifen leise“

Debatte überall. Nur von der Akademie der Künste hört man nichts. Alles gut, Frau Meerapfel?

Leander F. Badura

Geh, Gespenst!

1968 glaubte man an einen Fortschritt, der heute fragwürdig erscheint. Ein neuer Aufbruch muss einen anderen Weg nehmen

Wesen befahlen

Die CIA förderte von 1950 an Künstler, um die kulturelle Überlegenheit der USA nachzuweisen. Eine Ausstellung in Berlin zeigt, was sie damit bewirkte

Krenz, Hecke scherend

Was ist Macht? Und wie wirkt sie? In wieder und wieder neuen Anläufen sucht und findet Fotograf Andreas Mühe Antworten

Pflasterprosa

Das „Unsichtbare Komitee“ meldet sich zurück. Ihr Manifest „Jetzt“ gibt Einblicke ins Selbstverständnis des Schwarzen Blocks

Theater als Skeuomorphismus

In seiner Zürcher Dostojewski-Inszenierung setzt Frank Castorf zahlreiche Zeichen in Richtung seines Nachfolgers Chris Dercon und des Berliner Senats

„Sache der PR-Profis“

Intimchirurgen werben für Designer-Genitalien. Woher kommt die Nachfrage? Die Soziologin Kathy Meßmer hat das Phänomen untersucht

Bloß kein Brei

Ein paar Bemerkungen zu Europa im Film anlässlich einer Retrospektive im Wiener Filmmuseum

Widerstand zweckvoll

Am 8. November wäre Peter Weiss 100 Jahre alt geworden. Dieser Tage wird der Schriftsteller, Filmer und Dramatiker neu entdeckt

„Mode ist barmherzig“

Textilien kann man lesen und interpretieren wie Texte, sagt Barbara Vinken. In ihrem Buch zeigt sie auf, was Kleidung so alles über Gesellschaften verrät

Das Leben der Dinge

Im Internet floriert der private Flohmarkthandel. Aber das ist nur eine weitere Spielart des Kapitalismus

Es blüht der OBI-Pop

Mit vielen Fotos und einem genial garstigen Text bringt Karl Bruckmaier die Pop-Theorie aufs Land

Übel beleumundet

Der Brutalismus ist eine Spielart der Moderne, die kaum echte Freunde hat. Das Deutsche Architekturmuseum will die seriöse Auseinandersetzung online befördern

Sun Ras Raum

Eine kurze Klärung des Begriffs und fünf Tipps für Filmklassiker über die schwarze Zukunft

1965: Auf der Fähre

Heiner Müller findet in seinem Stück „Der Bau“ ein Sinnbild für den utopischen Horizont im DDR-Sozialismus. Doch gerät er damit bei der SED heftig unter die Räder

Lutz Herden

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Am 7. März 2026!

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