Asylbewerber

Blonde Frau mit rosa Blazer und Perlenkette spricht vor blauem Hintergrund.

Dienst nach Vorschrift

Bei der Hilfe für Flüchtlinge und Asylbewerber werden die Schulen im Stich gelassen. Geld vom Bund gibt es nicht. In den Ländern formiert sich der Widerstand

Menschen im EU-Parlament mit Schildern

Schlüssel aus Brüssel

Die EU-Kommission will Asylbewerber nach einer festen Quote auf die Staaten verteilen. Es gibt eine bessere Lösung: Die Flüchtlinge dürfen sich ihr Land selbst aussuchen

Abschreckungskampagne gegen Asylbewerber

Die Flüchtlingskrise nimmt auch in Deutschland drastische Ausmaße an, die Politik ist überfordert. Anders ist die Kampagne mit einem "Rückführungsvideo" nicht zu erklären

Jenseits der Alltagsrassismen

Die Ablehnung in Deutschland gegenüber Asylsuchenden nimmt nicht überall zu. Viele Flüchtlingsunterstützer finden immer neue Wege, um zu helfen – wie zuletzt in Berlin

Menschen stehen in einem offenen Zugabteil. Einer trägt eine rote Kappe.

Grenzenloses Zutrauen

Deutschland ist für Albaner, Serben und Bosnier von ähnlicher Anziehungskraft wie Frankreich für Algerier, Ivorer und Senegalesen

Fingerabdrücke werden auf einem Formular genommen.

Seehofer macht Ernst

Die CSU-Landesregierung will es Balkan-Flüchtlingen so schwer wie möglich machen und schafft Zentren zur Schnellabschiebung

Holzhütte im Wald mit Schild

Asyl im Wartesaal

Die Politik grenzt Flüchtlinge immer noch viel zu sehr aus. Die Gesellschaft ist da zum Glück viel weiter. Davon profitieren wir alle

Ulrike Baureithel
Demonstranten halten eine Fahne mit den Farben Russlands und Deutschlands. Polizisten sind im Vordergrund.

Die Unruhe wird angefacht

Neonazis zünden ein Flüchtlingsheim an und die herrschende Politik forciert ein rassistisches Klima. Was Meißen und Freital mit Seehofer, Gauck und der EU zu tun haben

Ulrike Baureithel
Polizist hält Gruppe von Migranten auf, die Taschen tragen.

Der Schlüssel zu Europa

Die EU-Kommission will Migranten gemäß einer festen Quote auf die Staaten verteilen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch es gibt eine noch bessere Variante

Bunte Container-Siedlung für Flüchtlinge im Schnee mit Bäumen im Hintergrund.

Erschütternd aktuell

451 Refugees sind seit 1993 in Deutschland umgekommen. Zahlen wie diese macht der Report "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen" publik

Ausländer rein!

Die deutsche Einwanderungsdebatte ist verzerrt und ängstlich. Aber auch andere Länder sehen in der Migration zu sehr Belastungen statt Chancen

Himmel, hilf!

Wenn die Abschiebung droht, kann das Kirchenasyl schützen. Flüchtlinge leben dort in Angst – den Gemeinden fehlt die rechtliche Grundlage

Flüchtlingshilfe oder Karrierekick

Jurastudenten helfen Flüchtlingen im Asylverfahren. Pluspunkte im Lebenslauf für die einen, kostenfreie Beratung für die anderen. Eine Win-Win-Situation?

Familie mit zwei Kindern steht in einem Flur mit provisorischen Trennwänden und Wäscheleinen.

Flüchtling dritter Klasse

Asylsuchende werden hierzulande schnell einsortiert: Wer ist willkommen, wer geduldet und wer unerwünscht? Diese Hierarchisierung spaltet die Flüchtlingsgemeinschaft

Ulrike Baureithel

Einfach unbegreiflich!

Nach den Quälereien von Asylbewerbern versuchen Politik und Medien, die Vorkommnisse als traurigen Einzelfall abzutun, der mit der Flüchtlingspolitik nichts zu tun habe

Mit Sicherheit ein falsches System

In deutschen Flüchtlingsheimen wurden Bewohner vom Personal gequält. Die Politik verspricht kleine Verbesserungen. Nötig wäre aber, Privatfirmen hinauszuschmeißen

Silhouette eines Kindes auf Rollschuhen in einem Flur mit Fenster und Notausgangsschild.

Neue grüne Asylpolitik

Die geplante Asylverschärfung der Großen Koalition muss durch den Bundesrat. Dort könnten die grünen Landesregierungen blockieren, aber einige drohen umzukippen

Zwei Männer stehen vor einem Banner mit der Aufschrift

Deutliche Warnung

Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt, dass die Abschiebehaft in Deutschland in ihrer jetzigen Form unhaltbar ist. Das war überfällig. Die Länder müssen nun reagieren

Ulrike Baureithel
Graffiti

Das heißt hier Hilfe

Aus Syrien dürfen weitere 10.000 Flüchtlinge zu uns kommen – viel zu wenig. Währenddessen wird die harte Linie fortgesetzt

Ulrike Baureithel
Dickson Mobosi, ein Mann mit dunkler Haut und Glatze, blickt in die Kamera. Er trägt eine braune Kapuzenjacke mit weißem Fellkragen.

Camp der Vergessenen

Dickson Mobosi floh aus Libyen. Nun beobachtet er, wie Deutschland syrische Flüchtlinge aufnimmt. Und fragt sich: Wer entscheidet, welches Leid überwiegt?

Vier syrische Flüchtlinge, darunter ein Mann mit Schnurrbart und eine Frau mit Kopftuch, sitzen an einem Tisch.

Der Stammtisch ist voll

Die großen Flüchtlingsströme werden erst noch kommen. Aber schon Syrien zeigt: Die Deutschen halten wenig von Solidarität

Ulrike Baureithel

Notstand? Unsinn!

Die Politik hat verschlafen, für einen guten Umgang mit Flüchtlingen zu sorgen und erschwert ihnen eine schnelle Eingliederung in die Gesellschaft – sagt Tom Koenigs

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