Deutsche Demokratische Republik

Am Abend seiner Karriere

Gregor Gysi muss sich wieder mal gegen Stasi-Vorwürfe wehren – diesmal glauben selbst seine Kritiker nicht daran

„Frauen sind aggressiv“

Die USA und Ostdeutschland sind sich sehr ähnlich, sagt die Autorin Hanna Rosin. Hier wie dort lösen Frauen die Probleme, indem sie tun, was sie immer taten: arbeiten

Walter Schilling, 1930–2013

Der Vater der Offenen Arbeit in der DDR ist am 29. Januar im Alter von 82 Jahren gestorben. Bekannt wurde der Pfarrer durch sein Rüstzeitheim in Braunsburg

Als Spion geächtet

wurde der Widerstandskämpfer Rudolf von Scheliha von den Nationalsozialisten hingerichtet. In der Bundesrepublik wurde ihm die Anerkennung lange versagt

Kinder in Laufgittern und Kinderwagen mit Betreuerinnen vor einem Gebäude.

Wer wird denn gleich weinen?

„Es war schön“, heißt die neue Platte der Puhdys. Was in der DDR tatsächlich besser war und was nur falsche Mythen sind, das zeigen wir Ihnen hier

Elf Frauen posieren mit Gläsern vor Kameras und Scheinwerfern, einige lächeln.

Keine Schraubenfabrik

Vor 60 Jahren wurde nicht nur im Westen Deutschlands der reguläre Fernsehbetrieb aufgenommen. Auch der Deutschen Fernsehfunk im Osten startete mit seinem Programm

Lutz Herden
Ein Elefant steht vor einer Menschenmenge auf dem Alexanderplatz in Berlin. Im Hintergrund ist das Centrum-Gebäude zu sehen.

Für alle und keinen

Auf dem Alexanderplatz konnte man früher von der großen Welt träumen. Seitdem diese hierher kam, ist der Platz nur noch Provinz

Maxi Leinkauf

Als die Flüsse schäumten

Eines steht fest: Der Natur geht es heute deutlich besser. Erinnerungen an die Umweltverschmutzung im Ostblock

Friedrich Schorlemmer spricht zu einer Menge, Günter Schabowski im Hintergrund, Berlin, 4. Nov. 1989.

Staatsfeind Nr. 1

Friedrich Schorlemmers politische Autobiografie zeigt uns einen Menschen, der die Kraft des Symbolischen erkannt hat

Michael Jäger
Benjamin Netanjahu steht vor israelischen Flaggen und legt die Hand ans Kinn.

Um der Staatsräson willen

Wenn Kanzlerin Merkel heute Israels Premier empfängt, muss sie dessen Siedlungspolitik öffentlich kritisieren. Es sei denn, sie will sich in der EU weiter isolieren

Lutz Herden

Ornament und Alltag der werktätigen Masse

Die Ausstellung "Geschlossene Gesellschaft" in Berlin kommt an. Begleitend fand ein Symposium statt. Dort stellte sich die Frage: Was ist wirklich spezifisch für die DDR?

Christine Käppeler

Das Gesetz der Flügel

In Weimar erlebte der deutsch-deutsche Bilderstreit 1999 seinen Höhepunkt. „Abschied von Ikarus“ will Kunst der DDR nun anders zeigen

Christine Käppeler
Eine Hand mit einem roten Messer schneidet zwei Pilze im Gras.

Kulturelle Verzierungen

Man kann einen Feiertag dazu benutzen, durch den Wald zu streifen und Pilze zu suchen. Aber warum tut man so etwas?

Frau liegt auf einer Couch, Kopf auf Kissen, im Hintergrund Porträt eines Mannes.

Born in the GDR

Nach einem so tiefgreifenden Umbruch wie dem Mauerfall leiden viele Ostdeutsche an psychischen Langzeitfolgen, sagen Psychologen. Immer mehr begeben sich nun in Therapie

Ein Mann sitzt an einer Orgel und blickt zur Kamera. Notenblätter sind aufgeschlagen.

Schlag ins Kantor

Der Leipziger Thomanerchor wird in diesem Jahr 800 Jahre alt. Über die NS-Karriere des bedeutenden Kantors Günther Ramin wird bei den Feiern kaum ein Wort verloren

Einkehr im Paradies

Erich Honecker besucht die Bundesrepublik. Mit seiner Rede in der alten saarländischen Heimat sorgt er für Verwunderung: Grenzen sollen nicht länger trennen

Lutz Herden

Nicht sehr teuer

Mit dem Luxemburger Abkommen von 1952 sollen die in der NS-Zeit verfolgten und ausgeplünderten Juden entschädigt werden. Die Zustimmung im Bundestag fällt knapp aus

Occupy Pose!

Pussy Riot nutzen das Aufmerksamkeitsprivileg des Pop: mit Provokation, und ikonisch verwertbaren Bildern. Das hilft der romantischen Vorstellung von Rebellion

Große Menge Menschen, viele mit Deutschlandflaggen und Deutschlandfarben, blicken gespannt nach oben.

„Wir wissen nicht mehr weiter“

Gesellschaftliche Systeme sind als Folge von narzisstischen Störungen in früher Kindheit erklärbar, sagt Hans-Joachim Maaz in seinem Buch „Die narzisstische Gesellschaft“

Die wollen nur reden

Gut, dass es euch gibt, liebe Mitbürger! Ihr habt jetzt auch ein Label gefunden. Toll! Wozu allerdings, ist uns unklar

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Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

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