Iran
CIA-Putsch im Iran: In Teheran wird 1953 ein „Regime Change“ inszeniert
Der Reformpremier Mohammad Mossadegh verstaatlicht die einheimische Ölförderung. Aus Sicht der USA und Großbritanniens ein ungeheuerlicher Vorgang, der keineswegs Schule machen durfte, also wird gehandelt
Filmfestival Karlovy Vary: Wenn Humor, dann bitte schwarz
Karlovy Vary gilt als eines der 15 wichtigsten Filmfestivals weltweit und bietet einen ganz eigenen Blick auf die Krisen des Kontinents
Schiffsunglück vor Griechenland: Pakistanischer Ort trauert um viele Söhne
Armut trieb viele junge Männer aus der Kleinstadt Khuiratta dazu, die verhängnisvolle Überfahrt von Libyen nach Griechenland zu riskieren. Der Guardian sprach mit fast einem Dutzend ihrer Familien
Syrien kehrt in Arabische Liga zurück: Zeichen der Zeit
Mit der Entscheidung der Arabischen Liga, das 2011 suspendierte Mitglied Syrien wieder aufzunehmen, werden die Auswirkungen eines multipolaren Politikverständnisses im Nahen Osten deutlich. Über Realpolitik im Umgang mit Syrien
Botanik-Hotel in Samarkand: Die Welt kommt zu Farmon
Bei Hotelmanager Farmon scheuen sich die Gäste nicht, globale Debatten aufzugreifen. Ein russicher „Antiimperialist“ sieht in Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin den nächsten Präsidenten, zudem wird über Abschüsse von Problem-Bären diskutiert
Hashtags und Berberitzen: Lob der persischen Küche
Wo Wehmut herrscht und der Teller spricht: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – in einem iranischen Exilrestaurant
Frauenfilmfestival: Von Müttern und Aktivistinnen
Vom frühen Stummfilm bis zur aktuellen Solidarität mit den Frauen im Iran: Das IFFF macht sich die größere Sichtbarkeit von Frauen seit jeher zur Aufgabe
Friedenshoffnung: Im Jemen wird erstmals über einen dauerhaften Frieden verhandelt
Nach der Rückkehr zu diplomatischen Beziehungen zwischen Riad und Teheran zeichnet sich eine Befriedung des Jemen ab. Vorerst wird der Waffenstillstand nochmal verlängert. Sabine Kebir sieht Friedenschancen für das Land
Riad/Teheran: Aus Konfrontation könnte Koexistenz werden
Der saudische Kronprinz Mohamed Bin Salman hat offene Rechnungen mit den USA zu begleichen. Die durch China vermittelte Annäherung an Teheran kommt insofern nicht ganz überraschend
Der Irak-Krieg hat auch Russlands Aggression gegen die Ukraine ermöglicht
Vor 20 Jahren überfiel eine US-geführte Koalition den Irak, um Saddam Hussein zu stürzen. Die Folgen dieses völkerrechtswidrigen, auf Lügen aufgebauten Krieges spüren der Westen und die Welt bis heute
März 2003: Die USA brechen einen Angriffskrieg gegen den Irak vom Zaun
Präsident George W. Bush begründet die Invasion mit angeblichen Massenvernichtungswaffen des Diktators Saddam Hussein und dessen Verbindungen zu al Qaida. Beides war gelogen
Für die EU kommt es zum Schwur – mit den USA gegen China?
Xi Jinping vermittelte erfolgreich zwischen Iran und Saudi-Arabien, jetzt will er nach Russland reisen und mit Wolodymyr Selenskyj reden. Die USA setzen auf Konfrontation. Wie geht Europa mit einer möglichen geopolitischen Zeitenwende um?
Kurdische Frauenbewegung: Eine Geschichte, die viel zu selten erzählt wird
Weder männlich, noch eurozentrisch: Die historische kurdische Frauenbewegung inspiriert alle möglichen Freiheitsaufstände und wird trotzdem häufig unsichtbar gemacht. Wie erklärt sich dann trotzdem ihre Kraft?
Über 1000 Schulmädchen im Iran vergiftet: Angriffe auf die jüngste Generation
Nach etlichen Vergiftungswellen von jungen Mädchen im Iran gibt es nun erste Festnahmen. Wer die Anschläge ausgeführt hat, ist noch unklar
Krieg in der Ukraine: Wie die Welt ihn sieht
China, Indien, Indonesien, Brasilien, Kolumbien und auch andere Länder lassen sich auch ein Jahr nach Kriegsausbruch von keiner Konfliktpartei vereinnahmen. Ein Blick über Europas Grenzen hinaus zeigt andere Perspektiven auf Russlands Krieg
Eiskalt abgeblitzt: Chinas Plan zur Deeskalation des Ukraine-Krieges
Die Sicherheitskonferenz in München glich einer Wagenburg wie in alten Zeiten. Am Ende reist Chinas Chefdiplomat weiter nach Moskau, während der US-Präsident Joe Biden Kiew besucht
Droht dem „Iran Journal“ ausgerechnet jetzt das Aus?
Von Streitigkeiten innerhalb der politischen Riege bis zu Neuigkeiten aus der Kunstszene: Vieles erfährt man nur im „Iran Journal“. Die Arbeit der deutschen Exilnachrichtenseite ist wichtiger denn je
In die Unfreiheit entlassen: Wer ist der iranische Regisseur Jafar Panahi?
Im Iran ist der preisgekrönte Regisseur Jafar Panahi auf Kaution freigekommen. Seine Filme entstehen seit einer Einreichung in Cannes im Hausarrest, sein Werk seither ist gerade deshalb erstaunlich
„Holy Spider“ von Ali Abbasi: Im Netz der Misogynie
True Crime aus dem Iran: Ein eindrucksvoller Film noir des iranischen – in Dänemark lebenden – Regisseurs Ali Abbasi greift eine Mordserie an weiblichen Prostituierten im Iran auf und ist dabei so viel mehr als „nur“ ein Krimi
Weltweite Konflikte sind absehbar und lassen sich nicht länger ignorieren
Das Vorjahr war gut geeignet, schlechte Nachrichten aus der Welt zu verdrängen – egal ob aus Myanmar, Jemen, Mali, Kongo, Somalia, Afghanistan. Grund dafür war der Ukraine-Krieg. Das muss im neuen Jahr nicht so bleiben. Ein Überblick
Ralf Bönt: „Mit ein bisschen Queer-Washing ist das nicht erledigt“
Neuer PEN, neuer Streit? Ralf Bönt leitet die AG Sachlichkeit beim PEN Berlin. Im Interview spricht er über Redefreiheit und Cancel Culture, Identitätspolitik und Transsexualität sowie über die Stimmung im neuen PEN nach dem ersten Kongress
Wir müssen reden: Über Deutschland, den Iran und uns Exiliraner*innen
Es ist Zeit für eine kritische Beleuchtung der iranisch-deutschen Geschichte: Wie ging Deutschland mit Flüchtlingen um, die vor dem Schah flohen – und jenen, die Teil des Regimes waren? Einblicke in die exiliranische Ungleichheit
„Frieden ist etwas für die, die sich mit eingeschränkten Freiheiten zufriedengeben können“
Die iranische Journalistin Shiva Akhavan Rad und Bestsellerautorin Elena Ferrante unterhalten sich über die Proteste im Iran, feministische Kämpfe in Europa und die Frage, welche Lehren jede Freiheitsbewegung aus der Geschichte ziehen muss
Irans Verzicht auf Sittenpolizei ist nicht viel mehr als Symbolpolitik
Bevor die Regierung in Teheran auf andere Weise nachgeben muss, macht sie lieber ein eher symbolisches Zugeständnis. Sabine Kebir blickt auf Autokraten unter Druck: im Iran und in China