Islam

Faschisierung

Terroranschläge wie in Paris sind eine Folge des globalen Kapitalismus, schreibt der linke Denker Alain Badiou

Die härtere Gangart

Der seit vier Monaten geltende Notstand verwandelt den Staat in einen Hochsicherheitstrakt

Kameraleute des Grauens

Terroristen nutzen den Medienwandel, um über immer neue Kanäle Schrecken zu verbreiten. Mit Smartphones und Laptops werden wir unfreiwillig zu ihren Komplizen

Das bin nicht ich!

Die Terroristen des IS und der PKK töten in meinem Namen: Protokoll einer muslimischen Kurdin aus Deutschland

Herrenlos und gottlos

Der Journalist und Schriftsteller Kamel Daoud hat Albert Camus’ „Fremden“ fortgeschrieben. Die Islamisten sind empört

Ulrike Baureithel

Die pragmatische Republik Allahs

Bisher gab es nach jeder Parlamentswahl Kompromisse zwischen Reformern und Klerikern. Wird es auch dieses Mal so sein?

„Es ist kompliziert“

Fatima Al Qadiri erlebte als Kind in Kuwait die Invasion des Irak, mit elf stand sie auf Gangster-Rap. Eine dunkle Stimmung prägt ihre elektronischen Tracks bis heute

Der Mutmacher

Roger Willemsen war ein Intellektueller, der sich in politische Debatten einschaltete und Haltung zeigte, auch wenn es unbequem war. Er wird uns fehlen

„Wir müssen uns bekennen“

Jakob Augstein im Gespräch mit Naika Foroutan über das freundliche Gesicht der Gesellschaft – und ihre Fratze

Kronprinz Gnadenlos

Trotz aller ideologischen Nähe stehen sich das Regime und der IS in erbitterter Feindschaft gegenüber

10 Thesen zur Flüchtlingsfrage

Die Flüchtlingskrise hat die Argumentationen sowohl linker als auch rechter Lager immens verschärft. Es ist Zeit, wieder klar zu denken und vernünftig zu diskutieren

Das digitale Museum

Mirjam Wenzel ist die neue Leiterin des Jüdischen Museums in Frankfurt. Sie erklärt, was digitaler Wandel, Migration und Religion für ein Jüdisches Museum bedeuten

Heute Sie, morgen ich

Zum Tod von Roger Willemsen erinnert sich unser Autor an einen engagierten Intellektuellen, der auch ein offenes Ohr für die Muslime hatte

„Das ist ja kein Witz“

Lassen sich Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen mit einfachen Bildern auflösen? Ein Realitätscheck mit den Zeichnern des Blogs „Bildkorrektur“

Christine Käppeler

Der Imam, der übernahm

Jahrzehntelang war die Regierung korrupt. Nun sind Salafisten dabei, die staatlichen Institutionen immer weiter zu ersetzen

Wolf oder Schaf

Tariq Ramadan formuliert seine Überzeugungen je nach Zielgruppe. Ein Jahr nach den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“: unsere Begegnung mit dem Islamwissenschaftler

Entfesselter Sultan

Präsident Tayyip Erdoğan ignoriert die Lektion aus osmanischer Zeit, sich niemals mit Russland anzulegen

Schwarze IS-Flagge weht über einem Feld. Ein Schild mit arabischer Schrift steht davor. Rauch steigt auf.

Ode an den Tod

Seine Jünger im Westen sind "aktive Nihilisten", schreibt Jürgen Manemann. Parallelen zum klassischen Faschismus sind unübersehbar

Michael Jäger
Silhouette eines Mannes mit Gewehr zielt auf einen Mann am Rednerpult.

Bitte abrüsten

Der Sozialpsychologe Oliver Decker warnt vor einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft. Terrorangst könnte als Begründung für ausgelebte Aggressionen dienen

Von Natur aus sesshaft

Das Frauenbild des IS ist wenig überraschend, seine Auslegung des Islams aber höchst aufschlussreich

13.11.

Der IS wandelt sich zu einem Hybrid aus Territorialmacht und international agierender Terrororganisation. Umso wichtiger, dass der Westen nicht seine Fehler wiederholt

Zwei Frauen mit Kopftuch legen Blumen an einem Mahnmal nieder.

Die emotionale Ohnmacht der Muslime

Wie geht man damit um, wenn Terroristen die eigene Religion missbrauchen? Über Rechtfertigungsdruck und zwiespältige Gefühle unter Muslimen

Kinder malen Flaggen von Frankreich und Libanon. Auf Schildern steht

Zeigt nicht mit dem Finger auf Andere!

Es gibt in Europa eine Ignoranz gegenüber Terror und Gewalt in anderen Teilen der Welt. Aber auch für Muslime ist es Zeit für unangenehme Selbstkritik, meint unser Autor

Polizisten stehen neben Polizeifahrzeugen. Menschen in Rettungsdecken warten an einer Bushaltestelle.

Anschlag auf Charlie Hebdo: Wie im Kriegsgebiet

Eine Nation steht unter Schock, das Trauma der Anschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris sitzt tief. Populistische und rechtsextreme Gruppen könnten den Hass weiter schüren

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