Kongress der Vereinigten Staaten

Vizepräsident Harry S. Truman und Franklin D. Roosevelt sitzen an einem Tisch.

1946: Abgewählt, ausgedealt

Bei den US-Kongresswahlen verfangen Angriffe auf die von Präsident Roosevelt ermöglichten Sozialreformen. Die Demokraten scheitern, weil sie viel zu halbherzig agieren

Bauer füllt Saatgut in eine Maschine vor einem Traktor.

Die Revolution beginnt beim Samen

Konzerne und Gesetze schränken den Zugang zu Saatgut ein. Das ist Teil eines größeren Problems, sagen Aktivisten. Heute beginnt die Wir-haben-es-satt-Konferenz in Berlin

Hand mit Ringen zeigt auf Wahlplakat

Immerhin Dritter

Die Kandidaten Jill Stein und Gary Johnson sind alles andere als nur Statisten

Wie Gadgets uns überwachen

Smart Devices erleichtern den Alltag. Doch viele Geräte könnten eine Luke öffnen, durch das jeder Hacker ganz einfach schauen könnte, um uns auszuspionieren

Bilder von Dilma Rousseff und Michel Temer auf US-Dollar-Scheinen.

Von Raubtieren eingekreist

Dilma Rousseff will auch nach ihrer Suspendierung nicht aufgeben, doch kämpft sie wohl auf verlorenem Posten

Die große Chance

Sollte es Bernie Sanders gelingen, Hillary Clinton in ihrer Wahlheimat New York zu schlagen, hätte dies einen entscheidenden Effekt – und das Rennen wäre wieder offen

Ja, er kommt

Barack Obama nutzt sein letztes Amtsjahr für diplomatische Neuanfänge. Dass die Annäherung an Kuba so lange brauchte, lag an sehr alten Fehlern der US-Politik

Freiheit für Micky Maus!

Die Diskussion um das Copyright hält an. Das US-amerikanische Urheberrecht verhindert eine öffentliche Herausgabe – jedenfalls bisher

Benjamin Netanjahu spricht hinter einem Rednerpult vor der Flagge Israels und dem Emblem des Premierministers.

Veto ohne Vetomacht

Premier Netanjahu torpediert nicht nur ein Atom-Abkommen, sondern auch die amerikanische Außenpolitik

Kein Exportschlager

Iran und der Westen wollen die Einigung, Benjamin Netanjahu ist strikt dagegen. Mit seiner Rede in den USA hat er sich verrannt

Vietnam schon wieder

Ein Gesetzentwurf des Präsidenten bricht mit dem Tabu, gegen den IS im Irak keine Bodentruppen einzusetzen

1990: Jeder für sich

Vor 25 Jahren brach der Bund der Kommunisten Jugoslawiens auseinander. Bald war der Zerfall des föderativen Staats so wenig aufzuhalten wie ein desaströser Bürgerkrieg

Die Elite schmückt sich

Oxfam wollte in Davos die steigende Ungleichheit zum Thema machen. Das konnte nicht klappen

Und jetzt wird regiert

Barack Obama verspricht wieder einmal einen „Neuanfang“. Diesmal soll die Mittelklasse profitieren. Wirklich

Barack Obama spricht hinter einem Rednerpult mit Mikrofonen. Im Hintergrund ist die US-Flagge zu sehen.

Erwärmung der Florida-Straße

Nach gut einem halben Jahrhundert hat Washington begriffen, dass Igoranz, Missachtung und Sanktionen in Havanna kein amerikahöriges Regime an die Macht gebracht haben

Barack Obama geht mit Sicherheitsleuten auf einem Flugfeld.

Obama allein zu Haus

Der Ausgang der Kongresswahlen ist für die Demokraten ernüchternd, doch keine Katastrophe. Sie haben einfach ihre Anhänger nicht mobilisieren können

Mitch McConnell und Elaine Chao winken dem Publikum zu.

In Zynismus ertrunken

Von nun an kann Barack Obama den Republikanern deren destruktive Haltung heimzahlen und für weitere zwei Jahre Stillstand sorgen. Und die Demokraten sehen gelassen zu

Libysche Flagge weht über einem Porträt von Chalifa Haftar, umgeben von Händen.

Der Wendige

Chalifa Haftar hat schon gegen alles geputscht, was in Libyen an der Macht war. Nun will er die Islamisten ausschalten

Nahaufnahme eines älteren Mannes mit grauem Haar und Falten im Gesicht.

"Snowden würde direkt ins Gefängnis wandern"

Edward Snowden kann nicht mit einem fairen Verfahren rechnen, solange das Gesetz nicht reformiert wird. Der Whistleblower Daniel Ellsberg hat es am eigenen Leib erfahren

Brüssel gegen Brüssel

Im nächsten EU-Parlament werden so viele Europakritiker sitzen wie nie zuvor. Ein „Guardian“-Reporter berichtet aus Coulommiers, Helsinki und Erfurt

Nur Kosmetik

Es geht Obama nicht darum, die NSA zu reformieren – mit kleinen Korrekturen will er lediglich die Menschen beschwichtigen. Das System aber bleibt unangetastet

Edward Snowden, mit Brille und Anzug, gestikuliert im Gespräch.

Ist es schon zu spät?

Falls die Geheimdienste nicht rechtzeitig in ihre Schranken gewiesen werden, könnte es zu einem gesellschaftlichen Super-GAU kommen, meint Jeff Jarvis

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