Meinungsfreiheit

Schrei! Lass alles raus

Gefühlslotung ist en vogue. Liebe und Hass etwa werden ausgiebig öffentlich diskutiert. Neuerdings boomt auch die Zornforschung

Bronzeskulptur eines Monsters mit geöffnetem Maul und scharfen Zähnen, im Vordergrund eine Kralle.

Unfrei Schnauze

Renate Künast kämpft in ihrem neuen Buch gegen ein starkes Gefühl. Die Grüne fordert einen „Aufstand der Anständigen“

Heiko Maas mit Brille, im Anzug, blickt nach unten. Bokeh-Effekt im Vordergrund.

Kollateralschäden inklusive

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist kurzsichtig und gefährlich. Es versucht, ein echtes Problem mit ungeeigneten Mitteln zu lösen

Dominanz des Nordens

Erstmals findet die Documenta nicht nur in Kassel statt. Ein Eröffnungsbesuch am Schauplatz Athen

Christine Käppeler

Ein unstetes Verhältnis

Den Regierungen einiger afrikanischer Staaten sind soziale Medien in heiklen Phasen ein Dorn im Auge. Die Folge: Sie schränken den Zugang immer wieder ein

Holt ihn raus

Deniz Yücel ist so etwas wie die personifizierte Pressefreiheit. Gerade seine Grenzgänge sind es, die unserem Beruf erst Sinn geben

Thermometer mit verschiedenen Emojis, die Emotionen wie Wut und Freude darstellen.

Für Räume des Respekts

Unsere Autorin betreut die Online-Community der „Tagesschau“ und ist dort pausenlos mit Hass konfrontiert. Wie lässt er sich bekämpfen?

Mann hält Zeitung mit türkischem Text und Bildern von Menschen, im Hintergrund rote Fahne.

Wir geben nicht auf

Selbst nach den Festnahmen ihrer Kollegen machen die Journalisten der türkischen Tageszeitung "Cumhuriyet" weiter. Hier berichten sie von ihrer Arbeit

Stapel britischer Zeitungen mit Schlagzeilen über die königliche Familie und Skandale.

Blitzkrieg Press

Der britische Boulevard unterminiert unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit die demokratische Öffentlichkeit. Mit ernstzunehmenden Folgen

Eine eigene Dynamik

Die Meinungsfreiheit ist nach wie vor heftig umkämpft. Aber die autoritäre Regierung muss der Zivilgesellschaft immer mehr Zugeständnisse machen

Freiheit in 140 Zeichen

Gibt es ein Recht auf Rassismus? Ein Leipziger Professor lotet auf Twitter die Grenzen aus

Hologramme von Demonstranten mit Schildern vor einem Gebäude mit Säulen und Löwenstatuen.

Wie einst in dunkler Zeit

Die Plattform „Wir sind keine Straftat“ wehrt sich gegen die neuen Knebeldekrete in Spanien

Den Rechten das Feld nicht überlassen

Die nun schon Jahre währende Debatte über Meinungsfreiheit und Islam hat zu verhärteten Fronten geführt. Der Anschlag in Kopenhagen befeuert die Rechtspopulisten

Die Waffen des Worts

Nach den Anschlägen von Kopenhagen: Es ist nicht besonders sexy, zum Dialog aufzurufen. Aber schlichtweg alternativlos

Michael Angele

Nie wieder Kreuzzug

Nach den Morden von Paris suchen wir nach den Ursachen des Terrors. Eine Kultur der Zurückhaltung ist dabei ratsam

Rückenwind für Betriebsräte

Der Betriebsrat Nils-Holger Böttger sollte seinen Job verlieren, weil er sich für Leiharbeiter einsetzte. Doch das Gericht entschied nun gegen eine Kündigung

Sebastian Puschner

Das soll Charlies Erbe sein?

Der Anschlag auf Charlie Hebdo war ein Angriff gegen Meinungs- und Pressefreiheit, Politiker fordern nun mehr Überwachung und Kontrolle. Das ist paradox – und falsch

Ein Mann sitzt in einem opulenten Sessel. Auf einem Tisch daneben liegen eine Kamera und ein Laptop.

Twitter und die Redefreiheit

Twitter tritt seit jeher für das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Jetzt ändert das Unternehmen seine Politik. Ist der Kurznachrichtendienst Verlag oder Plattform?

Empfehlung der Woche

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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