Nationalismus

Männer mit Kamelen in traditioneller Kleidung, im Hintergrund eine karge Landschaft.

Weg mit Q, W und X!

Aus den Resten des Osmanischen Reiches wurde die türkische Republik. Präsident Atatürk verordnete ihr bald eine radikale Sprachreform, die bis heute nachwirkt

Grammatik des Friedens

Wie sich ein neuer Dialog zwischen Israel und Palästina gestalten sollte, untersucht der Aufsatzband „Zu beiden Seiten der Mauer“

Wandgemälde: Sternenkranz der EU wird von Menschen auf einem Gerüst restauriert.

Für eine Neugründung Europas

Wirtschaftliche Ungleichheit und Nationalismus sind die größten Gefahren für Europa. Nur die Bürger selbst können das Projekt retten

Atommüllexport? Ja, bitte!

Alle Parteien sind sich einig, dass verstrahltes Material nur in Deutschland aufbewahrt werden soll. Dieser umweltpolitische Nationalismus schadet jedoch der Sicherheit

Der Kampf gegen lila Pudel

Nicht nur von rechts rufen Männerrechtler zum Sturm gegen die Frauenbewegung auf. Wer sind diese Maskulisten? Und was treibt sie an?

Bald ist es zu spät

Gideon Levy arbeitet als Kolumnist bei „Haaretz“. Er beschreibt, warum viele Israelis von Barack Obama enttäuscht sind und trotzdem auf seine zweite Amtszeit hoffen

Die Schneekrieger kommen

Unser Autor ist Österreicher und fragt sich, warum es bei der Ski-WM in Schladming auf nichts so sehr ankommt wie eben die österreichische Identität

Vier Personen stehen vor schwarzem Hintergrund. Ein Mann hält eine rot-gelbe Fahne.

Spanien droht zu verschwinden

Die Regionalwahl am 25. November wird als Plebiszit über den künftigen Status Kataloniens verstanden. Will es den Zentralstaat verlassen, wäre das ein Präzedenzfall

Das Gift des Nationalismus

Europas Gesellschaften sind auf Migration angewiesen, doch mit den MigrantInnen tun sie sich schwer. Ein Blick auf die jüngere Geschichte in der Schweiz ist lehrreich

Seifert

Viele Geister fühlen sich gerufen

Mit den anhaltenden Protesten werden im Namen der Freiheit auch die sozialen Privilegien einer urbanen Elite verteidigt, der Nationalismus nicht fremd ist

Heißer Schirokko

Das erste islamische Parlament in der Geschichte des Landes ist gewählt. Überraschen kann das nicht: Schon während Gamal Abdel Nassers Präsidentschaft wurde der Islam gestärkt

Schön wird's vielleicht trotzdem

Kein Frieden, kein Aufschwung, kein Fortschritt: Das neue Jahr gibt nicht wirklich Anlass zu Optimismus. Ein Ausblick auf 2012

Herold einer verlorenen Zeit

Das Leben des ehemaligen Präsidenten erinnert an eine Zeit, in der Europa für etwas Erhabenes wie Befreiendes stand und auf Sympathie bei vielen seiner Bewohner stieß

Die Mittelschicht macht Krach

Die Opposition gegen Präsident Medwedjew und Premier Putin besteht hauptsächlich aus Arrivierten. Wohin die Bewegung künftig geht, ist noch nicht erkennbar

Die Hufe küssen

Die Verfilmung des Heinrich-Mann-Romans „Der Untertan“ gerät in der frühen Bundesrepublik auf den Index. Der ­Regisseur hat eine sehr werkgetreue Version vorgelegt

Dschihad-, Salaf-, Islamisten

Vier Lager zeichnen sich auf der politischen Landkarte ab: Für die Ausrichtung und Führung des Post-Gaddafi-Staates fehlt es nicht an ambitionierten Bewerbern

Unterwegs in den dritten Frühling

Selbst mit Notstandsgesetzen und arabischem Nationalismus: Das Regime von Präsident Bashar al-Assad kann im Augenblick nicht mehr viel für sich tun

Der große Knall

Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische ­Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee

Kraftlose Union

Portugal hat gewählt — und sowieso verloren. Das Land ist zum Symbol für die Krise des politischen Europas geworden, das an Euro und Nationalismen zu scheitern droht

Ein aufhaltbarer Aufstieg

Wer Paul Lendvais Buch über die Entwicklungen in Ungarn und Premier Viktor Orbán liest, wundert sich über nichts mehr

Spiel, Satz und Sieg für den Gottesstaat

„Der Irak ist heute für den Iran das, was der Libanon einst für Syrien war“, sagte ein irakischer Politiker jüngst bei einem inoffiziellen Briefing in Washington

Es lebe die europäische Republik!

Der Euro steckt in seiner tiefsten Krise seit Beginn der Währungsunion. Das hat politische Gründe – aber es gibt Alternativen: eine demokratische Wirtschaftsregierung

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